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VW Stämme und DAX- keine guten Freunde

Sie sind in der Vergangenheit nie im Gleichschritt gegangen-  die VW Aktie und der Deutsche Leitindex. Der angehängte Chart (mit freundlicher Genehmigung von www. tradesignalonline.com) zeigt es am besten. Die historische Korrelation hab eich zwar nicht abgebildet aber diese schwankt starkund fällt auch mal unter Null. Außerdem wird sie fast nicht höher als 0,65.

Im Chart sehen wir den Kursverlauf der VW Aktie seit 2005. Eigentlich war die Aktie ein ewiger Langeweiler. Seit ich mich für die Börse interessiere, hörte ich, die VW sei eine unentdeckte Perle, unterbewertet etc. Der Dornrößchenschlaf dauerte bis 2007, als der Gesamtmarkt sich bereits den Vorgeschmack der kommenden krise witterte.
Dann stieg die VW langsam aber unaufhaltsam an. Ende Oktober war es bei 1000 € erst einmal Schluss.
Im Moment nähert sich der Aktienkurs der Marke 116 €, die die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends darstellt. Vielleicht also dann einsteigen?
Letzten Endes wird mit dem Kurssturz lediglich die unprofessionell gemachte Porsche Übernahme und der intransparente Einstieg der Qatar Investment Authority bestraft.
Dirk Elsner schreibt darüber im Blick Log

Die Firma verkauft nicht mehr und nicht weniger Autos als noch vor drei Wochen, oder?

VOW_19082009

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Bund und DAX am 07.05.2008 und warum ich es tue

Der heutige Tag brachte zuerst keine Klarheit. Der DAX erreichte fast die von mir „prophezeite“ Normalkorrektur bei 7157. Fast , denn ab 7100 ging es wider bergab. Und der zur Stunde fallende US-amerikanische Markt läßt eher einen durchwachsenen Handelsstart morgen früh erwarten. Ich versuche immer wieder mit einfachen Mitteln und in Bildern den Markt zu beschreiben. Warum tue ich es? Ein erfahrener Börsianer wird schnell feststellen, dass bei mir „wichtige“ wirtschaftliche Nachrichten nur am Rande vorkommen und auch der klassischen Charttechnik räume ich nur  relativ wenig Platz ein. Eher nutze ich je nach Bedarf das eine oder andere Mittel und Modell, welches zum Erfolg führen könnte.

Märkte sind kompliziert und was noch wichtiger ist, kaum verstanden. Modelle die das Verhalten sozusagen richtig simulieren würden, gibt es zwar viele, sie alle sind aber nur bedingt tauglich.

Ich verfolge einen anderen Ansatz mit meinem Blog. Ich will zeigen, dass auch ohne das etablierte Wissen Geld an der Börse zu machen ist. Entscheidend ist, dass jeder für sich ein Trading-Modell zusammenstellt, welches seinen Erwartungen, Risikobereitschaft, Kapitalausstattung und dem Zeithorizont entspricht. Und weil eben die Parameter bei einzelnen Menschen sehr verschieden sind, ist grundsätzlich Geld in risikobehafteten Märkten zu verdienen. Bewiesen habe ich diese These allerdings noch nicht.

Deshalb versuche ich es empirisch.

Zurück zum DAX und Co.

Der heutige kräftige Anstieg war größtenteils durch gute Konjunkturzahlen aus den USA ausgelöst. Um 14:30 Uhr kamen Lohnstückkosten und Arbeitsproduktivität. Die ereste Zahl war kleiner als erwartet und die zweite größer. Woohhh!  Es gibt nichts besseres für den deutschen Markt!

