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Wo steht der DAX am 31.12.2008

Die ersten fünf Monate des Jahres sind vorüber. Bei aller Unsicherheit, von der die Märkte umgeben sind, kann man sich ja erlauben, nach technischen Gesichtspunkten den weiteren Kursverlauf des Deutschen Aktienindexes zu erraten. Ich betrachtete die letzten Steigungsraten auf der Basis verschiedener Perioden, sprich Tages- , Wochen-, und Monatschart. Zusätzlich berücksichtigte ich das übliche Reaktionsverhalten des Kursverlaufes.

Da die Märkte bekanntlich exterem unsicher sind und leider bis heute durch kein allgemein gültiges Modell simulierbar, müsste man strenggenommen auch noch eine weitere Unsicherheitsquelle berücksichtigen. Den Weltuntergangsfaktor. Was kann es aber sein? Die höchste Unvorhersehbarkeit steckt in Abwärtsbewegungen, da diese durch steigende Schwankunsgbreite und viel Angst begleitet werden. Wenn man aber die letzten Crash-Situationen an der Börse betrachtet, kommt man leicht zum Schluss, dass die Abstürze lange vorher angekündigt waren. Ob 11.09.2001 oder Oktober 1987 oder Sommer 2000, überall dort schwächelten die Märkte lange vor dem eigentlichen Ereignis. Beim Crash 2000 gab es keinen besonderen Tag, man wartete einfach auf ein baldiges Ende der „Korrektur“, riet zum Nachkaufen ( oh liebe Analysten!!!), und bewies in diversen Talk Shwos auf ntv, dass immer eine Gegenbewegung nach oben kommt und dann zeige sich, ob der Markt tatsächlich eine Trendwende eingeleitet hatte. Diese Reaktion nach oben kam bekanntlich viel später…

Bei Aufwärtsbewegungen ist die Steigung eher vorhersegbar.

Wo sind also in genau 7 Monaten?

1. extremes Szenario Obere Begrenzung 9000, Untere. Begr. 4000

2. Normales Szenario 8500-5200

3. Das wahrscheinlichste Szenario 7000-6000

Das letzte Ergebnis überraschte mich ein wenig, da die Stimmung doch so positiv ist… Hier sehe ich bestenfalls den DAX unter 7500.

Mal sehen in 7 Monaten.

Denkt bitte an diesen Beitrag!

Eingetragen unter:DAX, Prognosen, Technische Analyse

Wie man bei CFDs legal abgezockt wird.

Es ist doch offensichtlich. Die scheinbar kostenlosen CFDs ( contract for differences) haben einen Haken.  Ich weiss es eigentlich, lasse mich aber immer wieder davon überzeugen.

Eigentlich sind CFDs ein schönes Tradinginstrument, Die Transaktionsgebühren gibt es faktisch nicht und die Sicherheiten ( Margin) sind auf jeden Fall günstiger als bei Futures. Nehmen wir den CFD auf DAX. 1 Punkt gleich 1 Euro bei abn amro. Für 25 CFDs also den Wert eines Futures muss ich lediglich 8000 € hinterlegen, was mit Sicherheit weit unter dem FDAX liegt ( 20.000 bei Consors??).

Soweit so gut. Man vergisst dabei, dass die CFD den DAX nicht direkt sondern über einen Marketmaker abbilden. Das heisst, im Schnitt sieht der Kursverlauf dem FDAX sehr ähnlich. Aber nicht über kurze Zeiträume. Da versucht der Market Maker mit allen Kräften den Trader schlicht abzuzocken.

Ein sehr gutes Beispiel gab es heute. ICh selbst habe mich längst von der Intradaytrading-Idee mit CFDs verabschiedet, aber manchmal eben  zocke ich ein bisschen. Heute um 14:30 Uhr erwartete ich marktbewegende Daten aus den USA und obwohl der Markt wenig volatil ist, rechnete ich mit einer schnellen Tradenbewegung. ICh kaufte und verkaufte einen CFD und versah beide mit einem Stopp, der leider nur 15 Punkte betrug und als Order ins System gestellt wurde.

