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Geld verloren durch Stillhaltergeschäfte

Zu diesem Titel kam ich aufgrund immer häufiger Anfragen seitens meiner Leserschaft, die mich fragt, wie man denn überhaupt in diesem Geschäft überleben kann, ohne in kürzester Zeit das gesamte Kapital loszuwerden.

Es liegt auf der Hand, dass Optionsverkäufe extrem riskant sind. Man gewinnt wenig pro Trade und riskiert viel mehr, u.U. sogar unendlich viel, die entsprechende eigene Kaiptalaustattung vorausgesetzt.  Das Geschäft ist auch wenig spektakulär, da schon die Tatsache, dass der Gewinn nie höher sein wird als die eingenommene Prämie, dämpft die Freude erheblich. So gesehen kann es mit dem Intradaytrading gar nicht konkurieren. Oder vielleicht doch?

Ich muss zugeben, dass Optionsgeschäfte für mich bislang die lukrativste Börsenaktivität gewesen ist.  Es mag zum teil an meiner Persönlichkeit liegen. Bestimmte Temperamet- und Charaktereigenschaften unterstützen die Veranlagung. Geduld, Ausdauer und strategisches Denken sind hier einige.

Andererseits bedarf es im Intradaytrading ganz anderer Qualitäten. Ich habe zeitweise wie wahrscheinlich viele der Leser. Intraday CFDs und Optionen getradet. Entweder man startet mit einem Regelwerk, welches historisch gewinnbringend gewesen wäre oder man ist schnell pleite, von der anfänglichen Erfolgsserie abgesehen. Ich schreibe absichtlich „man startet“, denn das Regelwerk wird früher oder später nicht mehr in der alten Form gelten. Diese Eigenart der Börse wird von vielen unterschätzt. Ich finde mit Mühe heraus, dass bestimmte Einstiegs- und Ausstigeskonstallation für DAx funktioniert und glaube der einizige zu sein, der es weiss. Und es tut, Ich mache damit Geld und später rnicht mehr. Dann passe ich es halt an. Ich mache wieder Geld und danach verliere ich es. Und so weiter. Die Klassiker sind hier der sog. Januareffekt oder Maieffelt oder die Jahresendrally. Alles war mal richtig und dann funktioniert  es entweder früher oder später aber nicht mehr in diesen Monaten.

Also das Regelwerk ist ein Ansatz für Intradaytrading. Der andere und hier scheiterte ich kläglich, ist der Spieleransatz. Man kaufe und verkaufe nach einfachen Regeln, z.B. gegen den Trend an den Supports und Resists. Liegt man falsch, dann wird der Einsatz erhöht. Wie beim Roulette. ICh muss zugeben, das kommt mir persönlich am erfolgsversprechendsten vor. In Simulation gewann ich damit viel Geld. .. Aber das Kapital und die Nerven habe ich halt nicht.

Deshalb bleibe ich bei den Optionen, und hoffe, möglichst viele mitzureissen. Verlieren kann ich nicht, wenn die Liquidität am Optionsmarkt steigt, oder?

 

 

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Geld verdienen am Wochenende – nur im Spielkasino

Meine Börsenanfänge liegen inzwischen gute 12 Jahre zurück. Damals schoh habe ich die FAZ gelesen, meist nur samstags so wie jetzt. Der Kunstteil,  Literatur und Wirtschaft hatten damals meine Phantasie geweckt. Ich befand mich noch in meiner sehr strebsamen und unter sogenannten schwierigen Verhältnissen absolvierten Ausbildung  zum Diplomphysiker, Informatiker und  Wirtschaftswissenschaftler. Darüber hinaus interessierte mich alles. Eben auch die Börse. Mit der Naivität eines angehenden Physikers sah ich an der Börse eine fast triviale Möglichkeit, Geld zu verdienen. Und mit der gleichen Naivität glaubte ich an alles, was in der Presse steht. Damals fand man noch im Kommentar des Finanzteils Kaufempfehlungen. So kaufte ich die Daimler Aktie ( ich glaube Daimler Benz hiess sie noch).  Ich rief bei der Sparkasse Bonn und bestellte natürlich zum sogenannten Kassakurs ein paar Stück im Wert von 600 DM. Danach schaute ich regelmäßig in das Schaufenster der Sparkasse, wo abends immer die „aktuellen“ Aktienkurse aufgetragen waren. Einmal kam ich nach Hause und was sehe ich im damals noch neuen ntv – Daimler sei der Gewinner des Tages.  Ich verkaufte sie natürlich gleich am nächsten Tag und verdiente 150 DM. Für den stolzen Betrag kaufte ich mir neue Jeans. Es war vielleicht nicht das zündende Ereignis, welches mich für Börse so begeisterte, aber eine Art Vorgeschichte, eine Art “ The Hobbit“ vor dem „Lord of Rings“.