Anyway, der DAX stieg über den höchsten Kurs seit 21. Januar und blieb über 7000, was meiner Ansicht nach, nichts bedeutet. ICh schaue mir vor allem die Preiswellen an. Demnach steht spätestens ab 7150 vielleicht aber schon jetzt eine Korrektur bis ca 6620-6720 an. Und wenn danach es wieder steigt und zwar auf über 7300. ..   Tja, dann sind die Hochs vom letzten Jahr auch noch drin. Nach unten steht die korrektive Begrenzung  bei 6500, bevor der Weg auf Januartiefs frei wird.

Für eine weitere Korrektur spricht der antikorrelierte Bund Future. Hier wurde vor ein paar Tagen die Maximalkorrektur eines sekundären Abwärtstrends bei 113 erreicht und der Bund steuert nun auf eine Korrektur dieser Korrektur bei 115 zu.

Mein Indikator ruhte heute. Es wurden jedenfalls keine Signale generiert.

Fazit: DAX usicher, eher fallend. Strategisches Bild jedoch deutlich aufgehellt.

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Das wichtigste Ereignis der Woche

So könnte man wohl sagen. Den ganzen Tag und eigentlich die ganze Woche warteten die Spieler auf das Sitzungsergebnis der US-Notenbank. Als wäre es von enormer Wichtigkeit für unsere Wirtschaft. Nicht deutsche Unternehmenszahlen, nichts sind auch gute deutsche  Arbeitsmarktzahlen wert, sondern nur Er , der amerikanische Leitzins.  Naja, wenn der Markt es will. Hier die Nachricht

Der Offenmarktausschuss der Fed senkt die Zinsen um 25 Basispunkte auf 2,00 % von zuvor 2,25 %. Damit war bereits im Vorfeld der Sitzung gerechnet worden.

Mein Indikator zeigt wieder gen Norden und außerdem habe ich heute nicht allzu viel mehr zu sagen. Die allgemeine Börsenstimmung bleibt positiv, wie schon von mir seit langem erwartet.

Noch eine Mitteilung in eigener Sache. Ab Freitag werde ich auch zusätzlich regelmäßig bei der Börsencommunity  www.sharewise.de meine Handelssignale publizieren und kommentieren.

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Nur eine Korrektur, noch…

Zunächst zur Lage der Märkte. Heute testete der DAX erneut die Minimalkorrektur unter 6600. Die Maximalkorrektur liegt bei 6420. Bis dahin kann es also runter gehen. Und wenn ich die Entwicklung an der US-Börse sehe, dann kommt mir die Fortsetzung des Abwärtstrends sehr wahrscheinlich vor. Meine gestrige Markteinschätzung bleibt davon unberührt. Bis 6420 sprechen wir immer noch von der Korrektur der ansteigenden Flanke der Kurswelle seit 17.03. Darunter auf Tagesschlussbasis kann es wieder erst bei den Tiefs unter 6200 zum Gleichgewicht der Nachfrage und Angebots kommen.

ICh selbst bin immer noch überzeugt, dass der Anstieg auf 7000 möglich ist. Aber mal schauen.

Mein Indikator steht wieder auf Verkauf mit einem Einstieg bei 6608. Auf der Longseite gab es heute keine Aktivitäten.

Gibt es Gründe für diese schlechte Stimmung? Genau! Hier liegt die Antwort- die Stimmung. Um 16:00 Uhr kamen Zahlen aus den USA und diese sind für die deutsche Volkswirtschaft verhängnissvoll.

Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für die USA notiert im April bei 63,2. Erwartet wurde er im Bereich 68,0 bis 69,4. Im Vormonat hatte der Index noch bei 69,5 notiert.

Dies Stimmung ist also schlecht, wie dass Wetter, ind en USA oder wo auch immer.