Das war ein Fehler.

Um 14:30 kamen die Nachrichten, die offenbar keine Überraschung waren. Der Index stieg auf 7074, exakt wo ich meine Stopp-Loss Order  für die Shortposition platziert habe und fiel danach, so dass ich gerade die Longposition mit einem schwachen Gewinn schliessen konnte.

Das kann doch kein Zufall sein. Mein Kauf war in diesen fünft Minuten tatsächlich der Höchste Kurs.

Fazit: keine Stopp Orders ins System stellen, wo CFDs gehandelt werden. Lieber aktiv agieren.

Eingetragen unter:Börse small talk

Bringen die heissen Daten aus den USA mehr Bewegung?

Manchmal frage ich mich, was an der Börse spannend ist. Es ist im Grunde genommen der langweiligste Job der Welt.

Nehmen wir die von mir so gelobten Stillhaltergeschäfte. Man verkauft Optionen, was mit einer gewissen Spannung verbunden ist. Oft mache ich es etwas aufregender, indem ich den tagesbesten Kurs zu erwischen versuche. Danach aber bis zum Verfall passiert erst einmal gar nichts. Man schaut zu, wie die Prämie schmilzt, freut sich und kann eigentlich nichts unternehmen, um die Gewinnbildung zu beschleunigen. In den Zeiten hoher Volatilität besteht immer noch eine Chance, dass der Markt sich plötzlich und unerwartet bewegt. Dann muss ich oft auf jeden Fall eingreifen. In solchen Zeiten wie jetzt warte ich vergeblich auf heftigere Kursbewegung. Dann kommen die ersten Zweifel, ob das überhaupt profitabel sein kann, wenn so unspannend. Ich fürhre daraufhin den Performancevergleich zwischen dieser und einer anderen Strategie durch, also zum Beispiel dem Intradaytrading.

Und was stelle ich dann fest. Mit risikoneutralem Options-Trading gewinne ich 50-90% im Jahr. Mit andreen Strategien komme ich bestenfalls an diese Größenordnung, habe dann aber mehr Action… Was ist nun besser?

Der DAX dem allgemeinen US-Trend folgend befindet sich nach wie vor in der Erholungsphase nach dem Sturz im März. Diese Erholung wurde vor ein paar Tagen durch einen Rückgaang auf 6900 korrigiert, und nun korrigiert der Markt diese Korrektur. Kurz und bündig -

Ab 7224 kann es weiter in Richtung 7400 steigen. Danach fällt es wieder auf 6700, danach steigt auf 8100 und fällt anschliessend auf 7040 und dann… ist das Jahr 2008 zu Ende. Wie langweilig!!!

Nur ein Szenario, halt..

Aber es gibt gottlob noch die Wirtschaftszahlen aus den USA. Wie heute um 14:30 Uhr.

Da ist Bewegung per Definition angesagt:

Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukt („Gross Demestic Product“, GDP) für das erste Quartal 2008

Erwartet wird das vorläufige BIP-Wachstum mit 0,9 bis 1,0 %, verglichen mit 0,6 % im Quartal zuvor.

Der Chain Deflator wird mit 0,6 % erwartet nach zuletzt 2,4 %.

Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe („Initial Jobless Claims“) für die Vorwoche

Erwartet werden 370.000 neue Erstanträge nach zuvor 365.000.

Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Unternehmensgewinnen („Corporate Profits“) für April 2008

Die Welt ist gerettet!!!!

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Ad hoc – short glatt mit Verlust.

Aus Zeitmangel nur sehr kurz.

Gestern wurde eine Shortpositon eröffnet und heute gleich wieder mit 63 Punkten Verlust glatt gestellt. Keine sonstigen Aktivitäten.

Eingetragen unter:Börse small talk

Ad hoc short glatt gestellt

Die offene CFD Verkaufsposition wurde gestern zum Handelsschluss geschlossen. Somit laag der Gewinn bei 16 Punkten.  Über Nacht habe ich keine Position gehalten. Es ist erstaunlich wie unterschiedlich mein System für Long und Short Seite jeweils funktioniert. Die Longpositionen bleiben oft über tage offen, die Shorts bestenfalls einen bis drei Tage. Das könnte zum Beispiel heissn, es gäbe noch genug Optimismus unter den Spielern.  Mehr zum DAX später.

