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Börsenbrief DAX daily – Änderungen

Die Abonnenten haben es bereits erfahren. Der tägliche Börsenbrief wird noch besser. Ich arbeite zur Zeit an einigen Anpassungen.  Es wird etwas risikoreicher aber dafür einfacher in Handhabung und noch profitabler.

Durch viele Anregungen aber auch eigene Erfahrungen habe ich mich entschieden Folgendes zu überarbeiten:

1. Das Trading-Regelwerk. Bisher war am ersten Tag der Position ein sogennanter mehrfacher Einstieg notwendig. Die Einstiegsmarke ist immer mit einem Stopp-Loss versehen.  Dieser war von mir bisher sehr konservativ gewählt. Das führte unter Umständen zum schnellen Austoppen im Laufe des Tages. Danach war ein neuer Einstieg erforderlich. Künftig wird es nur einen Einstieg geben mit einem sehr großzügigen Stopp-Loss. Dadurch wird das zu schnelle Austoppen verhindert.  Um 17:30 Uhr kommt dann immer eine Mitteilung, ob die Position zum nächsten Tag gehalten werden soll. Wenn nicht, dann erfolgt eine Glattstellung unabhängig davon, ob die Position im Gewinn oder nicht ist.

Kurz und bündig: Der Trader muss nicht permanent vor dem Bildschirm sitzen. Seine Aktionen beschränken sich auf:

- Order mit Stopp-Loss am Vorabend setzen, wenn eine Position am nächsten Tag aufgebaut werden könnte

- Stopp Loss anpassen am Vorabend, wenn man bereits investiert ist

- Um 17:30 Uhr entsprechend meiner Empfehlung die existierende Position schließen oder belassen

Durch diese Änderungen wird mein DAX-Handelssystem für viele Teilzeittrader und Investoren attraktiv, die täglich den Börsenhandel nicht verfolgen können.

2. Moneymanagement. Bisher ging ich von einer Positionsgröße 1-2 CFD Kontrakte bei einem Kapital 10.000 € aus. Dies ist extrem konservativ und eigentlich zu vorsichtig. Ich selbst handle mit dem Hebel 20 und beanspruche damit mit einem Kontrakt Margin von ca. 200 €. Bei 10.000 bedeutet das einen Hebel von 0,4, was heisst, ich gewinne weniger, als direkt mit Aktien.

Das Kapital wird nun auf 5000 herabgesetzt. Das Risiko bleibt immer noch sehr überschaubar und die Rendite steigt dennoch erheblich.

3. Brief -Struktur. Demnächst werde ich keine eigenen Transaktionen veröffentlichen, nur die Signale. Die eigenen Trades sind dann sozusagen die Signal-Trades. Das Offenbaren eigener Trades macht nur dann Sinn, wenn ich ein Vollzeittrader wäre. Und so sorgt es nur für Verwirrung und spiegelt letzten Endes nur mein Privatleben wider, was für viele interessant sein mag, nicht aber der Zweck des Briefes ist.

Nächste Woche wird der Briefeversand wieder aufgenommen.

 

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Equity und die Swingende Philosophie

Im deutschen Aktienmarkt herrscht zur Zeit eine positive Ruhe. Die von mir in den letzten Beiträgen angekündigkte Minimalkorrektur bei 6590 ist heute beinahe punktgenau erreicht worden. Danach wie erwartet stige der Index erst einmal. Das Ziel ist nun der alte „Widerstand“ bei 7050, falls morgen das heutige Tief tatsächlich nicht unterschritten wird.  OK, lassen Sie mich etwas ausführlicher sein.

Die seit 17.03 laufende Longwelle hätte eine Korrektur der seit 19.02 laufenden Shortwelle sein können. Sie war es aber nicht, da wie ich bereits berichtete, die Maximalkorrektur im Fib. Sinne bei 720 überschritten worden ist. Somit wid sich sehr wahrscheinlich diese Longwelle bis auf 7050 weiterentwicklen aber natürlich mit Korrekturen. Eine solche hat so eben stattgefunden und endete bei 6590. Sollte morgen 6750 überschritten werden, wovon ich ausgehe, dann gilt das Aufwärtsszenario.

 

Mein Indikator auf Excel-Positionsbasis schlos heute die gestern eröffnete Shortposition zum Handelsschluss mit 15 Punkten Verlust. Keine Longposition wurde eröffnet.

Ich habe mir die Equity im Backtest der letzten drei Jahre angeschaut und das Diagramm diesem Beitrag beigefügt. Viel Spass beim betrachten.

