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DAX- Signale und Wochenperformance am 10.07.2009

Im leichten Plus trotz des insgesamt stagnierenden Marktes habe ich die Woche beendet. Es hat kein Longsignal gegeben. Es hat dafür drei Shortsignale gegeben. Zwei Positionen wurden geschlossen mit jeweils 67 und -10 Punkten Gewinn. Das dritte Shortsignal bleibt über das Wochenende. Der Einstieg erfolgte heute bei 4596 , was auch dem Stopp-Loss Kurs für Montag entspricht.

Der DAX blieb an der Minimalkorrektur 4575 hängen, als ob er darin eine Unterstützung erkennen würde, was aber nicht über die Tatsache hinweg täuschen sollte, dass viele “klassische” Indikatoren in Verkaufsstellung sind: MACD, 200-Tage Linie usw. zeigen eindeutig nach unten.

Wenige Indikatoren sprechen für die Erholung, zum Beispiel mein Vola-Indikator.

Der Indikator für die Volatilität ist eine relativ neue Erfindung. Ich habe es anhand eigener Beobachtungen aber auch durch diverse Studien im Internet, z.B. vandermart.com entwickelt. Das Produkt befindet sich in der Vortestphase, deshalb kann ich im Moment wenig über seine Treffsicherheit sagen. Aber es scheint, dass damit die implizite Volatilität genauer prognostiziert wird, als wenn man nur die historische Daten als Basis nimmt.

Der Vola-Indikator zeigt leicht fallende Tendenz, was ev. für eine kleine Erholung im Deutschen Markt sprechen könnte. Diese kann in besten Fall bis auf 4941 reichen. Ich halte es für unwahrscheinlich.

Und immer noch verstehe ich nicht, warum es zu derzeitiger Abgabe kommt. Es gibt mittlerweile eine kleine deutsche web 2.0 Finanz-Blogszene.  Es wird viel offener und für unsere deutschen Verhältnisse kritischer über vieles in der Wirtschaft gesprochen. Aber ich habe nirgends Spekulationen gefunden, warum es plötzlich runter an den Börsen geht. Das Scheinargument ” Es musste so kommen, der Anstieg sei zu schnell”, überzeugt mich nicht. Es ist mainstreem-tauglich.

Man hat offenbar Angst vor der Kreditklemme, dem Israel-Iran Krieg oder dem zweiten Konjunkturpaket. Und je länger dieser Zustand bleibt und die Kurse absacken, desto mehr Börsianer sich diesem Trend anschliessen werden.

Wie auch immer, die Börse ist wie ein Aufzug- der nächste kommt immer ( frei zitiert nach A. Kostolany). So wie die nächste Woche, die mehr Klarheit bringen wird, zumal, NICHT VERGESSEN, der Juliverfall kommt. Und ich bin zufrieden. Aufgrund der zurückgehenden Vola habe ich diesemal wieder  etwas Geld gemacht. Aber darüber erst später.

Fazit: Mittelfristig negativ, kurzfristig eventuell steigend.DAX_10072009

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Gold – geht die Hausse zu Ende?

Die Frage,  provokant gestellt, lasse ich einfach im Raum stehen. Mit Gold als Investment habe ich mich vor zehn Jahren beschäftigt, als es noch 300$ kostete. Danach sprang ich immer wieder auf den fahrenden Zug und kaufte mal eine Option, sorry Optionsschein oder eine Minenaktie. Ich habe das Nachfrage/Angebot-Modell bei Gold nicht verstanden. Die Flucht in Sicherheit? Warum stieg also der Preis, als es der gesamten Wirtschaft noch vergleichsweise gut ging? Die Nachfrage aus Asien kann den Preis auch nicht gänzlich erklären. Angesichts der zu vielen Lücken in meinem Verständnis der Preisbildung bei Gold liess ich es sein.

Neulich schaue ich mir die Charts immer wieder an und komme zum Schluss, das der Preis möglicherweise dort steht, wo der DAX Ende 2007 war- nämlich kurz vor der Baisse.

Die nächste Unterstützung bei 912 ist faktisch heute durchbrochen worden. Wenn der Goldpreis in den nächsten Tagen nicht anzieht, dann wird er bis auf 869 und weiter auf 832 fallen. Darunter liegen die nächsten Unterstützungen bei 790 und 670.

