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Nur die Naiven erwarten eine Korrektur der Aktienmärkte

Man muss doch extrem naiv und an mindenstens einem Auge blind sein, um den etablierten Aufwärtstrend im DAX zu ignorieren, bzw. nicht wahr zu nehmen.

Schauen Sie sich den angehängten Chart an ( mit Genehmigung von www.tradesignalonline.com).

1. Seit März liegt ein Aufwärtstrend vor, welcher zwar an Dynamik etwas verloren hat, aber immer  noch klar definiert ist.

2. Bei 5870 liegt eine Normalkorrektur des langfristigen Abwärttrends vor. Dieser Wert wurde erreicht, danach drehte zwar der DAX und fiel regelkonform auf 5312.

3. Seitdem sehen wir einen Anstieg, der mittlerweile die Maximlakorrektur des kurzfristigen Abwärtstrends überwunden hat.

4. Der Weg in Richtung 5870 ist eneut frei.

5. Dreht der DAX bei 5870 nicht, dann 6300 willkommen!!!

 

DAX_13112009

Eingetragen unter:Aktien, Analysen, Charts, DAX, Elliott Wellen, Prognosen, Technische Analyse

DAX-Kanal

Es gibt Charttechniker, die gerne in Kanälen denken, sozusagen. Man verbindet die letzten Hochs und Tiefs mit jeweils einer Linie und idealerweise so, dass beide Linien parallel verlaufen und schon ist ein Kanal definiert. Die Prognose ist dann einfach. Kommt der Index an die untere Begrenzung, dann gilt es zu kaufen, und umgekehrt an der oberen Kanalbegrenzung heisst es zu verkaufen.

Gut, es gibt die wenigen Fälle, wo der Index nicht umkehrt , sondern an den Begrenzungslinien seine Bewegung mit noch höherer Intensität fortsetzt. Die kanalorientierten Charttechniker glauben, bis dahin viel gewonnen zu haben und außerdem in dem einen Falle schnell die Position in die andere Richtung umdrhene zu können. Ich kommentiere es nicht, da es nicht meiner Strategie entspricht. Ich gebe aber zu, es kann lukrativ sein.

Wie auch immer, der DAX hat in den letzten Tagen seit Anfang August einen Aufwärtskanal etabliert. Wie im angehängten Chart ersichtlich (mit freundlicher Zustimmung von www.tradesignalonline.com)  wurde heute mit 5447 die untere Begrenzungslinie berührt. Nun gibt es meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten- entweder geht es steil nach oben wie am 18.08 und 3.09 oder eben steil abwärts, zumindest kurzfristig.

Im zweiten Falle gelten die gestern genannten Unterstützungen. Nach oben heisst es schon seit Wochen für mich- das Ziel ist 5850.

DAX_02102009

Eingetragen unter:Aktien, Analysen, Charts, Prognosen, Technische Analyse, Wochenzusammenfassung

Wie war der DAX im September 2009

Anfang des Monats habe ich über den angeblich schlechten Börsenmonat September geschrieben.

Das Resümee war

„Tendenziell war also jeder zweite September schwach bzw.  sehr schwach. In diesen Fällen war es aber die Kursrichtung abzusehen.“

Recht hatte ich. Der September 2009 war ein guter Monat, weil es sich zuvor keine größere Korrektur abgezeichnet hatte. Wie im angehängten Chart (mit freundlicher Zustimmung von www.tradesignalonline.com) ersichtlich unterschied sich der Monatsbalken im September kaum von den vorausgehenden Monaten. Die Handelsspanne von 500 Punkten war nur ein wenig größer als im August. Die Kerze war weiss, das heisst, der letzte Monatskurs war größer als der erste , usw.

Wie aber auch dem Chart zu entnehmen ist, kommt der Deutsche Leitindex in die Gegend von 5840, wo die Normalkorrektur des langfristigen Abwärtstrends liegt. Deren Überschreitung bedeutet für mich, dass der durch die Finanzkrise ausgelöste Kurssturz zwischen 2007 und 2008 zur Geschichte gehören könnte und man sich auf die neuen Allzeithochs bereit machen sollte gefolgt von schnellen unerwarteten Kursstürzen , usw.

