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Beobachtet die Volatilität

Februar 9, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Ungeachtet der Tatsache, dass meine gestrige Markteinschätzung traditionell ein perfekter Kontraindikator war, jedefalls kurzfrsitig, bin ich weiterhin der Meinung, dass die Korrektur noch lange nicht ausgestanden ist. Zwar kann es technisch durchaus einen Anstieg bis auf die Widerstandsniveau von 5684, 5763, 5841 geben, am Gesamtbild ändert sich nichts, solange diese Kursmarken nicht überschritten sind und vor allem die Nervosität abnimmt. Diese wird im Normalfall durch die sog. implizite Volatilität definiert, die ja letzten Endes ein aus der Optionsprämie der kurzfristigen DAX-Optionen abgeleiteter Parameter ist.

Die Vola steht zur Zeit bei 26%, was über dem Stand vom Jahersanfang bei 20% ist. Zum Vergleich im März 2009 stand sie bei 50% und im Oktober 2008 bei 80%, was heisst,  die Erwartungshaltung damals war so, dass alles in vier Wochen dem DAX zuzumuten war, ob 0 oder 7000 am Ende des Monats.

Soweit sind wir lange nicht, aber der Anstieg stimmt nachdenklich ein. Die interessante Eigenschaft der Vola ist ihre stochastische also zufällige Veränderbarkeit einerseits und trendfolgendes Verhalten andererseits.  Beide Modelle wurde in diversen Arbeiten bestätigt.

Das bedeutet , die heutige Vola unterscheidet sich wenig vom Wert der letzten Tage bis auf wenige Ereignisse, die den Wert wiederum sprunghaft verändern lassen, worauf dann erneut eine Seitwärtsbewegung folgt.

Fällt die Volatilität nicht in den kommenden Tagen, dann muss mit rascher Wiederaufnahme des Abwärtstrends gerechnet werden.

Im Moment aber tanzt der Bulle in New York ( Dow +1,7%).

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DAX- in Richtung 5100

Februar 8, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Egal aus welcher Perspektive man es betrachtet, der Markt will nach unten. Interessant ist, dass die meisten von uns es nicht wahr haben wollen. Erholungen wird es geben, der Trend bleibt.

Warum? Die fundamentalen Daten liegen noch nicht auf dem Tisch, die schlechten zumindest noch nicht. Angst vor einer Staatspleite ist noch keine Zahlungsunfähigkleit. Und die Firmen, allen voran Banken verdienen auch kräftig.

Fundamentale Gründe wird es geben, aber später, nachdem die Börse den Job gemacht hat und die Vermögen aber auch Gewinne nach unten gedrückt hat. Plötzlich wird alles Realität, was jetzt vielleicht unbegründet befürchtet wird.

Wie auch immer,  der DAX bewegt sich schnurstracks in Richtung seiner charttechnischen Unterstützungen bei:

5293, 5120, 4830 und 4500 ( s. Chart m.f.G. von www.tradesignalonline.com)

Mit einem solchen Szenario habe ich übrigens zum Jahresanfang weniger gerechnet, sah es aber als durchaus realistisch an, dass der DAX nach der anfäglichen Euphorie schnell abstürzen wird.

War also die Erholung der letzten 11 Monate nur eine gigantische Bullenfalle?

Oder kommt vielleicht doch der ersehnte Crash? Allerdings dort, wo er am wenigsten erwartet wird. Zu den möglichen Crash-Szenarien zitiert blicklog.com verschiedene Wirtschaftspromis.

http://www.blicklog.com/2010/02/08/welchen-crash-htten-sie-denn-gern-wirtschaftsuntergang-zum-aussuchen/

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Rollen von Optionspositionen – Märchen und viel Unnützliches

Februar 1, 2010 · 1 Kommentar

Man findet vor allem in diversen US-Seiten viele Informationen für Einsteiger über Optionen.

