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DAX-Indikator – aktuelle Anzeige

Auf Twitter und im Trading Blog schreibe ich öfter über meine Tradingsignale. Diese beziehen sich auf den DAX und könne mit Zertifikaten, Optionen, CFDs und FDAX gehandelt werden.

Am 21.04.2009 wurde ein Kaufsignal erzeugt, welches erste heute beendet wurde. Das Befolgen dieses Signals hätte einen Gewinn von 224 Punkten eingebracht.

Die Performance seit Jahresanfang sieht somit folgendermassen aus:

Kaufseite +3040 Punkte in 30 Trades

Verkaufsseite +1040 Punkte in 15 Trades

Die Gebühren dürfen im allgemeinen nicht vernachlässigt werden. Bei CFDs liegt ihr Gesamtbetrag bei nicht mehr als 150 € bei anderen Hebelprodukten dagegen wie Zertis und Optionen hätten mich alle diese Trades 1096 € gekostet. Es bliebe dennoch auch dann ein kleiner Brocken übrig… :-)

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Die Geschichte wiederholt sich und der DAX wird weiter steigen

Amen :-) Hier ein paar Worte zur sog. technischen Analyse des Deutschen Aktienmarktes.

Die täglichen Kursgewinne an den Börsen sind schon erstaunlich. Man kann zwar über abnehmendes Momentum reden, über fragile Situation oder „verminderte technische Qualität“. Fakt ist, dass gekauft wird und es finden sich immer wieder Händler , die bereit sind, zu Tageshöchstkursen zu kaufen. Das markiert neue Hochs und löst bei vielen systematischen Handelssystemen Longsignale aus. Die klassischen Indikatoren wie MACD stehen zur Zeit so hoch, wie zuletzt im Mai 2007. Danach kam es zwar zur kurzen Korrektur, auf die jedoch ein noch steilerer Anstieg folgte. Wie Sie wissen, endete die Geschichte einen Monat später als der DAX bei über 8000 stand. So hoch wird es jetzt nicht gehen. Wenn es soweit käme, dann wäre es eine gute Gelegenheit den DAX zu shorten. Aber aufwärts wird sich der DAX trotzdem bewegen.

Es verblüfft einen, wie analog die Märkte im April 2003 auf die Krise reagierten. April 2003 war der erste Monat mit einer weissen Kerze, das heisst der Schlusskurs lag deutlich über dem ersten Kurs des Monats. Danach folgten viele Monate mit kurzen Handelsspannen, zurückgehender Vola und steigenden Hochs.

So auch jetzt,  Der April war der erste weisse Monat. Die folgenden Monate werden ruhiger dennoch bullisch.

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Polen- Euro in 2012 kein Dogma. Trading Perspektiven

Sagt zumindest polnischer Finanzminister Jacek Rostowski. In der kommenden Woche  trifft die polnische Regierung zusammen, um die „road map“ für den Euro-Beitritt zu besprechen. Eine Verschiebung der für 2012 geplanten Euro-Einführung  wird inzwischen nicht mehr ausgeschlossen.

Offen spricht man in Polen auch über die Gründe der möglichen Aufschiebung:

1. Hohe Schwankungen des Eur/Zloty Kurses

2. Hohes Haushaltsdefizit

3. Steigende Inflation, die 2010 die Maastricht Kriterien nicht mehr erfüllen könnte.

Und wie sieht es von der technischen Seite aus? Was sagt uns der Kursverlauf der letzten Monate. Aus charttechnischer  Sicht verhält sich der Euro/Zloty ähnlich wie andere Währungspaare. Für Wendepunkte sind klassische Reaktionsniveaus relevant. Und die Wenden selbst werden letzten Endes durch fundamentale Nachrichten ausgelöst. Der Zloty/Euro Kurs erreicht im August 2008 den Tiefsstand bei 3,18. Danach begann ein Anstieg bzw. Rückgang des Zloty. Dieser endete erst bei 4,94 Zloty/Euro. Danach startete die Gegenreaktion – Korrektur. Infolge dieser Bewegung sank der Krs exakt auf das Niveau des ersten Fibonacci-Niveau bei 4,26. Es sieht zwar auf den ersten Blick so aus, als hätten sich die Börsianer abgesprochen bzw. als hätte hier ein Naturgesetz gewirkt. Nein, zu dieser Wende kam es, nachdem die ersten negativen Nachrichten zum Thema Beitritt in die Öffentlichkeit durchsickerten. Im Moment fällt also der Zloty weiter, wobei der Kurs erneut an einem markanten Wert angelangt ist. In den kommenden Wochen dürfte also sowohl aus fundamentaler als auch aus technischer Sicht die längerfristige Trendrichtung eingeschlagen werden.

zloty_25042009

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Irrationale Börsen

Fast die gesamte Medienwelt rätselt zur Zeit, warum die Börsen nicht fallen. Schlechte Nachrichten gibt es zu genüge. Konjunkturnachrichten sind so schlecht , wie seit dem ( zweiten ) Weltkrieg nicht mehr, halbes Deutschland arbeitet kurz oder steht möglicherweise vor einer Restrukturierung, um es so zu nennen. OK aus den USA kommen immer wieder mal bessere Daten. Was heisst hier aber besser. Dass die Auftragseingänge nun weniger gefallen sind als erwartet?!