SSep_2009


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VW Stämme und DAX- keine guten Freunde

Sie sind in der Vergangenheit nie im Gleichschritt gegangen-  die VW Aktie und der Deutsche Leitindex. Der angehängte Chart (mit freundlicher Genehmigung von www. tradesignalonline.com) zeigt es am besten. Die historische Korrelation hab eich zwar nicht abgebildet aber diese schwankt starkund fällt auch mal unter Null. Außerdem wird sie fast nicht höher als 0,65.

Im Chart sehen wir den Kursverlauf der VW Aktie seit 2005. Eigentlich war die Aktie ein ewiger Langeweiler. Seit ich mich für die Börse interessiere, hörte ich, die VW sei eine unentdeckte Perle, unterbewertet etc. Der Dornrößchenschlaf dauerte bis 2007, als der Gesamtmarkt sich bereits den Vorgeschmack der kommenden krise witterte.
Dann stieg die VW langsam aber unaufhaltsam an. Ende Oktober war es bei 1000 € erst einmal Schluss.
Im Moment nähert sich der Aktienkurs der Marke 116 €, die die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends darstellt. Vielleicht also dann einsteigen?
Letzten Endes wird mit dem Kurssturz lediglich die unprofessionell gemachte Porsche Übernahme und der intransparente Einstieg der Qatar Investment Authority bestraft.
Dirk Elsner schreibt darüber im Blick Log

Die Firma verkauft nicht mehr und nicht weniger Autos als noch vor drei Wochen, oder?

VOW_19082009

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Das Deflationsgespenst und die Kopf-Schulter Formation

Heute

Ralf Flierl schreibt in der neusten Ausgabe des Smart Investor Weekly über die aufkommende Deflation und seine negative Erwartungshaltung gegenüber den Börsen. Den Artikel finden Sie unter

http://www.tradesignalonline.com/Analysis/Analysis.aspx?id=14000

Zwar stimme ich mit dem Autor in den meisten Aussagen überein, was allerdings den charttechnischen Ausblick angeht, sehe ich es etwas anders.

Grundsätzlich sehen wir zur Zeit die Korrektur der zwischen 13.07 und 10.08 verlaufenen Aufwärtswelle. Diese Korrektur müsste idealerweise bei 5116 den Minimalwert erreichen- 5116. Fällt der DAX auch darunter, dann sind Werte bei 4550 schnell erreicht. Dann sieht es aber generell schlechter aus, da wie zuletzt geschrieben aus Sicht eines Elliottt-Wellen-Technikers das Kursziel deutlich unter 4000 läge.

Soweit sind wir aber noch nicht.

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Börsenbrief Invest Signal- so war die Woche

Es war eine der ersten schwarzen Wochen seit Anfang Juli. Die Kerze (Handelsspanne) besteht aus einem deutlich unter der Eröffnung liegenden Schlusskurs. Die Indikation für die nächsten Tage ist also eher negativ. Es muss natürlich nicht so sein. Denn in der Vergangenheit sahen wir oft eine kurfristige Erholung nach einem solchen Chartmuster, auf das dann der Kursrückgang folgte.

Der DAX startete bei 5451 und beendete die Woche mit 5309.

Hier der Chart mit dem Wochenverlauf ( mit freundlicher Genehmigung von tradesignalonline.com).

DAX-Woche

Was sagt mein „Gefühl“? Nun gestiegene Schwankungen auf hohem Niveau bedeuten nichts Gutes. Es kann sich dennoch schnell verflüchtigen und die Stimmung ist danach wieder gut. Ich erwarte das Ende der Korrektur zwischen 5000-5100. Realistischer erscheint mir ein Szenario, in dem der DAX erneut die 5500 Marke angreift und erobert, fällt aber danach deutlich. Fakt ist aber auch, dass die Vola langsam wieder steigt.

Warten wir ab, es hängt vieles von den externen Nachrichten ab. Das Potenzial nach unten ist jedenfalls gegeben.

Das sagt auch mein Indikator.

Die Leser meines Briefes ( bis Ende August unter http://adriangohla.blogspot.de frei  ) kennen die Handelssignale.

Hier die Wochenzusammenfassung:

Long  gab es keine Signale. Einmal vorgestern ging ich long , stelle aber die Position zum Tagesende mit einem kleinen Gewinn glatt.

Für Shortpositionierungen gab es am 11/12.08 ein Signal, welches mit 45 Punkten beendet wurde.