Die unten genannte tradingmarkets.comn scheint einen gewissen Anspruch zu verfolgen, wenn man zumindest die Qualifikation der Autoren in Betracht zieht. Vom Inhalt her unterscheiden sich die meisten Seiten kaum von den klassischen Lehrbüchern über Finanzmärkte. Enttäuschend! Jeder der eine Vorahnung über die Profitabilität seiner Methode hat, schwiegt sich tot. Früher verrät er alles über sein Intimleben und seelische Störungen, bevor er etwas über das “System” schreibt. Deshalb schreiben meist nur diejenigen, die das Werkzeug beherrschten aber noch keine Gesellen sind.

Das ewige sexy Thema Covered Calls begleitet eine ganze Menge englischsprachiger Seiten. Und natürlich wie man eine Position aufrollt. Und diese Infos taugen gar nichts. Es ist immer ein Gemisch aus Selbstmarketing und einem naiven Optimismus, was man dort findet.

Beispiel.

http://www.tradingmarkets.com/.site/stocks/how_to/articles/How-to-Roll-Options-Positions-82909.cfm

Wieder lesen wir, was überhaupt Covered Calls sind. Dann werden wir gewarnt vor Verlusten aber auch motiviert durch Gewinnaussichten, wenn “unsere Erwartungshaltung zum Aktienkurs erfüllt wird” etc. Am Ende der Tages fahren wir mit unserem Vermögen gegen die Wand. Und das obwohl gesagt wird, wie man rollt. Einfach- man kauft die Optionen zurück und verkauft neue. Oder man lässt sich ausüben und liefert die Aktien zum festgelegten Kurs. Und überhaupt solle man nicht vergessen, dass je tiefer die Option im Geld ist, desto wahrscheinlicher die Ausübung.

Ich bin enttäuscht.

Ich will wissen:

1. Wie rolle ich wirklich eine im Wert gestiegene Position, ohne im Endeffekt Geld zu verlieren?  Wenn ich den Call mit Verlust zurückkaufe und einen neuen zum höheren Strike verkaufe, dann liege ich zwar zu diesem Zeitpunkt im Plus, weil die Aktie mehr gestiegen ist, als der Call. Aber was mache ich, wenn der Kurs gleich nach dem Rollen zurückgeht.Dann gewinne ich zwar mit dem Call, verliere aber mit der Aktie mehr. Am Ende habe ich zwei Mal verloren, von Gebühren mal abgesehen.

2. Die größte Gefahr eines Covered Calls ist jedoch die umgekehrte Situation, wenn der Aktienkurs stark gefallen ist. Dann hilft einem eine kleine Optionsprämie wenig. Wie gehe ich dann vor?

All diese Fragen sind essentiell, dann ohne deren Beantwortung sollte man von Optionsgeschäften Finger weg lassen.

Im Übrigen brauchte ich viele Jahre, um beide obige Fragen für mich zufriedenstellend zu beantworten.

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Optionen sind besser als Aktien

Januar 31, 2010 · 6 Kommentare

Sind Optionen besser als Aktien?

Optionshandel ist nach wie vor eine exotische Anlageform für den deutschen Anleger. Zwar ist der Markt für die sogenannten verbrieften Derivate genannt Zertifikate stark gewachsen, das Interesse an Optionen hat es nicht gesteigert. Es ist bemerkenswert, dass der einheimische Spekulant/Anleger komplexe Produkte wie Knock-Out Zertifikate kauft, sich aber an die Optionen in breiter Masse nicht traut. Woran kann es liegen? Ich vermute, es ist das bei uns sehr weit verbreitete Bedürfnis nach Sicherheit, welches jedoch nicht mit bestimmten Ertragszielen vereinbar ist. Man glaubt aber, dass es doch ist. Hinter den Zertifikaten stehen meist Großbanken als Emittenten. Das weckt Vertrauen, welches bis zur Finanzkrise unerschütterlich war. Kurz und knapp, Dass die Banken letzten Endes an uns verdienen wollen, scheinen viele gar nicht wahrzunehmen. Es gibt also keine Sicherheit, nur weil Großbanken die Produkte an den Mann bringen.