Später folgten wilde Jahre heisser Spekulation, Tage wo für mich nichts anderes existierte. Ich kaufte alles was irgendwo erwähnt wurde. Am schlimmsten waren die Wochenenden. Als in 3Sat um 22:00 Uhr das Börsenspiel zu Ende war, wurde ich plötzlich traurig. Wie halte ich die zwei Tage aus!!!

Jetzt bin ich aber schlauer geworden. Ja, auch am Sonnabend und Sonntag kann man Geld machen  und zwar im Kasino!

Im Prinzip geht es dort sehr ähnlich zu , wie an der Börse. Vieles hängt vom Glück und des richtigen Moneymanagements ab, etwa 80% der Spieler  verlieren und die Bank gewinnt immer.

So machte ich mich in die altwürdige Bad Homburger Spielbank auf den Weg. Ich kam relativ früh und gehörte zu den ersten . Nur drei Tische waren offen . Ich setzte mich an einen 5 Euro Tisch, das heisst, der Midnesteinsatz ist 5 Euro.  ICh spiele mittlerweile fast immer die Paroli Methode, wie and er Börse. Diese ist relativ simpel. Man erhöht die Einsätze , mit dem für einen laufenden Trend. So auch jetzt. Ich setzte auf rot, gerade und die große Serie (  ab19 aufwärts). Zuerst kam 1 rot, ungerade, kleine Serie. Ich liess auf rot und setzte auf ungerade und kleine Serie.

Dann kamen zwei mal 3, 7, 9 alles rot. ICh schloss die Wette ab. Der Gesamtgewinn ( netto) in den 30 Minuten betrug 34 Jetons also 170 Euro. Nich schlecht, macht gute Laune und ksotet keine Gebühren, von 2,5 Euro Eintritt abgesehen. Ser interessant finde ich das versammelte Publikum- ein breit gestreutes Spektrum zwischen Asiaten, Russischer Mafia und den reichen Rentnern aus Rhein Main. Das Ambiente hat jedenfalls etwas in sich.

Ein schöner Abend!

Und Ihnen auch einen schönen Abend!

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Projekt 1 Mio- eine kluge Entscheidung

Manchmal muss man die potenziellen Stessquellen eliminieren, auch wenn es von vorne eingeplant gewesen ist. So auch in der Vorphase meines Projekts. Die Stillhaltepositionen liefen in diesem Monat ausgesprochen gut und ich hatte bis dato ca. 50 Punkte an Prämien eingenommen. Weitere 150 Punkten waren in den offenen Positionen. Der Plan sah vor, bis zum letzten Tag die Positonen zu halten. Dabei sollte die neue Hedging-Strategie angewandt werden. Nun aber kniff ich. Ja ich wollte keine Spannung an diesem Wochenende. Das Leben bietet genug aufregende Augenblicke :-( .

Ja, ich schloss die Positonen mit ca. 40 Punkten Gewinn ( Pro Straddle). Und ich bin froh darüber, und wie!!!

Der Nachbörsliche DAX bewegt sich im Bereich 7500 und die 6400 sind dann am Montag zum Greifen nahe.

Also der 6400 Put und 7900 Call sind geschlossen. In der nächste Woche können diese Serien auch noch gehandelt werden.

Übrigens wurde ich heute etwas melancholischer… Der Anlass dafür war der kommende Eurex-Varfall. Wieviele Eurex-Verfälle ( „Hexensabbats“) habe ich schon erlebt? Es ist für mich eine Art Zeitmessung geworden. Schon weider ein Monat vorbei. Wie viele Verfälle sind mir noch in dieser Welt gegönnt….?

