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Bodenbildung oder die Ansichten eines Pragmatikers

Um dem ganzheitlichen Anspruch dieser Seite zu genügen, muss ich ja auch die sog. fundamentalen Nachrichten zitieren. Ich selbst bin zwar der Auffassung, dass der Börsenerfolg nicht von den Ncahrichten unmittelbar abzuleiten ist, aber was soll’s. So genau weiss es keiner.

Also hier die Daten der letzten Woche:

Die persönlichen Auslagen sind in den USA im Mai um 0,8 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,7 %. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um 0,4 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert von 0,2 % nach oben revidiert.

Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im Mai um 1,9 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,4 %. Im Vormonat waren die Einkommen um 0,3 % geklettert. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten 0,2 % nach oben revidiert.

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in der endgültigen Fassung zum ersten Quartal um 1,0 % gestiegen. Das vorläufige Wachstum wurde somit von 0,9 % nach oben revidiert. Damit war jedoch im Vorfeld bereits gerechnet worden. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 0,6 % gelegen.

Die persönlichen Ausgaben für den Konsum („Personal Consumption Expenditures“, PCE) sind laut endgültiger Veröffentlichung um 2,3 % gestiegen, revidiert von +2,1 %.

Da haben wir es doch, den Übeltäter. Die Einkommen und der Konsum steigen. Inflation!!! Ganz schlecht für die Märkte. Die Wirtschaft zieht an. Dann ist es doch gut. Nun aber die Kurse fallen. So sucht man nach weiterer Erklärung
Die US-amerikanischen Unternehmensgewinne sind im ersten Quartal 2008 nur noch um 2,5 % gestiegen. Damit wurde der zuletzt vermeldete Anstieg in Höhe von 3,8 % deutlich nach unten revidiert.

Da haben wir es doch. Es geht der Wirtschaft anscheinend nicht so gut.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 384.000 verblieben. Erwartet wurden 370.000 bis 375.000 neue Anträge. Der Wert der Vorwoche ist auf 384.000 revidiert worden von vermeldeten 381.000.

Ist es wirklich Inflation???! Wenn es so wäre, dann müsste die Zentralbank eine Zinserhöhung zumindest andeuten. Nichts davon.

Der Offenmarktausschuss der Fed belässt die Zinsen unverändert bei 2,00 %. Damit war bereits im Vorfeld der Sitzung gerechnet worden.

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für Juni bei 101,3. Im Vormonat hatte er noch bei 103,5 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 102,3.

ICh glaube, jetzt haben wir die Lösung unseres Problems- eine Erklärung, warum die Aktienkurse fallen. Es ist die Stagflation- eine Mischung aus shwacher Konjunktur und Inflation.

Dazu kann ich nur sagen, in den letzten jahren tauchte das Stichwort immer wieder auf, wenn sonstige Erklärungsversuche scheiterten. Und immer folgte darauf eine Rallye.

Aber brauchen wir überhaupt eine Erklärung? Ich denke nicht. Mir reicht es, die Preisnotierungen an der Börse zu betrachten und daraus auf die wahrscheinlichste Reaktion der Teilnehmer (Spieler) zu schliessen.

Wo sind wir also im Moment?

Der Bruch der 6567 Marke bedeutet für mich einen kurzfristigen Abwärtstrend in Richtung 6168. Wir befinden uns auf dem besten Weg dorthin. Es ist jedoch gut denkbar, dass der Markt noch vor diesem Niveau umdreht und die Abstiegsflanke korrigiert, also auf 6800 max 6900 steigen wird.

Mein Regelwerk zeigt im Moment gen Süden mit einem sehr knappen Stopp bei 6420.

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DOW Jones DAX Korrelation

Das Thema Korrelation scheint immer mehr an Beliebtheit zu gewinnen. Die Analyse der Zugriffe auf meine Seite beweist es. Ich würde die Bedeutung der Korrelationen nicht überbewerten. Letzten Endes spiegeln sie die Vergangenheit wider und überlassen einem einen großen Spekulationsraum.

Die historische Korrelationen der DAX und DJ Notierungen habe ich vor geraumer Zeit in diesem Forum präsentiert.

Nun führte ich die Berechnungen erneut durch.

