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Mini Hausse?

Könnt Ih Euch an die Zeit nach dem 11.09.2001 erinnern? Ich will mich jetzt nicht zu fest an Details klammern aber eines steht fest. Am 11.09 kam es zu einer kleinen Wende und eine Art Hausse begann, die dann de facto bis Anfang 2002 andauerte, als die Amerikaner mit den Kriegsdrohungen gegen Irak begannen. Bis dato hatten die meisten weltweiten Indizies sehr stark nachgelassen. Als der Pesimismus ein bestimmtes Maß überschritten hatte, ging es plötzlich wieder nach oben. Geholfen hat es auf Dauer nicht, wie wir wissen. Der DAX sank anschliessend in den Jahren 2002-2003 auf 2150.

Nun sind Analogien zwar sehr entfernt aber doch schon auf den ersten Blick intuitiv erkennbar. Offenbar befinden wir uns am Anfang eines Baisse, die jedoch einen langen Weg zurückzulegen hat, bis der Ausverkauf einsetzt. Und immer wieder gibt es lange Korrekturphasen, in denen die Hoffnung wie das sprochwörtliche Strohfeuer aufflammt. Es ist natürlich niemals völlig auszuschliessen, dass der Markt sich in den nächsten Wochen erholt und für viele Monate zur alten Stärke zurückkehrt. Wahrscheinlich kommt mir aber ein anderes Szenario vor, eines mit vielen Wellen  und hoher Unsicherheit. Die vorweihnachtliche Zeit eignet sich doch generell zu einer Mini Hausse, oder? Und dann die vielen Shorteindeckungen.

Nun was sagt meine Technik? Klar, seit heute ein long aber man hätte bereits nach der Eröffnung einsteigen sollen. Der Anstieg dürfte sich bis 7830 fortführen. Ich sehe dabei von dem nachbörslichen DAX im CFD Handel ab, welcher auch erheblich vom 17:30 Uhr Schlusskurs abweichen kann. Dieses wird meist kurz nach 8:00 Uhr morgens nächsten Tages revidiert. Also, ein Anstieg über 7830 morgen um 17:30  Uhr ist für mich ein Startschuss zur X-Mass Rally 2007. Darüber kann es schnell auf 8100 gehen. Schnell weil die wenigsten damit rechnen. Was danach passiert, kann man sich ausmalen, von der anfänglichen Januareuphorie mal abgesehen.

Im Übrigen  das am 26.11 erwähnte Interesse der Investoren an Finanzwerten scheint Früchte zu bringen. Schaut Euch die Citigroup an, oder auch unsere Deutsche Bank.

Ich weiss es nicht, zocken war nicht meine Stärke. Aber vielleicht lege ich mir doch wieder ein paar Aktien zu…

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Projekt 1 Mio- vorläufiger Projektstrukturplan

Projekt 1. Mio  

 Vorläufiger Projektstrukturplan:

2.1 Projektauftrag: Das Ziel ist ein Vorsteuergewinn von 1000.000 € innerhalb von 6 Jahren. Das Projekt teilt sich in zwei Phasen. Die erste dauert bis Ende 2010 und soll insgesamt mit einem Gewinn von 100.000 € beendet werden. Danach wird der Projektplan entsprechend angepasst. 

2.2 Budget: Das Startkapital beträgt 30.000 €. 

2.3 Werkzeuge: Stillhaltergeschäfte, CFDs Futures und andere Derivative auf Index- und Zinsprodukte.

2.4 Terminplan: 1.1.2008 Start; danach regelmäßige monatliche Statusberichte im Invest Blog. Die Performance wird ebenfalls auf monatlicher Basis aktualisiert. Projektabschluss Phase I 31.12.2010. 

2.5.  Risiken: Crash, Krankheit und ä. führen zur Aussetzung des Projekts, weshalb sich auch der Abschlusstermin verschieben könnte. Eine Minderung des Eigenkapitals auf unter 25.000 € führt ebenfalls zur Aussetzung des Projekts auf unbestimmte Zeit. Eine Verminderung des Nettokapitals auf unter 20.000 € führt zur vorzeitigen Beendigung des Projekts. Aufgrund positiver Risiken kann das Projekt ebenfalls vorzeitig abgeschlossen werden, sobald das Ziel erreicht worden ist.

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Erholung beendet

Wie gewonnen so… , Ihr wisst schon. Der DAX hat sich offenabar mit der kleinsten Korrektur zufriedengegeben und drehte bei knapp unter 7700 wieder nach unten. Wer übte die Schwarkraft aus? Ängste vor der Abschwächung der Konjunktur, vor starkem Euro, schwachem Dollar, Inflation, Rohstoffpreisen und vor all dem wovor wir Deutschen uns so gerne fürchten. Diese Faktoren hat es zwar in jüngster Vergangenheit ebenfalls gegeben. Damals störten sie aber niemanden so sehr. Ach ja, die Angst vor der amerikanischen Krise steckt auch noch tief in uns. Schliesslich kann sie ja zu uns überschappen. Anzeichen gib es ja genug. Neulich habe ich gelesen, dass amerikanische Unvestoren allmählich in Finanzwerte einsteigen, zu Schnäppchenpreisen, zugegebenermassen. Es werden nicht nur unterbewertete Anleihen aber auch Aktien gekauft. Vielleicht werde ich mich demnächst umschauen.

