Noch kann man es nicht sagen. Zuletzt schrieb ich über Zloty Ende Februar. Damals rechnete ich nicht, dass der Zlotykurs dem klassischen Wellenmuster folgen wird. Offenbar doch. Die Aufwärtswelle, die am 5.01.2009 begann und am 17.02.2009 endete, wurde in der Tat Normalkorrigiert. Der Kurs blieb bei 4,4067 stehen, exakt, wie erwartet. Erstaunliche Erkenntnis! Die Devisenhändler und ihre Systeme richten sich tatsächlich vorwiegend nach den einfachen Fibonacci-Mustern.
OK, also die Korrekturwelle ist mittlerweile auch korrigiert. Der Eur/Zloty Kurs stieg auf 4,73- Maximlakorrektur.
Was sagt es uns?
Nun eignetlich nur, dass ein weiterer Anstieg des Eur/Zloty gute Chancen für den Test der alten Hochs knapp unterhalb von 5,00 bietet.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Im Prinzip gibt es zwei Szenarien für den deutschen Index:
1. Die Korrektur verläuft „klassisch“ nach Fibonacci -Muster: 4008 das erste Korrekturniveau heute faktisch erreicht, bei 3925 das zweite Niveau, bei 4843 liegt das dritte Level. Darunter befindet sich der DAX auf dem Weg zu den alten Tiefs. Sollte der Index eines der Niveaus nicht unterschritten haben, dann besteht eine gute Chance auf die Erholung, was aber in der Tat die so ersehnte „Bodenbildung“ bedeuten würde.
2. Die Korrektur verläuft ähnlich wie immer seit November 2008 innerhalb des Abwärtskanals, das heisst schnell und endet an der unteren Kanalbegrenzung. Damit stünde der DAX bereits beim nächsten Verfall an der Eurex zwischen 320 und 3369.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Der Monat ist noch nicht gänzlich zu Ende, aber angesichts meiner Zeitknappheit erlaube ich mir jetzt, die Monatsperformance darzulegen.
Zur Erinnerung bzw. für die Erstbesucher dieser Seite- ich entwickelte ein semi-automatisches Handelssystem, mit welchem man zum Beispiel CFDs /Optionen aber auch Futures und sonstige Indexderivate auf DAX traden kann. Das Regelwerk gibt Empfehlungen , wenn eine Short ( Verkauf) und wann eine Longposition ( Kauf) zu eröffnen ist und wann zu schliessen.
Seit einiger Zeit publiziere ich die Ergebnisse im Trading Blog ( www.adriangohla.de). Mit welchem Ziel? Vielleicht einmal davon leben zu können, es als Brief/Servie anzubieten oder ein Hedge Fonds zu gründen, wenn ich Investoren fände.
Im Moment befindet sich das System in einem Livetest, d.h. ich handle tatsächlich nach den Signalen, allerdings mit wenig Kapital.
Hier die Performance seit 1.03:
Longseite: 5 Geschäfte +295,6 DAX-Punkte
Shortseite: 4 Geschäfte -79 DAX-Punkte
Insgesamt 216,6 DAX-Punkte. Mit einem CFD wären es genauso viele Euros.
Zum Vergleich liegt die Jahresperformance bei 746 ( Longseite) +1170 (Shortseite) = 1916 Punkte in drei Monaten
Historisch gesehen ist es eine sehr gute Performance! Es gab schon schlechtrere Zeiten. Das System ist trendfolgend und somit auch von der gegenwärtigen Marktlage abhängig. Diese kann sich auch mal ändern. Dennoch seit 1996 hat es kein Verlustjahr.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Nein, es gab keine guten Zahlen aus den USA. Die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten waren sozusagen schlecht im Rahmen der Erwartungen. Auch das Bruttoinlandsprodukt ist mit 6,3% tiefer gefallen als erwartet. Warum steigt es denn alles? Nun die Börse übertreibt gerne.