Ich betreibe Eurex-Geschäfte seit ich es als Privatanleger in Deutschland tun kann. Es macht immer noch Spass. Jedenfalls mehr als im Spielkasino.

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Warum auch Stillhalter verlieren

Aber auch gewinnen können. Immer wieder lese ich bzw. nehme an Diskussionen teil, in denen man nach dem Stein der Weisen im Optionsgeschäft sucht. Der grundlegende Gedanke ist hier “Wenn 90% der Optionen wertlos verfallen, dann sollte man sie halt nur verkaufen“. Demnach gibt es viele kleine Gewinne und nur ganz wenige große Verluste, oder? Wenn man nicht zu viel Pech hat, dann sollte doch ein positiver Saldo rausspringen.  Warum macht man es nicht? Wozu der ganze Stress mit Aktienhandel, Daytrading etc. Oft münden solche Diskussionen in Überlegungen, wie man sich nun vor diesem großen Verlusten schützen könnte. Die skurilsten und kompliziertesten Ideen werden diskutiert. Alle nach dem Motto: Haraufrollen, Herunterrollen, verdoppeln usw.  es erinnert mich an das Roulette. Die grosse Martignale, Paroli . Einfache Chancen beim Verlust vergößern oder verkleinern ( D’Alambert ) …

Und das Ergebnis ist in beiden Fällen (Optionshandel und Roulette) gleich. Plus minus Null minus der Gebühren.

Meine langjährige Erfahrung im Optionsmarkt hat mich belehrt ( mit viel Lehrgeld), dass es ohne weiteres nicht funktioniert. Die wenigen großen Verluste kommen immer so unerwartet, dass sie die vielen kleinen Gewinne auffressen. Auch die komplexen Strategien sind auf Dauer nicht zu gebrauchen. Fast immer aber enden diese Aktionen, die mit dem Erreichen der im Geld Zone beginnen, mit einem Margin Call. Dann kommt oft die Ernüchterung.

Man muss schon einen Vorteil gegenüber dem Markt haben, sonst verliert man. Wenn ich die vierte Videothek ( heissen sie immer noch so?) oder dritte Kneipe im meinen Stadtviertel aufmache, dann werde ich genauso sicher verlieren, wie ein Optionshändler, der Optionen verkauft, nur weil sie weit aus dem Geld liegen.

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DAX – Ausblick für den 4.12.2007

Gestern der klassische Inside Day- Tag mit dem Hoch unterhalb des Vortages und Tief oberhalb des Vortages.  Man sollte an einem solchen Tag dem Handelsgeschehen fernbleiben. So viel die Theorie. Die Praxis sieht natürlich anderes aus. Da ich in diversen Optionen in dem Preisbereich short bin, muss ich aufpassen und mich ev. hedgen. Dies ist nervenzerrend und die Technische Analyse hilft mir dabei wenig. Aber ich denke, das ist erst mal vorbei. Der Markt hat sich etwas beruhigt, was u.U. ein Hinweis auf weiter steigende Kurse sein könnte. Charttechnisch spricht ohnehin eniges dafür, für die kommenden Tage zumindest. Der Tagesschluss oberhalb von 7830 ist grundsätzlich bullisch zu interpretieren. Dennoch muss mit einer kleinen Korrektur demnächst gerechnet werden, die im Extremfall bis auf 7600 gehen kann.

Ich bleibe dennoch bei meiner weiter steigender Preise bis Jahresende.

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Paroli

Ich beschäftige mich gerne mit Glücksspiel. Nicht, um schnell reich zu werden, nein das wird mir wohl an der Börse belingen. ;-)

Ich finde viele Analogien zwischen Glückspiel und Börse, sowie zwischen Börse und sonstigen Vorgängen in der Welt. Ich will an dieser Stelle nicht die komplizierten Ansätze der nobelpreisgekrönten Spieltheorie beschwätzen. Aber es gibt meiner Ansicht nach bewährte Modelle, die in allen drei Gebieten erfolgreich sein können.

Schauen wir uns das Roulette an. Man kann in diesem Spiel grundsätzlich nur verlieren, wenn man ununterbrochen unendlich lange spielen würde. Dann liegt der erwartete Gewinn bei -2,8%.