Nächste Woche wird aber wesentlich spannender sein. Nicht zuletzt wegen des Eurex-Verfalls und zahlreicher Konjunkturzahlen aus den USA. Dann zeigt sich, welche Auswirkung diese Kraft haben wird. implizite Volatilität ermittelt aus den DAX Optionen am Geld  ist inzwischen auf ca. 24% angestiegen,w as eher an weiter fallende Kurse gekoppelt sein könnte…

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Edward Thorp und das Börsenspiel

Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die kritisch reagieren, wenn man von Spielern an der Börse spricht. Ich verwende politisch korrekt den Begriff Teilnehmer. Bei hochspekulativen Investments wie Terminhandel ist es aber unklug, von Investoren zu reden. Es ist ein Spiel, mit einer Konfliktsituation, in der man sich auf Kosten anderer zu bereichern versucht, die es nicht wollen. Für die Spieltheorie gibt es Nobelpreise in der Ökonomie. Warum also sollte man den Begriff weglassen. Genauso wenig gehört das „Geldverdienen“ in die Börsensprache. Hier wird ein Spiel gewonnen, und es wird nicht die geleistete Arbeit , gar die Arbeitszeit entgolten. Also wie Andre Kostolany zu sagen pflegte, es wird Geld gemacht und nicht brav oder nicht brav „verdient“.

Das ein gutes Verständnis des Glückspiels eine perfekte Grundlage für das Börsenspiel sein kann, beweist Dr.  Edward Thorp, der das Spiel Black Jack so mathematisch perfektioniert hat, dass einige Kassinos ihre Regeln in den 50-ern ändern mussten (mehrere Decks , mischen nicht erst am Endes des Decks etc.)

Nun, E. Thorp soll seit 30 Jahren einen Hedge Fonfs verwalten, welcher noch nie im Minus war und 20-30% im Rendite im Jahr bringt.

Hier das  Interview.

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Marriot und die 80/20 Regel

Etwas verspätet aber dennoch fast ganz nüchtern. Ich halte mich zur Zeit im Marriot Hotel Berlin auf und bin sehr positiv überrascht. Ein 5-Sterne – Familienangebot, welches sich sehen lassen kann. Beim Betreten des Zimmers wird man begrüßt durch den Herrn Marriot ( im Hotel-TV), welchem die Hotelkette gehört. Da sagte mein Sohn zu mir- „Der muss ja reich sein“. Stimmt, lautet meine Antwort. „Man muss aber erst mal so viel Geld haben“, sagt meine Frau. Die zweite Aussage ist falsch, ohne Zweifel. Man muss nicht sein Erspartes ausgeben, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Es mag einem mehr Sicherheit geben, aber für den Unternehmenserfolg tut der Ursprung des Kapitals nichts aus. Es kann auch ein Fremdkapital sein. Und dabei ist mir bewusst geworrden, was einen Unternehmertyp vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Es ist die Risikobereitschaft. Es ist die Affinität, hohe Beträge zu risikieren, ohne schlecht zu schlafen.
Reicht es? Nein. Denn dann greift meist die 80/20 Regel. 80% der Unternehmen scheitern in den ersten fünf Jahren. Gleiches gilt wohl auch für die Börsianer.
Also die Risikobereitschaft reicht noch nicht.

Zum DAX. Die Erholung ist im Gange und mit ihr die zurückgehende Volatilität. Plötzlich spricht keiner mehr vom „Abwärtstrend“. Meine Einschätzung bleibt unverändert. Bis 6700-6800 ist das Potenzial gegeben, danach könnte wieder eine Trendwende kommen. Die kann auch morgen bzw. am Montag eintereten. Dann sind Kurse bis 6300 zu erwarten.
Mich als Stillhalter interessiert immer die Frage, wie weit sich der DAX bis zum nächsten Verfall entwickeln kann. dazu habe ich bereits gestern geschrieben. Maximal 7150 , minimal 6150.
In dem Sinne, noch einen guten Abend!