Nun ich wollte nicht über Zertifikate sondern über Aktien und Optionen reden.

Betrachten wir zwei alternative Anlageformen- Aktienkauf und Verkauf von ungedeckten Verkaufsoptionen auf diese Aktien. Ich setze dabei voraus, das der Leser weiss, was Verkäufe von Optionen sind (short selling). Auf einer After-work Party im Sommer traf ich einen Freund, der Berater in der Finanzbranche ist, übrigens ein sehr guter und erfolgreicher. Leider musste ich auch ihm erklären, dass ein Privatanleger und nicht nur eine Großbank in Deutschland Optionen verkaufen kann. Wenn jemand nicht weiss, wie man Optionen handelt, dann kann sie mich direkt ansprechen oder in Wikipedia nachschauen.

Wir gehen von einem Aktienkurs und einer Halteperiode aus, die für die Gewinnbetrachtung relevant ist.

Am Ende dieser Periode kann  der Aktienkurs:

-         sich nicht verändert haben

-         wenig gestiegen sein

-         stark gestiegen sein

-         wenig gefallen sein

-         stark gefallen sein

Was lohnt mehr angesichts dieser Szenarien mehr- Aktien oder Optionen auf Aktien.

Betrachten wir hierfür ein Beispiel.

Ich kaufe 400 EON Aktien zu 25 € und will in vier Monaten eine Performance erzielen, die besser als Festgeld ist ( z.Zt. 1-3% p.a.)

Oder ich verkaufe 400 Verkaufsoptionen und kaufe sie im Juni zurück oder lasse wertlos verfallen.

1. Aktienkauf:  Ich will jetzt nicht auf die Kapitalmarkttehorie eingehen und über die Risiken, die man ohnehin nicht richtig einschätzt, risikofreie Gewinne (Dividenden) und sonstigen Quatsch schreiben, welcher nur den Autoren etwas bringt. In welchem der obigen Szenarien wird der Aktienkäufer gewinnen? Eigentlich nur, wenn der Kurs stark gestiegen ist. Beim schwachen Anstieg lohnt sich der Verkauf nicht, denn dann schlagen Transaktionsgebühren zu Buche. Auch bei günstigsten Direktbanken kommt man bei einer 10.000 € Aktientransaktion kaum unter 80 €, was immerhin 0,8% ausmacht. Macht man es drei mal im Jahr, denn hat man gleich eine zusätzlich zu erwirtschaftende Rendite von 2,4%.

Es lohnt sich deshalb nicht, die Aktien mit einem kleinen Gewinn zu verkaufen.

Maximal kann ich den Kaufwert der Aktie verlieren. Gewinnen kann ich unendlich viel. Faktisch habe ich bislang mehr Aktien gesehen, welche auf Null fielen als ins Unendliche gestiegen sind. Und hier liegt der Hund begraben, durch die täuschend hohe Gewinnerwartung erkaufe ich mir das „geringe“ Risiko.

Zusammenfassend gewinne ich bei Aktien nur dann, wenn der Kurs nach vier Monaten um mehr als 25 Eurocent gestiegen ist. Dann liege ich jedoch erst beim Breakeven-Punkt, also erreiche eine Nullperformance. In allen anderen Fällen verliere ich Geld.

2. Wie schaut es mit Optionen aus. Angenommen ich verkaufe 400 Puts, ein Euro aus dem Geld (strike = 24 wenn heute der Aktienkurs bei 25 läge) mit dem Verfall im Juni und nehme dafür 400 x 2,4 € = 960- 20 = 940 € ein.

Wie profitabel könnte dieses Geschäft werden?