Noch gibt es keinen Grund zur Panik. Aber das Doppeltop bei 1000 und die seit Mitte Mai steigende Volatilität stimmen mich etwas nachdenklich. Strenggenommen dürfen wir dennoch immer noch von einer Seitwärtsbewegung reden, solange die 860-Marke  nicht unterschritten worden ist

Übrigens bietet die Eurex Goldderivate an. Die Optionen werden sogar gehandelt. Es ist insofern interessant, dass man Shortpositionen besser absichern könnte, da Gold ununterbrochen gehandelt wird, also auch nachts und die Gefahr der Gaps ist damit eliminiert.

Ich überlege mir eine Strategie mit Covered Calls …

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DAX – Intraday – System – Live Test

Mein Positionstrading System für den DAX (und andere Märkte) ist inzwischen ein paar Jahre alt. Im Prinzip teste ich es nur und je nach Laune handle danach. Vollzeittrading betreibe ich damit jedoch nicht. Dafür müsste ich es zuerst automatisieren. Technisch stellt es kein sehr großes Problem dar.  Die API – Bibliothek habe ich mittlerweile besorgt und es fehlt mir lediglich an  Zeit und genug Excel VBA Programmierererfahrung, um es zu vollenden. Aber viel wichtig wäre auch die freie Zeit, um das System live zu verfolgen. Ich müsste dafür arbeitslos oder Privatier sein.  Deshalb überwache ich das System nicht dauernd. Aber das Regelwerk steht seit fast einem Jahr fest. Die Performance ist zufriedenstellend, allerdings mit großen Schwankungen behaftet.  Da der beobachtete Zeitraum 1 Tag ist, kann man sich leicht ausrechnen, welche Tagesrenditen das System tolerieren muss.

Um das Risiko zu redizieren, entschied ich mich deshalb schon vor einer längeren Zeit, das Regelwerk auf Intradaytrading zu übertragen. Ich habe einfach Intradaykurse auf DAX genommen ( handlebar z.B. mit CFD) und sie in das Excel Arbeitsblatt geladen. Die grundliegende Annahme war dabei meine Überzeugung, das Märket eine fraktale Struktur haben, da heisst sie sind selbsähnlich auf allen Zeitskalen.

Und das Ergebnis sah für verschiedene ausgewählte Tage gut aus. Ich will noch an den Zeitintervallen feilschen aber ich versuche regelmäßig die Tagesrendite zu publizieren. Damit habe ich selbst mehr Überblick über seine Performace und  und hoffe unter den Lesern andere Interessenten zu gewinnen:

Heute gab es auf der Longseite 13 Trades. Das Ergebnis war 31 Punkte Gewinn. Auf der Shortseite gab es 17 Trades mit dem Ergebnis plus 15 Punkte, also insgesamt 46 Punkte.

Ich weiss nicht, wie ich es künftig gestalten werde. Vielleicht hat der eine oder andere Leser eine Idee, vielleicht gibte s welche, die das Gleiche tun un sich trauen, etwas zu “verraten”.

Oder ich werde wieder einen Börsenbrief auflegen.

Die  Haltezeiten der Longpositionen waren heute  wie folgt.

08.07. 09:10
08.07. 09:15
08.07. 10:00
08.07. 10:05
08.07. 10:10
08.07. 10:15
08.07. 10:20
08.07. 10:25

08.07. 11:15
08.07. 11:20

08.07. 11:40
08.07. 11:45

08.07. 12:45
08.07. 12:50
08.07. 12:55
08.07. 13:00

08.07. 13:15
08.07. 13:20
08.07. 13:25
08.07. 13:30

08.07. 14:15
08.07. 14:20
08.07. 14:25
08.07. 14:30
08.07. 14:35
08.07. 14:40
08.07. 14:45

08.07. 15:00
08.07. 15:05
08.07. 15:10
08.07. 15:15
08.07. 15:20
08.07. 15:25
08.07. 15:30

08.07. 15:45
08.07. 16:00

08.07. 16:15
08.07. 16:20
08.07. 16:25
08.07. 16:30

08.07. 17:35
08.07. 17:40

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Der Grund für den DAX-Absturz – unbekannt

Der DAX steht hier natürlich stellvertretend für alle Märkte. Dass der Anstieg übertrieben war, bedeutet lange nicht, dass der Rückgang ebenfalls unbegründet und übertrieben sein muss. Ich habe bereits im Mai über die ersten deutlichen Abschwächungstendenzen im DAX berichtet- charttechnisch. Und obwohl ich der quantitativen Analyse huldige, weiss ich, dass es immer einen realwirtschftlichen Grund für einen starken Kursrückgang gibt.  Klar wird es aber meist danach.