Folgende Fakten sprechen aus meiner Sicht für die Fortsetzung der (Bärenmarkt)rally:
1. Keine unerwartet schlechten Nachrichten
2. Stark zurückgegangene Volatilität. Diese ist für mich ein sehr zuverlässiger Indikator der Marktstimmung. Heute stand sie unter 37%, was dem Wert vom Sep. 2008, damals vor dem Crash. Die impl. Volatilität wird aus den gehandelten Optionspreisen abgeleitet. Und diese wiederum spiegeln die Risikoaversion der Händler wider. Gleichzeitig gibt die niederige Vola dem jetzt laufenden Aufwärtstrend eine besonders hohe Stabilität. Schon optisch unterscheidet sich diese Rally von vorherigen Erholungsphasen. Man könne fast eine Anstiegsgerade durch die Schlusskurse der letzten Tage ziehen. Diese zeigt eine Steigung von 600 Punkte/Handelsmonat.
3. Die Anzeige meines Indikators ( Trading Blog)
Folgende Tatsachen sprechen für eine Korrektur
1. Charttechnische Widerstandslinien. Bei 4259 liegt die so. Maximlakorrektur der vom 8.02-9.03 verlaufenden Abwärtswelle. Viele Börsianer könnten bei diesem Wert auf eine Korrektur gesetzt haben. Gleichzeitig befindet sich der DAX ebenfalls im Bereich der Korrekturlinien des vom 4.11.2008 bis 9.03 beobachteten Abwärtstrends.
2. Eine aufkommende Erholung des Bund Futures. Diese ist meist ein Vorbote des DAX-Rückgangs
3. Die Tatsache, dass mittlerweile nur die Hälfte der DAX-Aktien im Plus lag und die Rally faktisch von 2-3 Werten getragen wird.
Aber wie gesagt, solange die Musi spielt.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Angenommnen der letzte Abwärtstrend oder die letzte Welle begann am 5.11.2008 und endete vorerst am 10.3.2009. In diesem Falle hat heute der DAX exakt die Zielmarke der Minimalkorrektur erreicht. Sie liegt tatsächlich bei 4239. Folglich steht jetzt eine Korrektur auf ca. 3900 an. Danach wäre ein neuer Anlauf auf Jahreshochs mit dem Ziel 4444. Dort verläuft die Normalkorrektur Woher kommt diese Einschätzung? Zuerst scheint die nicht-charttechnische Information im Markt zu fehlen , zumindest im Moment. Hoffnungen auf die Bankengenesung in den USA sind halt keine Fakten oder Pleiten. Deshalb verlassen sich die meisten Börsianer auf die Kurshistorie als den Informations- Hauptlieferanten.
Es ist auch hervorzuheben, dass die implizite Vola inzwischen unter 40% steht. Das dürfte der tiefste Wert seit Oktober 2008 sein. Die Vola scheint damit den Seitwärtsgürtel von 40%-50% zu verlassen. Naja, es sei denn, dass dies ein Fehlsignal war, auf welches viele gewartet haben. Wichtig für mich ist, wie sich die Vola bis Ende der Woche entwickelt. Steigt sie nur im Rahmen der Korrektur an und fällt wieder, dann sind wir in der Tat auf dem Weg zu neuen Hochs… warum auch immer , Stichwort Bärenrally
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Nach jedem Verfall an der Eurex mache ich mir prinzipielle Gedanken über den Verlauf der Aktienkurse in den kommenden Tagen bis zum nächsten Verfall. Nach den statistischen Erhebungen der letzten 13 Jahre fällt einem eine Regelmäßigkeit auf, mit der der Deutsche Leitindex seine 22-Tage Handelsspanne ausbaut.
Stop!!! Adrian, kannst Du etwas klarer reden! ICh habe diesen pseudointelektuellen Ton langsam satt.
Kein Problem. Nochmal -man nehme die historischen Kurse der letzten Jahre. Man berechne die maximale bzw. minimale Abweichung vom jeden Zeitpunkt nach vorne. Also zum Beispiel: wenn am letzten Freitag der DAX bei 4068 aus dem Handel ging, dann wie weit entfernt er sich bis zum 17.04.2009 im EXtremfall nach unten und wie weit nach unten.
Die Auswertung zeigte, dass der DAX sehr selten um mehr als 500 Punkte nach oben stieg und seit 1996 nur zwei Mal mehr als 1000 Punkte. Nach unten sah es ein bisschen anders aus. Da kommt schon vor, dass der Index 2000 Punkte in 20 Tagen fällt.