Nun, hier gewinne ich in fast allen o.g. Marktszenarien. Beim starken Verlust verliere ich allerdings weniger als beim analogen Aktieninvestment. Der einzige Haken an der Geschichte ist das begrenzte Gewinnpotenzial, im Gegensatz zu Aktien.

Ich liebe Optionen. In den letzten 10 Jahren hat es für mich nicht optionsfreie Jahre gegeben. Immer machte ich etwas mit covered Calls, Indexoptionen, straddles etc. Und ich habe mit Sicherheit nicht weniger verdient, als bei den alternativen Anlageformen.

Zur Zeit bin ich short in EON-Puts, Lufthansa-Puts, Lufthansa-Calls Commerzabank-Calls ( mit Aktien dagegen) und. ä. Das Schöne an dem Geschäft ist die Tatsache, dass es immer Möglichkeiten gibt, aus einer Verlustposition auf längere Sicht mit Gewinn rauszukommen. Ich weiss, diesen Satz  werden viele Leser nicht ertragen. Es ist aber ein Erfahrungswert. Logisch, kann ich eine Aktie verkaufen, wenn sie im Verlust ist, und sie dann später kaufen. Das ist aber keine Lösung, wenn man nicht ständig den Aktienbestand überwachen will.

Und bitte Sie nicht zu vergessen, der Zeitwert arbeitet bei short-sellings immer für mich…

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Meine DAX-Performance im Januar – und der Markt

Januar 29, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Als Fortsetzung meines Artikels vom 24.01 will ich nun die vergangene Woche anknüpfen.

Zur Erinnerung lag die Januar-Performance vor einer Woche bei -33 Punkten.

Aber “manchmal ist ein Tag wie ein ganzes Leben” und nun beende ich den Monat mit einem satten Gewinn. Die Shortsposition  wurde gleich am 26.01 mit 209 Punkten Gewinn beendet. Am 27. folgte gleich das nächste Shortsignal, welches am 28.01 49 Punkte gebracht hätte. Dagegen steht lediglich ein Kauf  am 27.01 mit 80 Punkten Verlust.

Insgesamt wären es 144 Punkte Gewinn im Januar. Ansehliches Ergebnis wenn man bedenkt, dass der DAX über 300 Punkte abgegeben hat, was zum Beispiel heisst, dass wenn man auf den Markt setzen würde etwa mit ETFs, dann wäre man nun um über 5% leichter- einen Betrag, den man für einen hohen festverzinst angelegten Betrag in ca. zwei Jahren bei einer guten Bank bekommt.

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Wo steht der DAX charttechnisch

Januar 28, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Wohl wissend, dass der Markt immer den am wenigsten erwarteten Weg auswählt, habe ich heute Mittag die unglückliche optimistische Prognose ausgesprochen.

Fakt ist, dass ich insofern Recht behielt, indem ich eine Trendfestlegung am Nachmittag in den USA erahnte. Nun die Börsenwoche ist morgen zu Ende. Wie auch immer, der Trend zeigt nach unten, wie ich bereits vor einigen Tagen schrieb. Das Kursziel im DAX liegt für mich bei  5129, wenn man die charttechnischen Reaktionsniveaus betrachtet.

Natürlich gibt es auch andere “Unterstützungen”: 5500, 5315 aber auch Widerstanäde bei 5820, 5885.

Unten der Chart ( mit f.G. von www.tradesignalonline.com).

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Kommt heute am Donnerstag die (Mittwochs-)Wende?

Januar 28, 2010 · 3 Kommentare

Früher hiess es, mittwochs kommen die meisten Trendwenden im US-amerikanischen Markt vor. Natürlich nur dann wenn sie kommen, denn der Montag in der Regel die Wochenrichtung festlegt. Diese und ähnliche Börsenweisheiten haben viele Jahre das Börsengeschehen beeinflusst. Bis Ende r 90-ger die wahre Trendwende kam. Auf einmal hatten viele Privatspieler einen günstigen Zugang sowohl zu der kursrelevanten öffentlichen Information erhalten als auch konnten sie selbst zeitnah handeln und damit in das Marktgeschehen  eingreifen.