Vielleicht können die Leser einen aus Ihrer Sicht möglichen Grund nennen? Im 2006 waren es carry Trades, die zum Ausverkauf führten. 2008 – die hohen Abschreibungen und Bankenpleiten, 2000- Unproduktivität der Start – UPs und 2002 – der Irak Krieg.

Was kommt jetzt????? Der Iran-Israel Krieg? Zweites Konjunktur-Paket. Staatsbankrott?

Technisch durchläuft der DAX eine Korrektur, die sich bis auf 4380 ausdehnen kann. Ansonsten ist noch alles drin. Vielleicht wirklich nur das Sommerloch und kein – Gewitter.

Meine Shortposition von gestern wurde heute ohne Gewinn bei 4609 glatt gestellt.

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Warren Buffet war nicht besser als ich

Zumindest was die grundsätzliche Strategie angeht, scheint Herr Buffet ähnlich zu denken wie ich. Im    folgenden FAZ Artikel  werden kurz  seine Derivate – Strategien erläutert. Offensichtlich, wie ich,  sichert er auch seine Aktienbestände mit Calls und Puts ab.

Amüsant fand ich die Geschichte von seinen Put Verkäufen. Ich kann mich schwach erinnern, dass vor genau einem Jahr man darüber schrieb. Warren Buffet würde Index-Puts verkaufen. damit setzte er auf steigende bzw. nicht mehr stark fallende Kurse und im Allgemeinen auf zurückgehende implizite Volatilität.

Tatsächlich funktionierte diese Strategie im 2008 gut. Meine Leser und Abonnenten des 1 Mio Briefs wissen es.  Es gab zwar ein kurzes Gewitter im Januar und März 2008. Im Anschluss beruhigte sich der Markt jedoch. Ich war mir sicher, das Schlimmste sei überstanden und habe massiv das Investment erweitert. Offenbar war ich in guter Gesellschaft. Warren Buffet tat es auch, vielleicht um etwas mehr :-) .  Nun kam zuerst der September mit erster deutlicher Warnung und dann der Oktober mit völlig unberechenbarer Kursbewegung und panikartigen Asuverkaufswellen. Die Optionspreise waren faktisch permanent unterbewertet und es hätte sich gelohnt bis Ende November 2008 diese zu kaufen statt zu verkaufen. 

Jetzt sieht es mittlerweile anders aus. Die Vola fällt bzw. stagniert und es wird einige Zeit dauern, bis sie wieder ausreisst.

Vielleicht wieder im Herbst?

Nun also kehrt er zu dieser Strategie zurück, wie es ausschaut. Und ich auch, wenn auch mit weniger Risikobereitschaft ;-)

Langfristig gingen seine Strategien immer auf. Jetzt wahrscheinlich auch…

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Fünf auf einem Streich oder wie gefährlich ist dieser Markt DAX am 6.07.2009

Die Stimmungsbarometer zeigen  eine wachsende Ungeduld der Börsianer auf.  Auf www.sentix.de finden Sie ausführlichere Analysen und Kommentare darüber. Die Enttäuschung über die bis jetzt ausgebliebene wirtschaftliche Erholung verstärkt die Skepsis. Ist diese Pessimismus tatsächlich schlecht für die Börsen? Wohl kaum, solange nicht harte Fakten auf dem Tisch liegen.

Zuerst wenden  wir uns kurz der Charttechnik. Der heutige DAX hat erwartungsgemäß  nach negativen Vorgaben aus den USA und Asien negativ eröffnet. Es gab sogar einen Gap- Eröffnungslücke, was ein starker Fortsetzungsindikator sein könnte, wenn die Lücke nicht geschlossen wird. Heute wurde sie geschlossen, was zumindest auf eine leicht gestiegene Nachfrage hinweist. Dieses Verhalten hat im Übrigen meinen DAX-Signalgeber zur Schliessung der Shortposition veranlasst  (siehe auch im Trading Blog).

Mit seinem Tiefstkurs von 4607 kam der deutsche Leitindex nah an die Minimalkorrektur von 4569.  Immerhin begann heute die fünfte Woche in Folge, in der das Tief der Vorwoche unterschritten worden ist.