Wie auch immer, die Märkte steigen, ob es einem gefällt oder nicht. Der DAX befindet sich auf einem geraden Weg in Richtung 5000 , wenn auch seine Bewegungsdynamik tatsächlich nachlässt. Das ist jedoch kein Grund, um jetzt wie schon vor Wochen von „dünner Luft“ zu reden. Börsen waren nie rational, da hier fast jeder falsch, unzureichend oder gar nicht informiert ist. Bei ihren Handelsentscheidungen folgen oft die Teilnehmer dem Herdenzwang ( Fonds Manager) , betrachten ausschliesslich die historischen Preise und Volumina (Day Trader) oder kombinieren unterschiedliche Informationsformen und verschiedene Märkte miteinander, schauen nach historischen Korrelationen zwischen den Märkten und setzen auf deren Fortsetzung ( Hedge Fonds). Letzten Endes gibt es eine kleine Anzahl von Insidern, die ihren Informationsvorsprung ausnutzen. OK, es gibt noch ganz ganz wenige Spekulanten und Investoren, die durch Glück und glückliche Umstände aber auch durch die geschickte Kombination aus allen Strategien zum richtigen Zeitpunkt investierten , machten viel Geld und seitdem glauben und mit ihnen alle die sie kennen an ihren Genius.

An meiner Einschätzung hat sich nicht viel verändert. Der DAX befindet sich in einem kurzfristigen Aufwärtstrend. Aufgrund der hohen Abschläge der letzten Monate muss dieser Trend zuerst als eine Korrektur des zuvor laufenden Abwärtstrends angesehen werden.  Aber welchen Abwärtstrends?  Nachher ist man schlau. Gut, die Regel ist dennoch einfach. Solange die Tagestiefs und – hochs unterschritten werden , liegt ein kurzfristiger Abwärtstrend vor. Steigen die Hochs, dann sehen wir eine Korrektur. Sobald diese 61,8% des Abwärtstrends überschritten sind, wird die Korrektur selbst zum Trend usw.

Gegenwärtig liegt bei 4659 die Maximalkorrektur des seit 6.11 bis 10.03 abgelaufenen Abwärtstrends. Steigt der DAX darüber, dann liegt bei 5346 die Minmalkorrektur des letzten großen Abwärtstrends, welcher im Juli 2007 begonnen hat, und eben im März zu Ende ging.

So viel zur Technik.  Wie auf Twitter berichtet, bin ich long mit dem SL 4428.

Die Optionspositionen entwickeln sich auch gut, da die Vola zurückgeht. Ich bin zur Zeit short in 5000 Calls mit Verfall im Mai und mit 3500 Puts mit Verfall im Juni.

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Der klassiche Aufwärtskanal im DAX

5000 kann für den DAX die Schicksalsmarke sein. Denn dort verläuft zur Zeit die obere Begrenzung des seit 2007  gültigen langfristigen Abwärtskanals. Spannend wird es  bereits, wenn die 4648 erneut überschritten wird.  Denn darüber kann man den aktuellen kurzfristigen Trend nicht mehr als eine reine Reaktion auf den seit Nov. 2008 gebildeten Abwärtstrend ansehen.

Im Moment ist der seit 6.03.2009 gültige kurzfristige Aufwärtstrend intakt . Sie können Linien durch die Maxima und Minima der einzelnen Handelstage ziehen und stellen dann fest , dass sich die DAX-Notierungen exakt in dem daraus gebildteten Kanal bewegen.

Fortführend kommt schnell zum Schluss, dass die 5000 Marke am 8.05 geknackt werden könnte.

Die steigenden Kurse folgen im Moment einer simplen Logik: große weisse Kerze, danach ein paar  kleine weisse bzw. schwarze Kerzen, dann eine größere schwarze ( fallende) und schliesslich eine kleine und wieder eine große weisse.

Die Korrekturen entsprechen dem Minimalniveau nach Fibonacci, was für mich bedeutet, dass viele Handelsteilnehmer nur auf die Kaufgelegenheit warten.

Sollte es dennoch zu einer größeren Korrektur kommen, dann dürfte diese vorerst bis auf 4132-4260 reichen.