Kurzfristig, das heisst in endlich langen Zeiträumen ist alles möglich. Ich spiele meist einfache Chancen. Wozu neigt jeder wenn er einmal eine einfache Chance verliert? Natürlich zum erneuten Spiel auf dieselbe Chance mit höherem Einsatz. Nach zwei drei Wiederholungen kommt die erwartete Chance und dann beendet man die Wette mit einem Jeton Gewinn.

Jeder der Roulette spielt , weiss warum es nicht funktionieren kann. Irgendwann erwischt man eine 12- er Serie usw.

Eine Lösung scheint das Paroli-Spiel. Hier läßt man den Gewinn ein- bis drei Mal liegen. Es macht Sinn, denn wenn man mit der vorher beschriebenen Methode nur verlieren kann, muss es doch möglich sein, mit der Paroli in der Gewinnzone zu landen.

So habe ich mit Excel einen Tool gebastelt, mit dem ich die Permanenzen aus diversen deutschen Spielbanken auswertete und benutzte dabei ein eigenes System.

Und tatsächlich in den meisten Fällen kommt man fast immer während eines Spieltages in die Gewinnzone.  Ich habe es auch selbts in diversen Cassinos ausprobiert. Es funktioniert auch, wobei man beachten muss, dass dies sehr viel Zeit beansprucht. Man muss ja schon mehrere Stunden in der Spielbank bleiben und ständig mehrere einfache Chancen spielen.

Infos zu meinem System und den Erfahrungen erteile ich auf direkte Anfrage.

Und hier der Wikipedia -Ausschnitt zu Paroli-Spiel.

Paroli als Spielsystem [Bearbeiten]

Im Gegensatz zum Martingale-Spieler, der seinen Einsatz nach einem Verlust steigert, versucht ein Paroli-Spieler z. B. beim Roulette dadurch zu gewinnen, dass er seinen Einsatz nach einem Gewinn steigert.

Der Spieler setzt sich vor Beginn des Spiels ein Gewinnziel, z. B. den Gewinn eines Dreifachen Paroli (Quinze et le va) und startet seinen Angriff auf die Spielbank mit einem Einsatz von einer Einheit (Stück).

Gewinnt er, so lässt er Einsatz und Gewinn stehen (Erstes Paroli), gewinnt er nochmals, so lässt er den ursprünglichen Einsatz mitsamt den bisherigen Gewinnen stehen (Zweites Paroli) und sollte er noch zwei Mal gewinnen, so ist das Ziel erreicht.

Verliert er aber einen Coup, bevor das Ziel erreicht ist, so beginnt er einen neuen Angriff mit einer Einheit.

Das Paroli-Spiel gilt allgemein als weniger gefährlich als das Martingale-Spiel, da der Paroli-Spieler die Einsätze nicht mit seinem Geld, sondern mit dem Geld der Bank zu steigern scheint. Diese Ansicht vieler Spieler ist jedoch falsch: Sobald ein Spieler seinen Einsatz mit früheren Gewinnen erneut riskiert, setzt er natürlich ausschließlich eigenes (!) Geld, und keineswegs das der Spielbank – schließlich könnte er ja den Einsatz samt allen früheren Gewinnen genausogut an sich nehmen und den Tisch verlassen, was er – wäre es das Geld der Spielbank – natürlich nicht dürfte.

Als Paroli-Spieler benötigt man jedenfalls starke Nerven. Dostojewskij beschreibt in seinem Roman Der Spieler eine solche Szene:

„Unser General trat würdevoll und gewichtig an den Tisch. [...] Sehr langsam zog er seinen Geldbeutel hervor, sehr langsam entnahm er ihm dreihundert Franken in Gold, setzte auf Schwarz und gewann. Er nahm den Gewinn nicht an sich, sondern ließ ihn stehen. Schwarz gewann wieder; er nahm das Geld auch jetzt nicht, und als beim drittenmal Rot an die Reihe kam, verlor er mit einem Schlag zwölfhundert Franken. Er ging lächelnd weg und bestand die Probe. Ich bin überzeugt, dass sich sein Herz zusammenkrampfte; wäre der Einsatz doppelt oder dreimal so hoch gewesen, hätte er die Haltung wohl nicht bewahrt, sondern Erregung gezeigt.“

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