Eingetragen unter:Börse small talk

DOW Jones DAX Korrelation

Das Thema Korrelation scheint immer mehr an Beliebtheit zu gewinnen. Die Analyse der Zugriffe auf meine Seite beweist es. Ich würde die Bedeutung der Korrelationen nicht überbewerten. Letzten Endes spiegeln sie die Vergangenheit wider und überlassen einem einen großen Spekulationsraum.

Die historische Korrelationen der DAX und DJ Notierungen habe ich vor geraumer Zeit in diesem Forum präsentiert.

Nun führte ich die Berechnungen erneut durch.

Hier ds Ergebnis:

1. Viertausend Tage 0,22- also faktisch keine Korrel. wenn man alle Kurse seit 1992 gemittelt betrachtet

2. Eintausend Tage  0,57- zunehmende Korrelation in den letzten 5 Jahren

3. Vierhundert tage 0,85 – starke Beziehung zwischen DOW und DAX im Mittel

4. Einhundert Tage 0,63 – stark abgeschwächte Korrelation der letzten 5 Monate

5. Fünfzig Tage korr. 0,73 – leicht ansteigende Korrelation

Was folgt daraus?  In den letzten 5 und insbesondere 2  Jahren war der DAX stark an DOW gekoppelt. Dieser Trend hat inzwischen deutlich abgenommen und nähert sich inzwischen dem langfristigen Mittel, welches zwischen 0,2 und 0,5 liegen dürfte.

Oder?

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Korrektur dauert an

Bereits vor einer Woche generierte mein Indikator immer wieder Shortsignale, die jedoch erst am 21.05 zum Aufbau einer over-night Position geführt haben. Der Einstieg erfolgte zu 7110 und die Schliessung gestern zum Schluss 7070, also mit 40 Punkten Gewinn.

Heute wurde erneut ein Verkauf zu 6970 empfohlen. Das Signal blieb auch nach dem Handelsschluss.

So viel zur  Taktik. Strategisch befinden wir uns in einer Korrekturphase bezogen auf den Anstieg vom 17.03 bis 19.05.2008 als der DAX 7234 erreicht hat. Diese Korrektur könnte sich maximal bis auf 7560-7690 ausdehnen. Im Falle einer korrektiven Reaktion nach oben besteht ein Anstiegspotenzial  bis auf 7121.

Warum es heute plötzlich zum kleinen Kurssturz gekommen ist, kann man nur raten. Börse ist halt eine komple Maschine mit sehr vielen Freiheitsgraden. Die Stimmung zum Wochenende ist ja oft etwas gedämpft und neigt dazu die Gewinne mitzunehmen. Denn die fundamentalen Impulse waren keineswegs neu:

- Hausverkäufe in den USA sind gestiegen

- Rohölpreis bleibt hoch. Ich werde von Wehmut überfallen, wenn ich an das Jahr 2000 denke, als der Rohölpreis bei 11 $ lag.

- Teurer Euro

Hinzu kammen auch schwache Solar- und Windkraftwerte.

Wichtig für mich ist auch die Tatsache, dass die Volatilität heute  stark ( 10%) und wie immer unerwartet zugenommen hat

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Zum DAX und Optionen – Kurz

Ich habe jetzt etwas anderes vor, deshalb nur kurz.

Die Shortposition wurde heute erfolgreich eröffnet. 1 CFD verkauft zu 7110 mit dem Stopp Loss beim Einstand über Nacht.

Darüber hinaus habe ich die ersten Optionen verkauft: Call 7400, Put 6450. Gesamtprämie war 44 pro Strangle, etwas ungünstig, da später die Vola kräftig anzog.

Zur technischen Lage des DAX: Die aktuelle Korrektur könnte zwischen 6700-6860 sehr wahrscheinlich ausgereizt sein. ICh meine , dass unter 6600 wird es brenzlig für den DAX.

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