HABE ICH ES DOCH NICHT PUNKTGENAU VORHERGESAGT?

Denkt an meinen Beitrag am 27.05.2009. Ich schrieb über deutliches Warnzeichen beim DAxstand = 5001. Und heute stehen wir knapp über 4600. Ein beginnender Salamicrash auf Raten, der offenbar niemanden stört?

OK, es ist denkbar, dass die Märkte morgen etwas anziehen. Die stärkere Wall Street deutet zumindest darauf  hin.

Auch die Volatilität läßt eher auf Erholung hoffen. Nein, ich meinte nicht die öffentlich zugängliche, denn die ist heute um 6% gestiegen.

Ich rechne mir inzwischen selbst die historische Vola anhand eines eigenen Modells aus, welches nicht nur die Schlusskurse berücksichtigt.

Wie auch immer, noch können wir entspannt schlafen.

Die nächsten Unterstützungen im DAX: 4569, 4380, 4190, Widerstände: 4840, 4906, 4970 und natürlich die berühmten 5190 Punkte- das Jahreshoch.

Ich muss Euch ganz ehrlich sagen, dass ich zwar sehr quantitativer Investor/Analyst bin, glaube aber nicht, dass es nur aufgrund der Kurshistorie/Charts und allgemeiner Skepsis zu weiteren Kursrückgängen kommen kann. Wenn es weiter fällt, dann gibt es dafür einen Grund, der sozusagen fundamentaler Natur ist, z.B. “Kreditklemme”, Staatsbankrott, oder massive Entlassungswellen.

Aber ich finde nichts, die wahre kursbewegende Information bleibt im Verborgenen. Heute fand ich nur eine lapidare Kurzinfo zum US-Beschäftigungsindex.

WASHINGTON (Dow Jones)–Die Lage am US-Arbeitsmarkt dürfte sich in den kommenden Monaten weiter verschlechtern. Wie der Conference Board am Montag mitteilte, sank der von ihm berechnete Beschäftigungsindikator im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,8% auf 88,4 Punkte. Damit nahm der Indikator seinen im Vormonat kurz unterbrochenen Abwärtstrend wieder auf.

Im Mai war der Beschäftigungsindikator auf einen Stand von revidiert 89,1 (vorläufig: 89,9) Zähler gestiegen. Dies war der erste Anstieg seit 16 Monaten gewesen. Der Index notierte im Juni um 21,6% unter seinem Vorjahresniveau.

Ach so, das Öl noch- dessesn Preis nähert sich auch der Minimalkorrektur bei 61 $ , kann also demnächst etwas anziehen.

Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading

Veroptionieren eines Aktiendepots Teil 1

Meine Optionsgeschäfte entwickeln sich wieder mal gut. Das ist nicht nur ein Zeichen für den sich stets vollziehenden Lernprozess. Ich habe in der Tat einiges aus der 2008 Krise gelernt. Die erstaunlichste Erkenntnis war, dass trotz der enormen Kursbewegungen ich in den meisten Fällen die Positionen doch im Gewinn hätte schliessen könne. Dass dies nicht geschah, hatte einen ganz simplen Grund. Es war
die eigene Risikobereitschaft, die im falschen Verhältnis zum Kapital stand. Ich merkte immer, dass ich Einschlafprobleme hatte, sobald ich das gesamte Positionsrisiko zu sehr erweiterte. Mein Unterbewustsein hat mir also die richtigen Tipps gegeben. Ich hab es aber zu oft ignoriert.

Die Rechnung ist einfach. Wenn ich eine DAX Kaufoption weit aus dem Geld verkaufe, dann gehe ich eine Marginverpflichtung von ca. 1500 € ein. Das ist nicht viel wenn ich 20.000 € Kapital als Polster halte. Auch für den Fall, dass die Position gegen mich läuft und die Option plötzlich 500 Punkte im Geld ist, verlöre ich zuerst 2000 € und würde wahrscheinlich 2 Optionen zum höheren Basispreis verkaufen. Die Margin steht dann bei 2800 und damit kann ich ebenfalls stressfrei leben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr steigt, sinkt, ich werde wohl die Prämie behalten und das Gesamtgeschäft mit einem Gewinn schliessen.