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Mein DAX- Indikator in der vergangenen Woche

Nun kam ich endlich zur Analyse meiner DAX-Signale ( DSDS im TV lenkt leider den Rest der Familie). Das Kaufsignal wurde bereits am Gründonnerstag generiert und bleibt bis jetzt. A 9.04.2009 wurde der Einstieg bei 4400 empfohlen. Ich habe es verpasst, wie im Trading Blog berichtet und stieg erst bei 4430 ein. Regelkonform verdoppelte ich die Position am nächsten Tag und der durchschnittliche Einstiegskurs beträgt demnach 4519. Der Stopp Loss für Montag liegt bei 4600.  Damit wäre ein Gewinn von 162 Punkten sicher.

Der Backtest meines Systems zeigte, dass in den meisten Fällen Longpositionen nicht durch Unterschreiten der Stopp-Loss Marke geschlossen wurden. Entscheidend war fast immer reaktives Korrekturverhalten untertägig, das zur Glattstellung zum Handelsschluss führte.

Was erwarte ich am Montag? Darüber schreibe ich in einem anderen Beitrag, deshalb nur kurz-  einem schwächeren Start wird ein deutliche hektisches Testen der letzten Hochs folgen.

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Auf dem DAX-Feld nichts Neues

Ich versuche ab und an im Twitter zu posten ( Adrian_Basili). Noch habe ich mich mit diesem Medium nicht angefreundet. Kurze Beiträge ohne direkten Kontex sind irgendwie nicht mein Ding. Oder vielleicht doch.

An solchen Tagen wie heute gibt es eben nicht viel zu berichten. Der Trend zeigt nach oben. Mein Indikator steht seit letztem Freitag auf Kauf und die Vola geht trotz des kommenden Verfalls an der Eurex zurück.

Die Gründe müssen auf dieser Stelle nicht erörtert werden. Es gibt keine unerwarteten schlechten Nachrichten- das war der Auslöser. Den Rest machte die Charttechnik. Es werden nach und nach neue „Widerstandsniveaus“ überwunden und der etablierte Kanal scheint für alle Handelsteilnehmer so gut erkennbar, dass sie alle ihre Handelsentscheidungen danach richten. Sie warten brav, bis die obere Kanalbegrenzung erreicht ist und sie verkaufen. Bei der unteren Begrenzung wird wieder gekauft.

 Charttechnisch gesehen sind 4654 Punkte der letzte nachvollziehbare  ( Fibonacci)Widerstand im DAX bis die 5000 Punkte erreicht sind.

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Daimler Aktienanleihe- eine Erfolgsstory

Mehrfach habe ich berichtet über mein Interesse an Aktienanleihen. Details zu diesem Finanzprodukt finden Sie in diesem Forum oder sonstwo. Fakt ist, dass ich bereits kurz nach dem Crash im Oktober 2008 gemerkt habe, dass die Aktienanleihen unterbewertet seien. Sie sind im Grunde genommen verbriefte Stillhaltergeschäfte. Aufgrund der hohen Vola und der damals zusammengebrochenen Nachfrage nach Zertifikaten boten viele Emittenten sehr hohe Verzinsung für Aktienanleihen an. Ein Beispiel war die Daimler-Aktienanleihe (WKN  SFL95X) . Ich kaufte sie im November 2008. Sie bot eine Verzinsung von 28% an und war mit einem Basispreis von 14,45 € ausgestattet. Das bedeutet, dass man mit Aktien zu diesem Preis angedient wird, sofern der Kurs der Daimleraktie am 24.07.2009 unterhalb 14,45 steht. Der Reiz bestand in der für mich günstiger Bewertung. Die Aktienanleihe wird nämlich an der Börse gehandelt und ihr Preis sollte im Normalfall eine risikofreie Arbitrage unmöglich machen. Nicht aber damals. Der Kauf der Anleihe und gleichzeitiger Kauf einer entsprechenden Daimler Verkaufsoption  generierte ein risikofreies Geschäft, wenn man die hohe Verzinsung berücksichtigt. Die einzige Gafahr bestand in einer theoretisch möglichen Insolvenz des Emittenten, was bis jetzt nicht eingetreten ist, und wohl nicht bis Juli eintreten wird.

So kaufte ich eine Anzahl der Daimler Puts mit der Laufzeit Juni 2009 und Basispreis 14 €. Gleichzeitig verkaufte ich Puts mit kürzerer Laufzeit.

Nachdem ich das Spiel ein paar Mal wiederholt habe, habe ich inzwischen den gesamten Preis der langlaufenden Option zurück. Mit anderen Worten muss ich im Moment fast nichts mehr tun, um in den Genuss des 28% Kupons zu kommen.  Fast nicht,  denn die Option im Juni ausläuft aber die Anleihe erst im Juli zurückbezahlt wird.

Kann man jetzt noch von Aktienanleihen profitieren? Nicht mehr so wie vor 5 Monaten. Denn die Volatilität ist stark zurückgegangen und die Rendite dementsprechend auch. Das heißt, absichern an der Eurex lohnt sich nicht. Dafür muss man nicht mit der Ausübung rechnen. Noch nicht.

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