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Marriot und die 80/20 Regel

Etwas verspätet aber dennoch fast ganz nüchtern. Ich halte mich zur Zeit im Marriot Hotel Berlin auf und bin sehr positiv überrascht. Ein 5-Sterne – Familienangebot, welches sich sehen lassen kann. Beim Betreten des Zimmers wird man begrüßt durch den Herrn Marriot ( im Hotel-TV), welchem die Hotelkette gehört. Da sagte mein Sohn zu mir- „Der muss ja reich sein“. Stimmt, lautet meine Antwort. „Man muss aber erst mal so viel Geld haben“, sagt meine Frau. Die zweite Aussage ist falsch, ohne Zweifel. Man muss nicht sein Erspartes ausgeben, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Es mag einem mehr Sicherheit geben, aber für den Unternehmenserfolg tut der Ursprung des Kapitals nichts aus. Es kann auch ein Fremdkapital sein. Und dabei ist mir bewusst geworrden, was einen Unternehmertyp vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Es ist die Risikobereitschaft. Es ist die Affinität, hohe Beträge zu risikieren, ohne schlecht zu schlafen.
Reicht es? Nein. Denn dann greift meist die 80/20 Regel. 80% der Unternehmen scheitern in den ersten fünf Jahren. Gleiches gilt wohl auch für die Börsianer.
Also die Risikobereitschaft reicht noch nicht.

Zum DAX. Die Erholung ist im Gange und mit ihr die zurückgehende Volatilität. Plötzlich spricht keiner mehr vom „Abwärtstrend“. Meine Einschätzung bleibt unverändert. Bis 6700-6800 ist das Potenzial gegeben, danach könnte wieder eine Trendwende kommen. Die kann auch morgen bzw. am Montag eintereten. Dann sind Kurse bis 6300 zu erwarten.
Mich als Stillhalter interessiert immer die Frage, wie weit sich der DAX bis zum nächsten Verfall entwickeln kann. dazu habe ich bereits gestern geschrieben. Maximal 7150 , minimal 6150.
In dem Sinne, noch einen guten Abend!

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Projekt 1 Mio- vorläufiger Projektstrukturplan

Projekt 1. Mio  

 Vorläufiger Projektstrukturplan:

2.1 Projektauftrag: Das Ziel ist ein Vorsteuergewinn von 1000.000 € innerhalb von 6 Jahren. Das Projekt teilt sich in zwei Phasen. Die erste dauert bis Ende 2010 und soll insgesamt mit einem Gewinn von 100.000 € beendet werden. Danach wird der Projektplan entsprechend angepasst. 

2.2 Budget: Das Startkapital beträgt 30.000 €. 

2.3 Werkzeuge: Stillhaltergeschäfte, CFDs Futures und andere Derivative auf Index- und Zinsprodukte.

2.4 Terminplan: 1.1.2008 Start; danach regelmäßige monatliche Statusberichte im Invest Blog. Die Performance wird ebenfalls auf monatlicher Basis aktualisiert. Projektabschluss Phase I 31.12.2010. 

2.5.  Risiken: Crash, Krankheit und ä. führen zur Aussetzung des Projekts, weshalb sich auch der Abschlusstermin verschieben könnte. Eine Minderung des Eigenkapitals auf unter 25.000 € führt ebenfalls zur Aussetzung des Projekts auf unbestimmte Zeit. Eine Verminderung des Nettokapitals auf unter 20.000 € führt zur vorzeitigen Beendigung des Projekts. Aufgrund positiver Risiken kann das Projekt ebenfalls vorzeitig abgeschlossen werden, sobald das Ziel erreicht worden ist.

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Was mache ich also, nachdem die Berechtigungsfrage beantwortet worden ist. Ich habe viele in meinem Leben probiert und meist mehr oder weniger erfolgreich fortgeführt. Ich bin sozusagen ein ausgelernter Wissenschaftler. Nach langem Studium und Promotion entschied ich mich, Bankier oder besser Banker zu werden. Als Physiker kommt man eigentlich überall zurecht. Einen Computer kann man ohnehin bedienen und für Finanzmärkte habe ich mich schon immer interessiert.  Na dann los am besten gleich in die größte Bank. Und so ist es bis heute geblieben.  Ob lange noch, weiss ich nicht. Nebenbei mache ich Karriere als Familienmensch, die sehr erfolgreich verläuft.

Und schliesslich die Börse. Ich kann mich an mein erstes verdientes Geld erinnern. Damals habe ich Daimler Aktien ein paar Tage gehalten und verdiente 150 DM, für die ich mir Hose kaufte. Aber richtig angesteckt wurde ich 1996 als ich ini drei Tagen fast 500 DM mit Microsoft machte. Ich wurde süchtig. Ab diesem Augenblick glaubte ich an den schnellen Reichtum. Ich kaufte alles, was die Börse hergab und gewann, meinstens.

Der erste Kater kam 1998. Gottlob ging ich dann zur Bank und kaufte eine Eigentumswohnung, so dass ich den Crash 2000 nicht am eigenen Leibe erlebte.

Ich handelte anfangs Aktien, Optionsscheine danach Eurex Optionen. Jetzt konzentriere ich mich auf Akien und CFDs.

In meinem Blog schreibe ich einfach, wie ich mit diesen Mitteln zu Geld komme.

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