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Historische Volatilität auf historischem Tief- böses Omen?


Ich warf nun mal wieder einen Blick auf die historische Voliatilität im DAX. Es ist schon erstaunlich, dass sie Ihr historisches Tief erreicht hat. So tief lag sie am

5.06.2007

28.02.2007

15.11.2006

10.02.2006

21.02.2005

In allen Fällen korrigierte der DAX danach. Am 5.06 und 28.02 war die Korrektur sogar erheblich.

Es muss jetzt nicht unbedingt so ablaufen. Die Vola kann erstmal auf diesem Niveau bleiben. Ich bin echt gespannt.

Übrigens gilt mein Long immer nocht. Gleichzeitig habe ich seit gestern eine Shortposition

Eingetragen unter:Analysen, Technische Analyse, Uncategorized

Doch bald eine Korrektur?

Ich weiss, die Fregazeichen nach dem Beitragstitel sind nervig. Aber ich bin mir halt wieder nicht sicher. Zuerst, das Long hat immer noch bestand, wird aber enger abgesichert. Nach einer etwas ausführlicheren Analyse heute komme ich zum Schluß, dass eine Korrektur nicht sehr fern ist. Statistisch gesehen sollte sie innerhalb der nächsten ein paar Tage beginnen. Morgen dürfte der DAX noch mal anziehen, zumal nach der Bekanntgabe des FED Ergebnisses. Danch aber , naja schauen wir.

Eingetragen unter:Prognosen

Zweiter Anlauf auf 8000 geglückt?

Heute nur kurz, da ich zum einen ganzen Tag projektmäßig unterwegs war. Zum anderen habe ich nicht viel Neues hinzuzufügen. Nach wie vor gilt mein Longsignal, welches ich bereits Mitte letzter Woche „verkündete“. Erstaunt hat mich die Dynamik des Aufschwungs. Heute gab es erneut einen Up Gap, welches nicht mal geschlossen wurde. Und das Wichtigste, die 8000 wurde geknackt und zwar auf Tagesschlußbasis und mit einer kleinen Handelsspanne. Und das ist schon mal ein klares Zeichen.

So richtig im Klaren sind sich die Börsianer nicht, wohin die Reise in diesem Jahr hingehen wird. Am Dienstag und Mittwoch versammeln sich die amerikanischen Notenbanker. Als Sizungsergebnis wird eine weitere Zinssenkung erwartet Überraschende Reaktionen erwarte ich nicht. Eien Korrektur auf 7920 wäre denkbar. Mit dem so sehsüchtig von vielen ewarteten Crash rechne ich noch nicht. OK, mit dem sollte jeder Börsianer immer rechnen. Wenn alle negativen Ereignisse an der Börse sich rechtzeitig anküdigten, dann wären wir ja alle längst reich geworden. Aber gegenwärtig will der Markt nach oben, trotz des hohen Ölpreises und schlechter Zahlen aus der Finanzbranche.

Am meisten muss ich lachen, wenn ich die Titel der heutigen Analystenkommentare ansehe. Sobald die Notierungen gestiegen sind, werden weitere Steigungen prognostiziert.  Wie schlau! Haben die Burschen wirklich nichts gelernt??!!!

29.10.07 , Ross Trading
Nasdaq Composite, vor weiterem Aufwärtsimpuls? 
29.10.07 , JRC
Dow Jones, Kurse steigen weiter 
29.10.07 , Lang & Schwarz
Dow Jones, das aktuelle Kurspotenzial 
29.10.07 , animusX
DAX-Sentiment, Warnsignal 
29.10.07 , Ross Trading
DAX-Future, vorübergehende Korrekturphase 
29.10.07 , terminmarktservice.de
DAX-Future, solide unterstützt 
29.10.07 , HSBC Trinkaus & Burkhardt
DAX, prozyklischer Buy-Trigger 
29.10.07 , JRC
DAX-Future bleibt mittelfristig bullish 
29.10.07 , Helaba
DAX, entscheidende Widerstandsmarke 
29.10.07 , terminmarktservice.de
Euro STOXX50-Future, Widerstand voraus 
29.10.07 , HSH Nordbank
DAX, kurzfristig freundliche Entwicklung 
29.10.07 , DZ BANK
DAX, negative Grundtendenz bleibt erhalten   

Und das war’s. Solarwerte habe ich nicht ( leider) Dafür Rohstoff Zerti ( Rogers Index) Schmack und natürlich Gildemeister- Aktie an die ich immer geglaubt habe… Ach ja, noch eine untote Leiche Schmack, die neulich ihr Zombiedasein wieder beginnt.