Hier ds Ergebnis:

1. Viertausend Tage 0,22- also faktisch keine Korrel. wenn man alle Kurse seit 1992 gemittelt betrachtet

2. Eintausend Tage  0,57- zunehmende Korrelation in den letzten 5 Jahren

3. Vierhundert tage 0,85 – starke Beziehung zwischen DOW und DAX im Mittel

4. Einhundert Tage 0,63 – stark abgeschwächte Korrelation der letzten 5 Monate

5. Fünfzig Tage korr. 0,73 – leicht ansteigende Korrelation

Was folgt daraus?  In den letzten 5 und insbesondere 2  Jahren war der DAX stark an DOW gekoppelt. Dieser Trend hat inzwischen deutlich abgenommen und nähert sich inzwischen dem langfristigen Mittel, welches zwischen 0,2 und 0,5 liegen dürfte.

Oder?

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Bund und DAX am 07.05.2008 und warum ich es tue

Der heutige Tag brachte zuerst keine Klarheit. Der DAX erreichte fast die von mir „prophezeite“ Normalkorrektur bei 7157. Fast , denn ab 7100 ging es wider bergab. Und der zur Stunde fallende US-amerikanische Markt läßt eher einen durchwachsenen Handelsstart morgen früh erwarten. Ich versuche immer wieder mit einfachen Mitteln und in Bildern den Markt zu beschreiben. Warum tue ich es? Ein erfahrener Börsianer wird schnell feststellen, dass bei mir „wichtige“ wirtschaftliche Nachrichten nur am Rande vorkommen und auch der klassischen Charttechnik räume ich nur  relativ wenig Platz ein. Eher nutze ich je nach Bedarf das eine oder andere Mittel und Modell, welches zum Erfolg führen könnte.

Märkte sind kompliziert und was noch wichtiger ist, kaum verstanden. Modelle die das Verhalten sozusagen richtig simulieren würden, gibt es zwar viele, sie alle sind aber nur bedingt tauglich.

Ich verfolge einen anderen Ansatz mit meinem Blog. Ich will zeigen, dass auch ohne das etablierte Wissen Geld an der Börse zu machen ist. Entscheidend ist, dass jeder für sich ein Trading-Modell zusammenstellt, welches seinen Erwartungen, Risikobereitschaft, Kapitalausstattung und dem Zeithorizont entspricht. Und weil eben die Parameter bei einzelnen Menschen sehr verschieden sind, ist grundsätzlich Geld in risikobehafteten Märkten zu verdienen. Bewiesen habe ich diese These allerdings noch nicht.

Deshalb versuche ich es empirisch.

Zurück zum DAX und Co.

Der heutige kräftige Anstieg war größtenteils durch gute Konjunkturzahlen aus den USA ausgelöst. Um 14:30 Uhr kamen Lohnstückkosten und Arbeitsproduktivität. Die ereste Zahl war kleiner als erwartet und die zweite größer. Woohhh!  Es gibt nichts besseres für den deutschen Markt!

Anyway, der DAX stieg über den höchsten Kurs seit 21. Januar und blieb über 7000, was meiner Ansicht nach, nichts bedeutet. ICh schaue mir vor allem die Preiswellen an. Demnach steht spätestens ab 7150 vielleicht aber schon jetzt eine Korrektur bis ca 6620-6720 an. Und wenn danach es wieder steigt und zwar auf über 7300. ..   Tja, dann sind die Hochs vom letzten Jahr auch noch drin. Nach unten steht die korrektive Begrenzung  bei 6500, bevor der Weg auf Januartiefs frei wird.

Für eine weitere Korrektur spricht der antikorrelierte Bund Future. Hier wurde vor ein paar Tagen die Maximalkorrektur eines sekundären Abwärtstrends bei 113 erreicht und der Bund steuert nun auf eine Korrektur dieser Korrektur bei 115 zu.

Mein Indikator ruhte heute. Es wurden jedenfalls keine Signale generiert.

Fazit: DAX usicher, eher fallend. Strategisches Bild jedoch deutlich aufgehellt.

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Sind DAX Puts überbewertet?

Ich bereite inzwischen neue Optionen-Engagements vor. Ich will im kommenden Monat mit einer modifizierten Hedging-Strategie noch besser werden. Beim Blick auf die Eurex-Daten fiel mir ein seltsames Verhalaten der DAX-Preise auf. Nach der Black-Scholes Theorie  stehen die Preise von Puts und Calls in einem einfachen und nachvollziehbaren  Verhältnis zueinander. Genauer gesagt sind die Puts immer bisschen günstiger als Calls zum gleichen Basispreis. Dieser Unterschied rührt von der Arbitragefreiheit her, die ja in funktionierenden Märkten gewährleistet werden sollte. Wenn ich einen Calls kaufe und einen Put zum gleichen Strike verkaufe, dann generiere ich einen synthetischen Future-Long, welchen ich dann mit einen Future short komplett hedgen könnte. Damit die Gleichung stimmt, muss der Call um die  sog. Haltekosten teurer sein.