Seitdem gelten die alten Bauernregeln immer weniger an der Börse.

Aus dem berühmten Januareffekt ist Jahresendrally geworden. Diese wiederum kommt immer früher, meist im früheren Crashmonat Oktober. Der Mai ist schon lange nicht mehr für sell und go away geeignet- s. meinen Artikel vom letzten Jahr im Mai.

Durch eine permanente Überwachung werden alle schnellen und offensichtlichen Arbitragemöglichkeiten wahrgenommen. Das gilt auch über kürzere Zeiträume.

Der Mittwoch-Effekt kommt jetzt meist donnerstags. Heute um 14:30 Uhr erwarten wir wieder eine ganze Reihe volkswirtschaftlicher Daten, natürlich aus den USA. Die EU-Daten ignoriere ich, dann sie keinen großen Einfluss auf das Marktgeschehen in Deutschland haben.

1. Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter (“Durable Goods Orders”) für Dezember 2009

2. Veröffentlichung der Zahlen zum Chicago National Activity Index (CFNAI) für Dezember 2009

3. Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (“Initial Jobless Claims”) für die Vorwoche

Die Zahlen werden nur gerinfügig von den Erwartungen abweichen, dennoch wird sich der Markt danach bewegen. Wohin?

Na raten Sie mal? Ich sage nach oben. Nach unten ist der Spielraum erst einmal ausgereizt.

Wie lange diese positive Reaktionandauern wird, ist aber eine ganz andere Frage.

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DAX am “Widerstand” und der ifo-Index

Januar 25, 2010 · 1 Kommentar

Charttechnisch hat sich heute nicht viel getan. Manche mögen es für ein gutes Zeichen gehalten haben, dass der am Wochenende schwarz gemalte Absturz ausgeblieben ist. Fakt ist, dass der Deutsche Leitindex ein neues Tief markiert hat und dass er knapp über dem Tagestief geschlossen hat. Auf der anderen Seite liegt er knapp über einem markenten charttechnischen Widerstand bei 5608, was vielleicht einige Händler zum Kauf motivieren wird.

Etwas gespannt bin ich auf den morgen um 10:00 Uhr erwarteten ifo – Konsumklimaindex. Ich habe vor geraumer Zeit (glaube am 24.05.09) in diesem Blog auf einen Zusammenhang zwischen diesem Index und dem DAX hingewiesen. Demnach sind beide Indizies offensichtlich auf lange Sicht korreliert.

Was ist aber der ifo-Indcex?

Der Konsumklimaindex

Die Gesellschaft für Konsumklimaforschung aus Nürnberg erhebt den sogenannten Konsumklimaindex. Nach Unternehmen und Analysten kommen hier die Verbraucher zu Wort. Monatlich werden im Auftrag der EU-Kommission rund 2.000 Verbraucher nach der Anschaffungsneigung, der Einkommens- und schließlich auch der Konjunkturerwartung befragt. Auch hier verheißen die aktuellen Zahlen nichts Gutes. Für den September 2008 ging der Index auf 1,5 Punkte zurück. Hier hatte die Wirtschaftswelt zwar schon mit einem Rückgang gerechnet, aber selbst eine Negativprognose wird bei Index-Vorhersagen nicht selten noch getoppt. Vom Wirtschaftsinformationsdienst Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nämlich nur mit einem Rückgang des Index auf 2,0 Punkte gerechnet.

Der Index hat sich seit Anfang letzten Jahres deutlich erholt, nicht jedoch kräftig genug, um jetzt schon das Potenzial zur Trendwende aufzubauen. Solange aber diese Wende im ifo-Index  ausbleibt, wird es auch am deutschen Aktienmarkt keine nennenswerte langfristige Korrektur geben, aus meiner Sicht zumindest. Wir können deshalb morgen ein bisschen gespannt sein.

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