Nun aber ist die Erholung beendet und das nächste Ziel 7550 auch gleich erreicht. Was passiert als Nächstes. Aufgrund meiner vor kurzem präsentierten Korrelationsberechnungen stellten ich fest , dass der DAX sich immer weniger an Dow richtet. Heute sahen wir ein Paradenbeispiel. So muss es aber nicht immer bleiben.

Die Longposition wurde mit einem Verlust von 121 Punkten glatt gestellt und ich halte zur Zeit keine offenen Positionen.

Eingetragen unter:Analysen, Charts, Handelssystem

Gildemeister DAX -Korrelation

Die regelmäßigen Leser dieses Portals werden es wissen, dass ich neulich meiner alten Leidenschaft nachgehe und die Korrelationen zwischen verschiedenen Finanzwerten berechne. In einem der letzten Beiträge war ging es um DAX und Dow Jones. Ich zeigte anhand der statistischen Auswertung der historischen Zeitreihen, dass ein offensichtliches Auseinanderdrtiften stattfindet.

Die Korrelation ist eine Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflusst, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern lässt.

Die Korrelation beschreibt also nicht unbedingt eine Ursache-Wirkungs-Beziehung in die eine oder andere Richtung. So darf man über die Tatsache, dass man Feuerwehren oft bei Bränden findet, nicht folgern, dass Feuerwehren die Ursachen für Brände seien.

Der Korrelationsbegriff ist von erheblicher Bedeutung bei Kapitalanlagen. Es gilt: Das Gesamtrisiko des gesamten Portfolios ist umso geringer je geringer die einzelnen Anlagen (Assets) miteinander korrelieren.

Beispiel für positive Korrelation: Besteht ein Portfolio nur aus vielen einzelnen Aktien, so führt der Kursrückgang von Aktie 1 auch zum Wertverlust von Aktie 2 und auch Aktie 3 in einem bestimmten Verhältnis. Besteht das Portfolio jeweils zur Hälfte aus Aktien und Renten, so ist der Verlust geringer, da nur eine geringfügige Korrelation Aktien-Renten besteht.

Gerade der letzte Ansatz brachte veranlasste mich, die Beziehung zwischen SDAX Aktie Gildemeister und dem DAX. Ich nahm historische Kurse und berechnete den Korrelationskoeffizient für 100, 400 und 1000 Tage. Warum habe ich es getan? Zunächst beobachte ich die Aktie schon seit langem und habe sie auch in meinem Portfolio. Die Firma entwickelt sich sehr gut und steht auf solidem Boden. Nicht zuletzt läßt das neue Engagement in der Solartechnik weitere Steigerungen der ohnehin schon guten Ergebnisse.

Dieser Wert ist aber bei der Betrachtung der Chart s so gut wie abgekoppelt vom DAX. Diese Tendenz scheint sich gerade in den letzten Monaten einzustellen.

Ich berechnete den Koeffizienten:

Tausend Tage Korrelation: 0,9022

Vie Hundert Tage: 0,8722

100 Tage: 0,415

Das Ergebnis bestätigte meine Erwartungen. Wie ist es zu verstehen? Keine Ahnung, ich glaube aber, dass die Preise im allgemeinen nicht von den leitenden Schlagzeilen getrieben werden. Im Preis der Gildemeister sind offenbar die Insiderinformationen vom ausschlaggebenden Wert. Die Aktie fiel zuletzt extrem stark, nachdem sie vorher von 15 aufd 24 Euro buchstäblich katapultierte, also faktisch unabhängig vom DAX, zumindest was die Größenordnung angeht.

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Verdammt hatt’ ich Recht!


Streng betrachtet bräuchte ich nicht zu arbeiten im klasischen Sinne. Zu dieser Schlußfolgerung komme ich jedenfalls, wenn ich die Treffsicherheit meine letzten Empfehlungen betrachte. So etwa am 20.11 lautete der Titel „Erholung“, als DAX unter 7500 stand. Danach kam es tatsächlich zu einer langsamen ( wie immer) aber stetigen Erholung. Dies dürfte sich bis auf 7750-7800 ausdehnen. Ich bezweifele, dass wir jetzt eine kleine Trendwende bzw. Jahres-Endspurt bekommen. Eher ein langsames oder auch schnelleres Abrutschen. Die Preis dürfte sich zum Jahresende irgendwo zwischen 7400-7900 enpendeln. Dies ist aber keine Empfehlung sondern eine rein spekulautive oder eher intuitive Einschätzung.