Nun gilt diese Gleichung auch in der Praxis für die Optionen am Geld. Wenn wir die Eurex-Notierungen von heute betrachten, dann sehen wir beim 6500 strike:  Put=156,8

Cal=169,3.

Seltsam sieht es aber bei den Optionen aus dem Geld. Nehmen wir einen Strike 500 Punkte entfernt vom heutigen Schlusskurs. Put 6000 32, Call 7000 12. Diese systematische Abweichung geht durch die meisten Basispreise. Offenbar wird das Risiko durch die meisten Teilnehmer  auf der Unterseite immer noch viel höher bewertet als oberhalb des aktuellen Niveaus.  Es gibt  Möglichkeiten, dieses ungewöhnliche Preisverhalten auszunutzen. Ich muss selbst darüber nachdenken.

Zum DAX- dieser genehmigte sich heute eine Verschnaufpause, um die ntv Sprache zu verwenden. Die Korrektur könnte bis max. 6500-6400 reichen. Ansonsten sehe ich bis zum nächsten Verfall am 18.04.2008  im schlimmsten Falle die 6150. Nach oben gibt es diverse „Widerstände“ zwischen 6700-6800. Kommt es aber zu einer kleinen Rally, dann sind auch 7150 drin.

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Wieviel Vola verträgt der DAX?

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Nur noch 6 Handelstage bis zum kleinenVerfall an der Eurex. Ich frage mich, wie weit sich der Deutsche Aktienindex noch von der jetztigen Stelle wegbewegen kann.

Dazu analysierte ich historische DAX-Notierungen seit 12.12.1996 bis 1.02.2008 udn nahm das jeweils kleines Minimum und das  höchste Maximum. das Ergebnis ist ernüchernd:

Mittelwert: 255 Punkte

Höchstwert 1089 Punkte.

Im Klartext wir können am übernächsten Freitag sowohl die 6000 als auch die 7700 Marke noch sehen. Sehr wahrscheinlich liegt der DAX zwischen 6400-7000.

Interessant sieht auch die angehängte Renditeverteilung aus. Hier erkennt man die bereits wissenschaftlich nachgewiesene Clusterbildung in der Volatilitäsverteilung. Wir befinden uns offenbar auf der ansteigenden Flanke. Mit anderen Worten mit immer größer werdenden Schwankungen ist zu rechnen.

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Korrelation – DOW/DAX – Zwischenergebnis

Anhand der historischen Kursdaten von Dow Jones und DAX seit 1990 habe ich den linearen Korrelationskoeffizienten berechnet. Genaueres sowie die Definition werden in einem der nächsten Beiträge folgen.

 Das sagt die Wikipedia:

Der Korrelationskoeffizient oder die Produkt-Moment-Korrelation (von Bravais und Pearson, daher auch Pearson-Korrelation genannt) ist ein dimensionsloses Maß für den Grad des linearen Zusammenhangs (Zusammenhangsmaße) zwischen zwei mindestens intervallskalierten Merkmalen. Er kann lediglich Werte zwischen -1 und 1 annehmen. Bei einem Wert von +1 (bzw. -1) besteht ein vollständig positiver (bzw. negativer) linearer Zusammenhang zwischen den betrachteten Merkmalen. Wenn der Korrelationskoeffizient den Wert 0 aufweist, hängen die beiden Merkmale überhaupt nicht linear voneinander ab

Ich glaube nicht, dass jemanden die Formel interessiert. Auf Wunsch kann ich sie explizit aufschreiben. Letzten Endes betrachtete ich die Schlusskurse der letzten 17 Jahre.

Hier das Ergebnis:

Die durchschnittliche Korrelation der letzten 200 Handelstage beträgt 0,94. Das heisst, der US - und deutsche Markt  waren fast vollständig korreliert. Wenn ich die Berechnung auf die letzten 400 Tage beziehe also ca. 2 Jahre bekomme ich ein ähnliches Resultat: 0,92.

Hingegen liegt die Korrelation in den letzten 100 Tagen bei 0,72.

Man sieht eine klare Abschwächung. Sie hat ihre Ursachen vor allem in fundamentalen Unterschieden beider Volkswirtschaften, die sich insbesondere in den letzten Wochen verdeutlich haben. Interessant ist es dennoch…

 Was kann man mir diesen Zahlen als Trader anfangen? Das muss ich noch prüfen. Generell sollte man davon ausgehen, dass die Korrelation irgendwann wieder zum alten Wert zurückkehren wird. Das heisst, es könnte sich lohnen, gegen eine antikorrelierte Tendenz zu wetten.