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Riesenlücke und kein Neuro-Crash

Am 8.02.2008 habe ich auf eine Prognose der Firma Neuro-Systems hingewiesen, die einen kurz bevorstehenden Crash an den Finanzmärkten prophezeite. Damals stand der DAX bei 6700. Einige Wochen später wurde der alte Tiefststand von 6400 getestet und unterschritten. Eine Veränderung von 500 Punkten ist für mich lange kein Crash, sondern mittlerweile eine sehr wahrscheinliche Wochenschwankung. Also kein Crash bislang, fast zwei Monate nach der Prognose der Firma Neuroystems. Ich frage mich , warum werden solche heissen Luftblasen in die Luft gesetzt. Der Verdacht liegt nahe, dass die betroffene Firma reine Werbung über eine seriöse Zeitung betreibt, möglicherweise sogar mit deren Zustimmung. Die Neuro Systems verlang 99 Euro für ein 3-Monatsabo, im Rahmen dessen „konkrete Handelsempfehlungen ausgesprochen werden“. Was heisst es nun?  Bekomme ich heute eine E-Mail, dass der DAX morgen steigen wird? Diese Info nützt mir genauso viel , wie die Erkenntnis, dass morgen wahrscheinlich die Sonne scheinen wird. Wenn ich nicht weiss, wann und wie lange, dann kann ich solche Empfehlungen in die Tonne werfen. Auch eine Info, morgen steht der DAX zum Schluss bei 6488 ist nur bedingt brauchbar. Viel interessanter sind die folgenden Fragen:

1. Wird es eine Eröffnungslücke geben?

2. Wie groß wird die tägliche Handelsspanne sein.

3. Welche Volumina sind zu erwarten?

4. Schliesst der DAX im oberen Viertel?

Aber leider Antworten auf diese Fragen kann kein Mensch geben, im Moment zumindest und bestimmt nicht die Firma Neuro Systems.
Die Grundlage der NeuroSystems Empfehlungen sind die Ansätze der künstlichen Intelligenz, bzw. der neuronalen Netzwerke. Das Konzept ist nicht neu und baut auf der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, mit seiner hervorragenden Fähigkeit, aus den Fehlern zu lernen.

Nein,  wie sehr ich es mir wünschen würde, KI trägt nicht zum Verständnis der Finanzmärkte bei, wie sie es  z.B. bei der Bilderkennung tut. Finanzmärkte reagieren grundsätzlich auf eine solche Prognose und würden deren Wahrheitsgehalt nachträglich ändern.

Summa Summarum kein Crash in Sicht, und wir können nur raten, wieviele Einnahmen die Werbekampagne in diversen Portalen eingebracht hat. Hier ein Artikel  der BO.

http://www.boerse-online.de/tools/dowjones/20080312LL002216.html

Zur derzeitigen Lage in den Märkten : Ein Riesengapim DAX gestern von 130 Punkten und seitdem nicht viel los. Die Aussichten auf die Korrektur im Bereich 6700-6900 stehen gut. Ein Rückzieher auf 6350 wäre aber auch denkbar.

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Nothing lasts for ever

Zunächst die Prognose für morgen. Ja, um u.a. den Unterhaltungswert dieses Blogs zu steigern, werde ich regelmäßig  Prognosen für den nächsten Tag abliefern. In regulären Zeitabständen wird die Performance berechnet. Diese Handlung hat wenig mit meinem Trading zu tun. Es soll lediglich eine Art DAX-Lotto werden. Also nicht zu ernst nehmen.

 Für den 28.02.2008

DAX  mit 75%  Wahrscheinlichkeit 6800, mit 25% 7190

Übrigens frage ich mich immer öfter, wie lange der deutsche Aktienindex es schafft, sich seitwärts zu bewegen. Zum Beispiel die Marke 7030 ist am

21.01, 1.02, 4.02, 15.02, 19.02 und am 27.02 berührt worden und das immer nur einmal am Tag.  Nach einer Stunde setzte oft eine Korrektur ein. Heute ist sie faktisch ausgeblieben, im Vergleich zu letzten Tagen. Also doch ein Vorzeichen des Ausbruchs?!

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