Wie verhält sich nun ein Positionstrader? Habe ich nach eigenen „Tipps“ nun gehandelt oder nur empfohlen? Da ich zur Zeit vorwiegend Optionen handle, war das eine recht profitable Woche.

Zur Zeit läuft die letzte Etappe der Vorphase des 1 Mio Projekts, über welches ich demnächst mehr schreiben werde. Sonstige Handelsaktivitäten habe ich stark eingeschränkt. Das heisst aber lange nicht, dass ich nicht nach neuen Ideen suche und das Marktgeschehen unbeobachtet lasse.

Eingetragen unter:Analysen, Finanzen, Börsen, Trading, Marktnachrichten, Prognosen

Signalzwischenstand

Viel zu schreiben habe ich heute nicht. Mein seit Dienstag geltendes Kaufsignal gilt noch. Ansonsten hat es diese Woche zwei misslungene Shortverusche gegeben mit Verlusten -10 und -15 Punkten.

Etwas mehr steht unter Trading Blog.

Eingetragen unter:Technische Analyse

To be or not to be

Zuerst eine Mitteilung in eigener Sache. Wenn jemand an meiner Meinung zu anderen nicht geldrelevanten Themen interessiert ist, dem empfehle ich, mein neues Blog zu besuchen.

http://adrian-meinleben.blogspot.com/ 

Gemeint war eigentlich „To trade or not to trade“.  Denn eigentlich zeigen meine Indikatoren seit gestern nach oben ( s. meinen Beitrag gestern). Andererseits lag der DAX heute bereits 100 Punkten unter dem Einstand. Beendet ist die Welle trotzdem nicht, so meine Rechnung. Ich kann natürlich falsch liegen, bin dennoch der Meinung, das kleinste Korrekturniveau ( ca. 7700)  sollte zumindest angekratzt werden. Sollte die 7500 auf Tagesschlussbasis unterschritten sein, dann ziehen wir uns warm an… Aber auch dann muss mit einer kräftigen Erholung gerechnet werden.

Wie auch immer ich sehe allmählich die 6 an erster Stelle im DAX…

Das Original von Shakespeare kann ich Euch trotzdem nicht vorenthalten.

HAMLET:
To be, or not to be: that is the question:
Whether ’tis nobler in the mind to suffer
The slings and arrows of outrageous fortune,
Or to take arms against a sea of troubles,
And by opposing end them? To die: to sleep;
No more; and by a sleep to say we end
The heart-ache and the thousand natural shocks
That flesh is heir to, ’tis a consummation
Devoutly to be wish’d. To die, to sleep;
To sleep: perchance to dream: ay, there’s the rub;
For in that sleep of death what dreams may come
When we have shuffled off this mortal coil,
Must give us pause: there’s the respect
That makes calamity of so long life;
For who would bear the whips and scorns of time,
The oppressor’s wrong, the proud man’s contumely,
The pangs of despised love, the law’s delay,
The insolence of office and the spurns
That patient merit of the unworthy takes,
When he himself might his quietus make
With a bare bodkin? who would fardels bear,
To grunt and sweat under a weary life,
But that the dread of something after death,
The undiscover’d country from whose bourn
No traveller returns, puzzles the will
And makes us rather bear those ills we have
Than fly to others that we know not of?
Thus conscience does make cowards of us all;
And thus the native hue of resolution
Is sicklied o’er with the pale cast of thought,
And enterprises of great pith and moment
With this regard their currents turn awry,
And lose the name of action.–Soft you now!
The fair Ophelia! Nymph, in thy orisons
Be all my sins remember’d.

Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading, Handelssystem, Prognosen, Technische Analyse

Erholung

Es gibt Handelsstrategien, die auf der sog. 4-Tage Regeln bauen. Sie besagt, dass auch an der Börse aller guten Dinge immer vier sind. Vier schwache Tage in Folge sind demnach eine Kaufgelegenheit. Ich habe von einer entsprechenden Auswertung diesmal abgesehen, da ich nicht an eine statistische Gesetzmäßigkeit bei dieser Regel glaube. Aber in der Tat steigt die Erholungswahrscheinlichkeit mit der Anzahl der schwachen Tage an, zumindest wenn man den Chart beobachtet.

Wenn wir auf die Historie der letzten 2 Wochen des DAX schauen, dann trifft die 4-Tage Regel tatsächlich genau zu. Angenommen der 11.11 war der erste negative Tag (im Gegensatz zur „außerbörslichen Realität“, Alaaf!), dann stünde heute der Anstieg an. Und am Ende des Tages kommt die sehnsüchtig erwartete Erholung.

Mein Signalgeber gibt auch das seit langem erste Longsignal aus. Das Reaktionspotenzial schätze ich bis auf 7780-7850 ein. Danach schauen wir, wohl wieder auf 7600, dann auf 7700 usw… bis sich der Markt wieder zu  einer stärkeren Bewegung entschließt.

Wie mag wohl dieser Entschluß aussehen……?   

Eingetragen unter:Analysen, Börse small talk, Technische Analyse

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