Beispiel:

Man wartet, bis die Tages- bzw. Wochenrendite des DOW erheblich von der des DAX abweicht. Also z.B. der DOW legte in den letzten Tagen mehr als 3% , der DAX hingegen nur 0,2%. Dann könnte man auf gleichzeitig steigenden DAX und Dow oder gleichzeitig fallenden DAX und Dow setzen. Dafür bieten sich verschiedene Kombinationsstrategien mit Optionen, Futures bzw. CFDs.

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Keine Korrelation zum US-Markt


Es fällt mir seit Wochen auf, dass der deutsche Markt offenbar immer schwächer zum amerikanischen Markt korreliert ist. Ich werde in den nächsten Tagen ausführlichere Analyse durchführen, um diese Aussage mehr zu quantifizieren. Meine Intuition sagt mir bereits jetzt, dass die offensichtliche Schwäche der US-Wirtshaft sich nicht wie angenommen direkt auf den heimischen Markt auswirkt. Der oben angehängte Charts belegt meine Vermutung zumindest optisch. Für mich- einen langjährigen Beobachter der Börse fällt sowas auf, nach Jahren einer faktisch direkten Kopplung zwischen dem DOW ( n-tv Sprache) und DAX. Bis auf ein paar Wochen ging es doch seit 10 jahren immer nach dem alten Muster. Dow runter, am nächsten Tag DAX runter, am Nachmittag der Blick auf die US-Futures und warten wie der DOW eröffnet. Nun scheint der DAX dem DOW nicht so richtig folgen zu wollen. ..

Ein weiterer offener Punkt ist die Frage, ob die Korrelation sich einfach nur aufgelöst hat oder in eine Antikorrelation überging. Dies würde nämlich neue Trading Möglichkeiten eröffnen.

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Covered Calls

Vor Jahren habe ich mich intensiv mit den Covered Calls und anderen Stillhaltergeschäften beschäftigt. Bis heute betreibe ich es auf privater Basis. Für interessierte Leser stehe ich gerne zur Verfügung. Bitte per Mail kontaktieren

Damals habe ich in einigen Börsenportalen einen Artikel veröffentlicht, der etwas über meine Strategien berichtet und auch die Theorie auf den Punkt bringt. Insgesamt halte ich die abgesicherten Stillhaltergeschäfte für die aussichtsreichste Form vom Optionshandel.

Viel Spass bei der Lektüre!

Strategische Stillhaltergeschäfte mit abgesicherten Kaufoptionen

 Im vorliegenden Artikel will ich meine langjährigen Erfahrungen im Handel mit gedeckten Kaufoptionen (Covered Calls Writting, CCW) präsentieren.  In den letzten Jahren ist umfangreiche Literatur über Stillhaltergeschäfte erschienen. Auch im Internet findet man zahlreiche Musterdepots und Übersichtsseiten zu diesem Thema. Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich der Verkauf gedeckter Kaufoptionen. Ich habe einige Arbeiten über CCW genauer unter die Lupe genommen. Leider habe ich bislang keinen Artikel oder Buch gelesen, in dem ein erfolgreiches Handelssystem vorgestellt wäre. Das ist einerseits verständlich, da ich mir auch nicht vorstellen kann, dass jemand sein funktionierendes System veröffentlichen würde. Andererseits wird offenbar doch der Anspruch erhoben, das komplexe Wissen über Finanzderivate, dem Laien so tief beizubringen, dass man in der Lage ist, selber zu handeln. Die meisten Ausführungen über CCW bleiben jedoch theoretisch und beschränken sich im Grunde genommen auf die Black-Scholes basierte Modellierung des erwarteten Gewinns/Verlusts. Es fehlt oft der Praxisbezug. Die Schilderung eigener Erfahrungen findet meist gar nicht statt. Nicht selten habe ich den Eindruck, dass die Autoren Derivate bestenfalls im Kundenauftrag  gehandelt haben. Sonst würde ich doch nicht überall dieselben  Slogans lesen:„Kaufoption zu schreiben ist eine Absicherung gegen fallende Aktienkurse“.„Stillhaltergeschäfte sind eine einfache Methode, aus dem bestehenden Aktiendepot eine zusätzliche Rendite zu erwirtschaften“. Während man der zweiten Aussage noch bedingt  zustimmen könnte, ist der erste Satz schlicht falsch. Schreiben von CC ist nämlich keine Strategie für Bärenmärkte!. Ich bin seit vier Jahren aktiver EUREX Trader und handle dort Aktienoptionen kombiniert mit den entsprechenden Geschäften auf Kassamärkten. Der Terminhandel ist in dieser Zeit nicht nur mein festes Nebeneinkommen geworden. Es ist vielmehr die intellektuelle Herausforderung, die Optionen mit ihren vielen Variationen bieten, was mich trotz vieler Niederlagen bis jetzt nicht aus dem Markt geworfen hat. Gedeckte Stillhaltegeschäfte sind in dieser Zeit ein wichtiger Teil meiner Handelsstrategie geworden. Ich habe es nicht vor, alle Details meiner Handelsstrategien zu verraten. Dies würde den Rahmen dieser Publikation sprengen. Wohl aber dürfte es interessant sein, wie das Trading mit gedeckten Kaufoptionen in der Praxis verläuft und welche Fehler ich anfangs beging.  Das Allerwichtigste Der Handel mit gedeckten Kaufoptionen ist im allgemeinen Trading,  wo der Handelsteilnehmer eine Eröffnungs- und Schlusstransaktion abschließt. Also, ähnlich wie bei Aktien, man steigt ein und irgendwann wieder aus.Die zwischenzeitlich gehaltene Position ist zwar komplexer als etwa bei reinem Aktienhandel aber auch sie generiert letztlich einen Gewinn oder Verlust, der nach einer Zeit zu realisieren ist. Mein größter Fehler war es, anfangs, diese Regel nicht zu beachten. Ich habe mich nicht um die Kursentwicklung gekümmert und behielt monatelang eine Aktienposition, die im Verlust lag. Gleichzeitig schrieb ich regelmäßig neue Calls, stellte andere glatt etc. Es erfolgte auch immer wieder eine Umschichtung des Aktiendepots. Im Endeffekt verlor ich nach einem Jahr den Überblick über die gesamten Prämieneinnahmen im Verhältnis zur Wertränderung des Aktiendepots. Und da ich auch gleichzeitig die Anzahl der gehaltenen Aktien immer wieder änderte, wusste ich zum Schluss nicht mehr, ob ich mit dieser Strategie Geld gemacht hatte oder nicht.Also, Überblick zu behalten ist ungemein wichtig!Noch vor Ihrem ersten Trade sollten Sie für sich die folgenden Fragen beantworten:

  1. Wie viel will ich investieren?
  2. Wie viel darf ich verlieren, bevor ich aussteige?
  3. Wie gehe ich im ersten, zweiten und dritten Schritt nach der Eröffnung bei Kursbewegung in einer bestimmten Richtung vor Dazu eine Erläuterung:

Angenommen, Sie haben Aktien gekauft und eine Anzahl von Calls verkauft. Der Kurs liegt bei 10,00 €. Was mache ich, wenn der Kurs auf 8 € fällt. Und dann, wenn er wieder auf 10 steigt, um danach wieder auf 8 zurückzugehen und so weiter. Bei Optionen muss man außerdem den Zeitfaktor berücksichtigen- wann die geplante Preisänderung eintritt.Je mehr Eventualitäten  Sie berücksichtigen, desto besser sind Ihre Gewinnchancen.    Was sind Stillhaltergeschäfte mit gedeckten Kaufoptionen  

Wenn Optionen verkauft werden, ohne dass man sie vorher im Depot besaß, dann spricht man von Stillhaltergeschäften. Dem Käufer der Optionen wird das Recht eingeräumt, den Basiswert  ( z.B. Aktien)  zum vereinbarten Preis zu erwerben, bzw. zu verkaufen. Dieses Recht bleibt aufrecht nur während der Laufzeit der Option.

Im Prinzip unterscheidet sich das Optionsgeschäft nicht wesentlich von einer Versicherung. Der Versicherte ist hier der Optionskäufer und der Versicherer der Stillhalter, der für das von ihm gedeckte Risiko des Versicherten eine Prämie vereinnahmt.

Ähnlich gestaltet sich auch in der Praxis die Gewinn/Verlust Rechnung.

So wie in der Versicherungsbranche, der Stillhalter gewinnt fast immer, wenn beide Parteien einen Vertrag gegen kleine Risiken abgeschlossen haben. Zurückzuführen ist das auf die Wahrscheinlichkeit für das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses. So wird die Wahrscheinlichkeit, am Krebstod zu sterben, für einen unvorbelasteten 30-jährigen deutlich niedriger geschätzt als die bei einem 60-jährigen Kettenraucher. Dementsprechend würde unser 30-jähriger auch einen kleineren Beitrag zur privaten Krankenversicherung zahlen als ein 60-jähriger.