Wenn ich aber immer noch mit 20.000 plötzlich 10 Kontrakte verkaufe , dann sieht es ganz anders aus. Man kann leicht ausrechnen, was pasiert, wenn die Position auf einmal 500 Punkte im Geld steht. Die Margin dehnt sich auf 20.000 aus und ich kann sicher sein, dass mein Broker für die sofortige Positionsschliessung sorgen wird.

Mit Puts geht es ähnlich, wobei hier hat man den Vorteil, dass der Index nicht auf unter Null fallen kann, was eine natürliche Grenze für die Verluste bedeutet. :-)

Das vernünftige Risikomanagement ist also 90% des Erfolgs im Optionshandel.
Es gibt aber andere Gründe, die für meine bessere Laune sorgen. Es ist wieder mal die zurückgehende Volatilität. Die implizite sowie historische Vola stehen zur Zeit bei 28%, Tendenz fallend. Man kann also mit gutem Gewissen Optionen verkaufen, und vom wertlosen Verfall der Optionsprämie am Ende  der Ausübungsperiode ausgehen.

Ich habe mit diversen Modellen die Vola geschätzt. Zuleutzt fand ich auf der Seite http://www.vandermart.com/ eine interessante Formel, die ich nun in mein Excel Regelwerk einbettete. Das Ergbnis ist in allen Fällen fast gleich.
Die Volatilität steigt leicht  seit vier  Wochen an, ist aber immer noch in einem Bereich, der einen ruhigen Markt impliziert.

Ich vermeide dennoch den Verkauf der riskanten ( und sehr profitablen) nackten DAX-Optionen. Vielmehr kaufe ich Aktien und veroptioniere sie nach meinem Muster cut collar.

Schliesslich wie der A. Kostolany sagte:
“Ein gut veroptioniertes Depot bringt mindestens 20% im Jahr.”

Im zweiten Teil schreibe ich etwas mehr über dieses Veroptionieren eines Aktiendepots.

Eingetragen unter:Aktien, Optionen, Volatilität

DAX – Positionstrading – Wochenperformance 3.07.2009

Die Signale stehen auf Verkauf. Die vergangene Woche war trendlos. Der deutsche Leitindex startete bei 4768 und ging aus dem Handel  bei 4708. Eigentlich überrascht das Ergebnis, denn wir sehr viele Daten aus den USA und EU – Raum sahen. Diese Nachrichten waren allerssamt schlecht oder nicht gut genug. Mit deren Interpretation taten sich die Börsianer schwer. Generell war die Meinung, dass die Erholung der US -Wirtschaft zwar im Gange sei, sie ist verläuft aber sehr schleppend , zu langsam.

Die technsichen Indikatoren stehen auf Verkauf:

MACD – negativ

Momentum -  auf Wochenbasis steht es fast bei Null (von fast 1000). Das widerum kann statistisch betrachtet nur eine heftigere Kursveränderung in den kommenden Tagen bedeuten.

Historische Volatilität – stark gefallen auf 28%.

Die trendlose abwartetende Marktverfassung spiegelt auch mein DAX-Signalgeber wider.

Dieser hat in der vergangenen Woche mit drei misslungenen Käufen fast 230 Punkte Verlust generiert. Für die Shortseite gab es erst am Freitag das erste Signal: 4718.

Ind er kommenden Woche erwarten uns erst am Donnerstag und Freitag kursrelevante Nachrichten aus den USA :

Einfuhr- und Ausfufpreise, Handelsbilanzen, Erstanträge auf ALH . Bis dann weiterhin tote Hose.

Fazit: Negativ mit geringer Dynamik, so dass ein eventueller Wechsel auf die Bullenseite denkbar wäre. Spätestens wenn die erste Fibonacci Linie berührt wird, könnte es vorübergehend aufwärts gehen. Richtiger Abgabedruck fehlt im Moment. Der Analyst von cognitrend hat es im  wöchentlichen Kommentar auf den Punkt gebracht, von der “sentimentalen” Seite aus:

Quelle:

http://wgz.de/de/wgzbank/zertifikate/webvideo/index.html
Doch im Prinzip bleibt alles
beim Alten: Institutionelle Anleger stehen seit Anfang
April – von kurzen Aussetzern einmal abgesehen – steigenden
Aktienkursen skeptisch gegenüber und tendieren
zur Untergewichtung. Der DAX konnte von dieser Entwicklung
bislang nur profitieren. Dies wird auch so bleiben.

Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading

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