Summa summarum- Die 22-Tage – Handelsspanne verhält sich wellenartig.
Im Moment stehen wir bei UP-Abweichung nur bei 48 und bei DOWN bei 1000. Ich sehe deshalb ein erhebliches Potenzial nach oben im DAX. Im Extremfall können wir im Verlaufe der kommenden 22-Tage die 4600 sehen. Nach unten sehe ich das Potenzial bei 3500 begrenzt,
Aber die Börse kann natürlich immer für Überraschungen sorgen…

Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Es ist wieder soweit. Der Große Verfallstag kommt. Morgen verfallen die Aktien- und Indexoptionen sowie zahlreiche Futures. Kurz nach 13:00 Uhr steht der Ausübungspreis fest, zum welchen die Optionen und Futures abgerechnet werden. Auf den ersten Blick ist das nichts Besonderes. Meist aber steigt die Volatilität kurz vor dem Verfall an, da die auf Long – und Shortseite positionierten Optionshändler entgegengesetzte Interessen vertreten. Die Stillhalter in Kaufoptionen wollen nicht den Basiswert liefern und versuchen den Kurs nach unten zu „drücken“, z.B. durch großvolumige Verkäufe im Kassamarkt. , Und die Optionskäufer tun das Gegenteil.
So war es bis jetzt. Meine Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass die Vola eher abnimmt vor dem Verfall,merkwürdigerweise. Hier liegt die typische Selbstreflexivität der Finanzmärkte vor. Wenn alle oder die meisten Börsenteilnehmer eine Regelmäßigkeit entdeckt haben, die vielleicht Profite bringen kann, dann verschwindet diese. Die hohe Vola vor dem Hexensabbat gehört in die Geschichte, ganauso wie der Januareffekt, Weihnachtsrally und Ähnliches.
Mit 4137 erreichte der DAX die Normalkorrektur. Jetzt steht eigentlich die Korrektur auf 3864 an. Ob sie kommt, bleibt jedoch fraglich aufgrund der stark gestiegenen Kaufbereitschaft im Markt.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading
Wegen des Umzugsstress sind meine Beiträge rar geworden. Wie auch immer, die Finanzmärkte erholen sich weiter. Der deutsche Leitindex steuert sogar auf die nächste Korrekturlinie bei 4133 zu.
Ist das wirklich die so beschworene Bärenrally oder doch eine Trendwende? Persönlich glaube ich, dass weder noch. Es kann sich aus der verlaufenden Korrektur ein längerfristiger Trend entwickeln. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht noch nichts fest. Nachher wissen wir es, nicht jetzt. In meiner Elliotwellen-Analyse schrieb ich vor ein paar Wochen, dass die Unterscheitung der 4000 Marke aus Sicht des Elliotanalytikers das Wellenbild kompletiert. Seit Juli 2007 haben wir demnach drei Impulswellen des Abwärtstrends gesehen. Kurz und bündig- es ist denkbar, dass die Baisse zu Ende ist, wenn auch eher unwahrscheinlich. Realistischer erscheint mir ein Anstieg auf 4260 und eine anschliessende Seitwärtsbewegung gefolgt vom erneuten Abstutrz ( sell in May and go…wo auch immer). Der Punkt ist nämlich, dass die dritte Impulswelle angefangen im November 2008 ebenfalls aus drei Impulswellen zu bestehen scheint. Die zweite läuft eben jetzt, nicht aber die letzte.
Über meine Signale schreibe ich im Trading Blog. Ich bin seit heute wieder long im DAX.
Aufgrund der sinkenden Volatilität fallen auch Optionspreise, worüber ich mich am meisten freue. Meine Spreadgeschäfte (Kombinationen aus Long und Shortpositionen in DAX-Optionen) gewinnen stündlich. So macht das Geschäft wirklich Spass. Zur Zeit bin ich short in:
April Call 4600, April Put 3100, 3300. Alle Positionen sind gehedged mit entsprechenden Märzkontrakten, die demnächst auslaufen ( kleiner Eurexverfall am Freitag) so dass das Aufrollen auf die Kalenderkombination April/Mai erforderlich sein wird.
Eingetragen unter:Finanzen, Börsen, Trading