Ähnlich im Optionsgeschäft wird die Wahrscheinlichkeit geschätzt, dass der Basispreis zum Ende der Optionsperiode überschritten wird. Die Optionsprämie ist dann direkt an diese Wahrscheinlichkeit gekoppelt.  Auch hier gilt die Regel- kleine Prämie = große Gewinnchance für den Stillhalter. Hierzu ein Beispiel:

Aktie XYZ verkauft sich zu 43 € und  der Juli Call 40 kostet 8 €. Die jährliche implizite Volatilität beträgt nach Black-Scholes  25%. Der sog.  Break-Even Point für den Optionsverkäufer liegt nach Abzug der Gebühren bei 47 €. Das heißt, steht der Aktienkurs am Verfalltag zum Schluss unter 47 €, realisiert der Stillhalter dann einen Gewinn.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienkurs tatsächlich unter 47 € steht?

 

P(unter 47 in sechs Monaten)=N = N(0,502)=0,6985.

N(x) beschreibt die Normalverteilung der Variablen x.

 

Wie Sie sehen, kann unser Stillhalter mit fast 70 % Sicherheit davon ausgehen, dass der Aktienkurs unter seinem Break-Even-Point am Ende der Optionsperiode bleiben wird.

Die Wahrscheinlichkeit ist im wesentlichen durch die implizite Volatilität bestimmt, die ja wiederum in die Prämienberechnung ebenfalls direkt eingeht.

 

Was macht nun der Stillhalter, der „auf falschem Fuß“ ertappt wurde, der also die eingegangene Verpflichtung erfüllen und den Basiswert nun doch liefern muss. Er muss sich die Aktien zum Marktpreis besorgen. Oder er ist bereits in ihrem Besitz. Dann muss er sie halt zum vereinbarten Preis verkaufen, um sich von der Verpflichtung zu befreien.

Damit kommen wir zu Stillhaltegeschäften mit gedeckten Kaufoptionen.

 

Covered Calls sind ein komplexes Finanzprodukt, das aus Aktien und derselben Anzahl entsprechender Kaufoptionen besteht, die leerverkauft worden sind, das heißt, man ist short  in Calls und long in Aktien. Eine CC Position wird geschlossen, wenn die Aktien verkauft sind und die Kaufoptionen glattgestellt worden bzw. wertlos verfallen sind. Das entscheidende Merkmal ist die numerische Gleichheit der Aktien und verkauften Optionen. Dadurch wird de facto jedes über die gehaltene Aktienposition hinausgehende Risiko ausgeschlossen. Diese scheinbare Sicherheit für den Stillhalter macht aber auch  das CCW so populär.

 

Der erwirtschaftete Gewinn/Verlust ergibt sich dann aus der Kursdifferenz der Aktie plus der Differenz der Eröffnungs- und Schlussprämien der Kaufoption inklusive der angefallenen Transaktionsgebühren.

Betrachten wir den simultanen Kauf einer Aktie und den Verkauf einer Kaufoption am Geld, sprich mit dem Basispreis nur wenig entfernt vom Kaufkurs der Aktie.

Beispiel 1:

Stückzahl= 1000

Kaufpreis der Aktie =16,00 €

Verkaufspreis der Aktie = 18,00 €

Optionsprämie des Calls bei Eröffnung = 0,50 €

Optionsprämie des Calls bei Schliessung=1,5 €

Gebühren(anteilig) = 0,1 €

Gewinn = 1000 *(18-16  + 0,5-1,5 –0,1)=900,00 €

  

Trotz des realisierten Optionsverlusts wird die Gesamtposition mit einem Gewinn geschlossen, da der realisierte Kursgewinn der Aktien den realisierten Verlust aus der Call-Position übersteigt.

Der Optionsschreiber kann die Option auch ausüben lassen und die gesamte Optionsprämie als Gewinn einnehmen. Hier wird er die Aktie ohne Verlust oder Gewinn für 16,00 € veräußern,

  

Etwas anders sieht es aus, wenn der Aktienkurs gefallen ist.

Beispiel 2

Stückzahl = 1000

Kaufpreis der Aktie =16,00 €

Verkaufspreis der Aktie = 14 €

Verkaufsprämie der Option = 0,50 €

Kaufprämie der Option=0,10 €

Gebühren(anteilig)) = 0,1 €

Gewinn = 1000*(14-16  + 0,5-0,1 –0,1)=-1700 

 

Hier sehen wir, dass die Gesamtposition trotz des Optionsgewinns einen Buchverlust eingebracht hätte, wenn sich der Optionsschreiber entschieden hätte, die Aktien zu verkaufen (was er selbstverständlich nach dem Rückkauf der Option nicht tun muss!).