Und seit gestern bin ich mit einem Kontrakt short, Einstand 5350. Das Stopp-Loss liegt bei 5340, damit im Falle einer Erholung ein kleiner Gewinn realisiert werden kann

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Invest Signal- und der fallende DAX

Warum ist der DAX plötzlich so stark gefallen? Nun, erstens – ich hab es geahnt, s. meinen Beitrag gestern. Nein, Spass beiseite , nicht nur deswegen.  Mein Invest Signal-Geber ist bereits seit ein paar Tagen auf  Shortpositionierungen bereit. Gestern habe ich den Verkauf unter der Marke 5390 empfohlen. Selbst bin ich bei diesem Wert ebenfalls short gegengen. Als Beweis habe ich die Kopie meines Handelssystems angehängt. Vorerst empfehle ich jedoch, die Stopp-Loss Marke sehr eng zu setzen, vielleich sogar im Gewinn. Shortsignale können sehr lukrativ sein, sie führen aber oft zu Verlusten gerade am ersten Tag, wenn plötzlich doch keine Anschlussverkäufe stattfinden. Ab morgen gelten die gewohnten Regeln – Falls die Position über Nacht gehalten wird, schreibe ich heute bzw. morgen früh wie hoch das Stopp-Loss für morgen ist.

Im Übrigen, der Xetra Handel und das Signal Update dauern noch bis 17:30 Uhr an. Erst danach steht das Signal über Nacht fest, oder nicht Und 30 Minuten sind in diesem Geschäft verdammt viel!

DAX_110809_Ausbruch

Meist geht es am zweiten Tag weiter runter.

Was hat also den DAX-Sturz verursacht? Es waren diesemals paradoxerweise die guten Nachrichten aus den USA- hoche Produktivität und niedrige Lohnstückkosten. Gerade angesichts der morgigen Sitzung der US-Zentralbank spekulieren viele auf steigende Zinsen in naher Zukunft. Hier eine kurze ZUsammenfassung von DOW Jones.

FRANKFURT (Dow Jones)–Der DAX ist am frühen Dienstagnachmittag nach guten Konjunkturdaten aus den USA deutlich unter Druck geraten. „Investoren könnten nach den soliden Produktionszahlen und fallenden Lohnstückkosten in den USA im zweiten Quartal auf eine Abflachung der Zinsstrukturkurve spekulieren“, sagt ein Marktteilnehmer. In dieses Bild passe der zum Euro festere Dollar, der ähnlich reagiere wie nach dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

   „Im DAX-Future sehen wir ein paar größere Abgeber, jedoch bei insgesamt geringen Volumina“, berichtet ein Händler. Unter 5.400 Punkten seien Stop-Kurse ausgelöst worden. Vorschub leiste den Verkäufern die abwartende Haltung vor den Aussagen der US-Notenbank zu Anleihe-Rückkäufen und Liquiditätsentzug am Mittwochabend. Gegen 15.18 Uhr MESZ verliert der DAX 1,5% oder 83 Punkte auf 5.335.

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KGH Polska Miedz- die polnische Perle

Etwas zu spät schreibe ich diesen Bericht. Deshalb zu spät, weil das Ex-Div Datum schon vorüber ist und die Dividende 14% des Aktienpreises betrug. Die Aktie fiel zwar am ex-divi Tag um 10 %  und erholte sich dann um so schneller.

Generell zeigt der Chart nach oben und ich warte auf eine Nachkaufgelegenheit. Ausnahmsweise achte ich bei dieser Aktie auf die „fundamentale“ Substanz bei meinen Investment Entscheidungen.

Ich meine die  KGH (WKN 907946) – den bekannten polnischen Kupferproduzenten. Die Firma existiert seit 45 Jahren und ist teilweise noch in staatlicher Hand. Auf der folgenden englischsprachigen Internetseite stellt sich das Unternehmen vor.

http://www.kghm.pl/index.dhtml?category_id=173

Die Aktie wird in Warschau, London aber auch in Deutschland als GDR gehandelt.  In Frankfurt finden täglich Umsätze statt.

Den aktuellen Kurs aus der Warschauer Börse finden Sie unter

http://gielda.wp.pl/POD,12,a,1,b,4,c,0,typ,gpw,porownania.html?P%5Bsp_nazwa%5D=KGHM&P%5Bid%5D=PLKGHM000017

Aus deutschen Börsenplätzen hier die Kurse:

http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=KGH.FSE&reason=tradable&more=KGH&ad=&koop=&bRedirected=1&sTerm=KGH

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