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CFDs- Abfischen der Stopps

Abfischen von Stopps-Order kann ein lukratives Geschäft sein. Man hört es immer wieder und man erfährt es auch. Nach der Studie einiges Trader-Memoiren bin ich zum Schluss gekommen, keine sichtbaren Orders mehr zu platzieren, zumindest keine in der Nähe des gehandelten Kurses. Natürlich sollte man mit Stopps arbeiten, nicht aber, mit den schönen roten Linien wie z.B. bei Abn Amro. Was dort gut gemeint war, ist letzten Endes Teufelszeug. Ich arbeite mit mentalen Stopps und setze nur ganz grobe Orders ins System, die sozusagen beim Crash mein Kapital schützen sollten. Darein komme ich auch nicht durch einen manipulierten Absturz wie am 25.10 ( s. mein Beitrag am 26.10).

Wie kann man vom Abfischen selbst profitieren? Ich glaube, hier gibt es verschiedene Ansätze. Entweder man hat viel Kapital und kann die Kurse nach unten oder nach oben in dünnen Handelsphasen bewegen. Oder mit wenig Kapital setzt man sich gegen den Trend in die Nähe wichtiger Marken. Muss ich mal ausprobieren. Es ist mir ein wenig zu stressig. Ganzen Tag auf den Bildschirm glotzen….?!

Interessant find ich auch den folgenden Ansatz. Bei dünn gehandelten Werten gibt es Market Maker, die die Kurse stellen. Oft  werden die Quotes durch sog. Quotemaschinen gestellt, die meistens dumm sind. Also man deckt sich bei 20 mit 100 Stück.

Quotes: 19/21 Ich kaufe 1 Stück zu 21

Quotes 20/22 Ich kaufe 1 Stück zu 22

Quotes 21/23 Ich kaufe 1 Stück zu 23

Quotes 22/24. Ich verkaufe 103 Stücke zu 22 und verdiene 200. Nicht schlecht , oder???!!!

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Systemperformance Oktober

Wie Ihr wisst, richten sich meine Handelsentscheidungen nach der Anzeige eines eigens entwickelten Indikators, welcher auf Basis der historischen DAX-Notierungen optimiert wurde. Der Indikator erzeugt Einstiegs- Ausstiegssignale auf Overnight-Basis. Intraday werden keine Signale generiert. Das heisst, ein Signal gilt mindestens bis zum Handelschluss am selben Tag. Dieses System hat sich als sehr zuverläßig erwiesen, bedarf aber einer hohen Risikoresistenz beim Trader. Es kommt schon vor, dass mehrmal nacheinander Verluste realisiert werden müssen. Details habe ich mehrfach veröffentlicht. Das System hat in allen Handelsphasen funktioniert, backgetestet in den letzten 20 Jahren.  Da es sich dabei um ein trendfolgendes Regelwerk handelt, verhält sich auch seine Performance zyklisch. Ich betrachte immer die 20 Tage Performance, die wellenartig verläuft und Hinweise auf bevorstehende Wende liefern könnte.

Die Performance verlief seit 1.10 folgendermassen:

1. Long- zur Zeit gilt ein Longsignal. Die Welle begann am 25.10 bei 7861. Insgesamt gab es drei Longsignale die mit 154, -313, 79 beendet wurden.

2. Short – 6 Signale mit folgendem Ausgang: -16, -5, – 59, 12, 120, -39

Zusammenfassend kein Grund zum Feiern. Auffallend ist aber die Abnahme der Longperformance. Der mittlere 20- Tage Gewinn stieg zuerst  von 190 auf 700, um dann auf 500 zu sinken. Gleichzeitig ungewöhnlich hoch erscheint mir die Signalrate auf der Shortseite. Trotz der vielen falschen Ausbrüche blieb ein positiver Betrag hängen. Dies könnte ein erstes Zeichen für die Wende sein. Noch aber gilt der Kauf.