 Zusammenfassend,  zeigen beide Beispiele, dass der Optionsgewinn selbst  nicht ausschlaggebend ist für den gesamten Profit eines Covered Calls Geschäfts. Nicht zu unterschätzen sind auch die Gebühren. Für den Kauf und Verkauf von Aktien sowie für einen Trade mit Optionen fallen bei den Onlinebrokern insgesamt ca. 100 € an.  Wie handelt man gedeckte Kaufoptionen- oder ein paar praktische Tipps Die präsentierten Beispiele stellen nur eine Möglichkeit, die Covered Calls zu handelnEine Covered Call Gesamtposition kann auf verschiedene Art und Weise eröffnet, geführt und geschlossen werden. Am einfachsten,  man kauft Aktien und verkauft zeitnahe die gleiche Anzahl von am-Geld (At-the-money- ATM) Calls. „Zeitnahe“ ist dabei gerade bei ATM Calls sehr wichtig. Beispiel: Wir kaufen 500 Aktien der Deutschen Telekom zu 15,9. Unmittelbar nach der Transaktion fällt der Aktienkurs schnell. Der 16-er Call mit dem Verfall im nächsten Monat verkauft sich für 0,30. Wir warten noch ca. eine Stunde mit der Hoffnung, dass eine Gegenbewegung eintritt, und die Aktie ist inzwischen auf 15,7 gefallen. Für den Call bekommen wir nur noch 20 Eurocent. Im Prinzip haben wir also 10 Cent mal 500 = 50 € verschenkt. Steht der Kurs am Ende der Laufzeit unverändert bei 15,7, dann haben wir keinen Gewinn gemacht. Eine weitere Möglichkeit,  eine Covered Calls Position zu eröffnen, ist der Verkauf von Puts auf die gegebene Aktie. Steigt der Kurs, dann lässt man die Option verfallen und realisiert einen Gewinn, der der vereinnahmten Prämie gleicht. Fällt der Aktienkurs jedoch nach der Eröffnung und liegt zum Ende der Optionslaufzeit unterhalb des Basispreises, dann  lässt man sich ausüben, was dem Erwerb der Aktie zum Basispreis entspricht. Für die nächste Periode schreiben Sie dann Calls auf diese neu erworbene Aktienposition.Sie können natürlich in dem Falle auch die Puts zurückkaufen und neue zum niedrigeren Basispreis verkaufen. Von diesem „Herunterrollen“ von Puts rate ich allerdings grundsätzlich ab. Die Kosten für den Rückkauf sind oft zu hoch. Puts verhalten sich insgesamt volatiler als Calls. Sie verlieren zwar schnell am Wert, wenn der Basiswert steigt. Andererseits steigen sie überproportional in der Baisse.  Schließlich gibt es noch eine dritte Eröffnungsmöglichkeit. Man verkauft ungedeckte Calls . Fällt der Kurs, dann realisiert man einen Gewinn, indem man die Position glattstellt oder verfallen lässt. Sollte der Kurs weit über den Basispreis steigen, dann kauft man die gleiche Anzahl der Aktien. Es ist hilfreich, den Einstiegszeitpunkt zu optimieren, indem man erst dann die Calls verkauft, wenn eine weitere Abwärtsbewegung oder eine Korrektur nach einer Hausse zu erwarten ist.   Bin ich nun Stillhalter in Papieren, das heißt short in gedeckten Calls, dann ist erst einmal Zurückhaltung bis zum Verfall angebracht. Die Gesamtposition sollte jedoch täglich überwacht werden. Bewegt sich der Aktienkurs oberhalb meines Break-Even Punktes, besteht kein Handlungsbedarf. Größere Aufmerksamkeit ist jedoch angebracht, wenn der Break-Even Point unterschritten ist, das heißt, wenn der Aktienkursverlust übersteigt den Prämiengewinn. Es lohnt sich dann eventuell, die Call-Position glatt zu stellen. Danach sollte der Verkauf neuer Calls mit niedrigerem Basiskurs erfolgen. Hier lauert allerdings die große Gefahr, dass eine Rally einsetzt, der Kurs so stark steigt, dass eine Ausübung wahrscheinlicher wird. Diese Ausübung bedeutet aber in diesem Falle den Aktienverkauf zum deutlich niedrigeren Kurs. Effektiv also haben Sie hier einen Verlust gemach, obwohl sich der Aktienkurs kaum verändert hat.Deshalb lautet meine generelle Empfehlung, immer einen solchen Basispreis bzw.  eine solche Laufzeit zu wählen, dass eine ev. Ausübung die Gesamtposition immer noch mit Gewinn schließt.  Beispiel:Sie kaufen 500 XYZ Aktien zu 16,00 und verkaufen 500  16-er Calls zu 0,5. Nun fällt die Aktie auf 15,1 und die Calls kosten jetzt 0,3. Sie stellen glatt und machen einen Gewinn von 0,2 mal 500 = 250 minus Gebühren. Nun können Sie die 15-er Calls im selben Monat zu 0,6 verkaufen. Danach aber steigt der Kurs überproportional schnell, Sie lassen sich ausüben und verkaufen die Aktien zu 15. Im Endeffekt haben Sie also 500 durch das Aktiengeschäft verloren. Demgegenüber steht Ihr Optionsgewinn von ( 0,2+0,6) x 500 = 400, Gebühren nicht mitgerechnet.Dass war also ein Verlustgeschäft. Es bietet sich deshalb der Verkauf von 16-er Calls im Verfall im übernächsten Monat. Diese Vorgehensweise schmälert zwar den Gewinn, produziert aber keinen Verlust und ist deshalb zu empfehlen. Das Ziel eines  Stillhaltegeschäftes sollte immer die Glattstellung der Optionsposition und Verkauf der Aktien mit Gewinn sein. Zusammenfassung, oder worauf man unbedingt achten sollte  1. Aktien- und Optionsposition sollten möglichst gleichzeitig eröffnet werden. Spekulatives Warten und Hoffen auf eine gewünschte Marktbewegung, wenn man bereits eine Position eröffnet hat, ist zu riskant. 2. Wähle volatile Aktien und Optionen, die am Geld sind, am besten wenn sie zu mehr als 75% aus Zeitwert bestehen. 3. Nach der Glattstellung der Optionsposition  sollten entweder die Aktien verkauft oder sofort eine heruntergerollte Position eröffnet werden. Hier gilt auch- niemals warten und hoffen, dass jetzt die Aktie wieder steigt.4. Beim Herunterrollen rechnen Sie immer mit einer Gegenbewegung des Aktienkurses und dass Sie ausgeübt werden können. Bei der Auswahl der neuen Optionsserie sollte man immer daran denken. 5. Wähle die kurzmöglichste Optionslaufzeit, jedoch mehr als 2 Wochen. Grundsätzlich hat mich meine Erfahrung belehrt, dass die strategischen Stillhaltergeschäfte auf Dauer gewinnbringend sein können, auch ohne aufwendige Chartanalyse und Kursprognosen. Eventuelle Verluste sind die Folge eines schlechten Geldmanagements und der fehlenden Konsequenz bei der Umsetzung eigener Vorsätze.Bei mir war es außerdem die eigene Gier, Angst und Ungeduld, die zu den Verlusten am Anfang beigetragen hatten. Ein weiterer Fehler war zu schnelles Herunterrollen. Dadurch produzierte ich vor allem einen ganzen Haufen von Gebühren, die für Privatanleger nicht unerheblich sind (20-40 € für open+close). Oft stellte ich die Optionsposition bei zu hohen Optionspreisen glatt und verschenkte damit einen großen Teil des Gewinns.  Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Stop-Loss-Management. Selbstverständlich kann jeder seine SL-Marken setzen und die Gesamtposition einfach mit einem Verlust schließen.Jeder Stillhalten hat ein bestimmtes Portfolio zu verwalten und  muss deshalb selber festlegen, wann er aussteigt und wie lange er auf die Erholung warten kann.Ich persönlich halte es für einen Stillhalter für unbrauchbar, sich nach SL-Marken zu orientieren. Hohe Volatilitäten, große Kursspannen und geringere Liquidität erschweren das klassische Stop-Loss Management bei Stillhaltergeschäften erheblich. Der Rückkauf der ungdeckten Calls nach einer Rally ist oft mit hohen Kosten verbunden. Auch das Glattstellen nach einem Kursrutsch ist mit zweifacher Transaktionsgebühr verbunden. Ich persönlich versuche, die Aktienposition so lange zu behalten, bis ich sie mit Gewinn abstoßen kann, nach Verrechnung mit Optionsprämien. Wenn ich eine CC Position aufbauen will, dann frage ich mich zuerst, wie weit müsste die Aktie fallen, bzw. welchen andren Bedingungen ich bereit wäre die Aktie zu verkaufen. Wenn ich keine Firmeninsolvenz erwarte, dann bleibe ich in der Regel so lange investiert, bis ich die Position insgesamt mit Gewinn schließen kann. Diese Methode hat bis jetzt gut funktioniert, wenn es auch manchmal Wochen gedauert hatte, bis ich Gewinn mitnehmen konnte.Mit ausreichend viel Erfahrung mit Covered Calls sollte man eine Rendite zwischen 15-30% im Jahr erwarten.

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