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Vorsicht bei CFDs

abn_251007.jpg

Auch das so scheinbar harmlose Traden mit CFDs bei ABN AMRO kann gefährlich sein. Schaut Euch das angehängte Bild kurz an. Gestern um 19:15 Uhr kam es zu einem sehr kurzfristigen Einbruch in X-DAX Notierungen. Dies ist keineswegs nachvollziehbar. Weder der DAX noch der FDAX haben sich entsprechend so verhalten. Zwar ist der mi X DAX von ABN Amro ein eigenständiges Produkt, welches von Market Makern taxiert wird aber es ist ja ein offenes Geheimnis, dass hier die FDAX Notierungen als Basis genommen werden. Wie kommt es also zu einem solchen Einbruch? Ich schätze 90% aller im Orderbuch befindlichen Stopp Loss Orders wurden ausgefüllt. Ich unterstelle zwar abn amro nicht eine Absicht aber ein ungutes Gefühl habe ich beim Anblick eines solchen Kursverlaufes schon.
Im Übrigen bin ich selbst nicht betroffen, da ich mittlerweile meine Intraday SL meist mental setze.

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Ausblick 26.07.07

An meiner positiven Einstellung für heute bzw. die nächsten drei Tage ändert sich nichts. Dennoch bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn ich so die Nachrichten lee und die Kurse beobachte.

Der Ölpreis hat an der Nymex am Donnerstag deutlich zugelegt und ein neues Rekordhoch bei 90,60 USD markiert. Händler verwiesen zur Begründung auf die US-Lagerbestandsdaten vom Vortag. Die US-Vorräte an Rohöl und Ölprodukten waren wider Erwarten stark gefallen. Zudem gerate die Konfrontation der Türkei mit kurdischen Widerständlern im Nordirak wieder ins Blickfeld des Marktes. „Sollte es zu Kämpfen in der Region kommen, dann besteht die Gefahr, dass sich diese weiter ausbreiten“, so ein Händler.

Wie schon gestern gesagt waren auch viele sonstige Nachrichten aus der Wirtschaft nicht so überzeugend, dass der nun andauernde Kursanstieg aus meiner Sicht  gerechtfertigt wäre. Natürlich findet man ein paar „Anker“,  Wie zum Beispiel die Microsoft Zahlen, an die sich die meisten Teilnehmer klammern und blenden dabei andere Infos aus.

Eingetragen unter:Prognosen, Research, Wirtschaft - allgemein

Doch eine Weihnachtsrally?

Bemerkenswerterweise redet niemand über Weihnachtsralley in diesem Jahr. Dabei spricht einiges für sie. Erstens der grundsätzliche Pessimismus im Bezug auf die Finanzmärkte. Alle erwarten sehnsüchtig die Explosion. Platze endlich, Blase! Und sie will es trotzdem nicht. Stattdessen steigen die Kurse wieder. Allen Crash Propheten zum Trotz. Geschäftsklima Index war doch schlecht genug, oder? Zum wievielten Mal in Folge gefallen. OK, die anderen Zahlen waren ein bischen besser als erwartet. Aber die Finanzkrise und die nicht ganz so guten Unternehmenszahlen. Es muss doch irgendwann schlechter werden.

Nein der Markt lebt offenbar ein Eigenleben. Charttechnisch war heute ein merkwürdiger Tag. Die Handelsspanne war sehr klein ( ca. 24 Punkte) und die von mir gestern beschworene 7940 Marke ist nicht überschritten worden. Strategisch ist doch Vorsicht angesagt.

Alles Quatsch, würde ich sagen. Für mich liegt nach dem heutigen Gap ein klarer Aufwärtstrend vor. In den nächsten Tagen kann ich mir vorstellen, dass die Notierungen immer um einen kleinen Tick steigen, um am Nachmittag zu korrigieren. OK, bis eine signifikante Information in den Markt kommt. Außerdem wird Markt natürlich versuchen, die Lücke zu schliessen also bis auf 7803 fallen. Danach aber geht es weiter hoch.

Kriegen wir also doch eine Weihnachtsralley? Wohl kaum, weil es diese einfach noch nie gegeben hat. Es gab früher den Januareffekt, der später zum Dezembereffekt wurde und dann mutierte schliesslich der Oktober zum guten Börsenmonat. Irgendwann gab es keine klare Korrelation und man erfand diese „Ralley“.

In dem Sinne „Frohes Fest“!


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