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Stillhalter-Status im November 2009

Durch die knappe Freizeit bedingt habe ich bereits im September meine Optionsstrategie geändert. Gegen zwei langlaufende DAX-Optionen tief im Geld ( Call und Put im März 2010) verkaufe ich im monatlichen Rhythmus Calls und Puts aus dem Geld. dadurch fällt erst erst einmal der Stress durch die unberechenbaren Marginforderungen weg. Ich kann ruhig schlafen. Etwas Würze mische ich dem Depot durch leerverkaufte Aktienoptionen bei, meistens Puts.

Die Strategie bringt zwar keine hohen dafür aber regelmäßigen Erträge. es ist eine Art 400 € Job geworden mit sehr geringem Risiko.

Nach den ersten zwei Monaten zeigt sich ein interessantes Ertragsprofil. Die Einstandspresie für Call und Put März 2010 waren im September:

Call 708

Put 582

Im Moment stehen die Preise bei jeweils 620 und 530. Der Strangle  ( Optionen-Kombination) hat also einen Verlust von 140 Punkten bzw. € 700  pro Kontrakt produziert und das ohne dass der DAX sich in diesem Zeitraum signifikant bewegt hat.  Der gekaufte Zeitwert-Anteil hat sich in zwei Monaten halbiert.

Dieses Verhalten bestätigt die gängige These, dass Stillhalten- Verkauf von Optionen- eine profitablere Stretegie ist. Zwar gibt es immer wieder Phasen, wo es nicht zutrifft, insgesamt ist ein Vekauf, eine vernünftige Absicherung vorausgesetzt, auf Dauer ertragreicher.

Dieses Ergebnis soll auch eine Warnung an diejenigen sein, die glauben, durch simulten Kauf von Put und Call auf der sicheren Seite zu stehen.

Im Übrigen ist dieser Verlust mehr als wieder gutgemacht durch die Verkäufe kurzlaufender Optionen.

 

 

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Stillhaltergeschäfte und die Wiedergeburt des 1 Mio Projekts

Ja, der Traum ist immer noch nicht ausgeträumt. Seit ich das Optionsgeschäft wieder betreibe, kommen die Millionengedanken auf. Nein, es wird kein zweites 1 Million Projekt in der Form aus dem Jahre 2008 geben.  Ich werde aber sicherlich Optionen als festen Bestandteil meiner Investments handeln.

Was passierte eigentlich im Projekt 1 Mio im letzten Jahr. Meine treuen Leser werden sich erinnern. Ich habe DAX-Optionen  in Kombinationen als Stillhalter gehandelt. Ich verkaufte Strangles also gleichzeitig einen Call ( Kaufoption) und einen Put (Verkaufsoption) zu unterschiedlichen Basispreisen ( Strikes) und gleichen Laufzeiten. In der Regel verfielen die Optionen am Ende der laufenden Verfallsperiode, d.h. am dritten Freitag im Monat wertlos. Ihre Strikes waren weit aus dem Geld.

Ich vereinnahmte eine Prämie und behielt sie meistens nach dem Verfall. Das war lukrativ. Wenn man bedenkt, das eine Option ca. 20 Punkte also 200 € wert war, dann kann man leicht ausrechnen, wieviel man im Monat gewonnen hat, wenn der DAX nicht zu stark gefallen bzw. gestiegen war. Diese Annahme war in sich gut, da die Volatilität zwischen März- September 2008 relativ gering war. Das Geschäft war berechenbar. Ich rechnete mit einer maximalen Schwankungsbreite und hatte auch einen Plan B für den Fall, dass die Optionen ins Geld laufen, das heisst, ein Verlust sich abzeichnet.

Das Geschäft lief gut und so wäre es wahrscheinlich auch über Jahre geblieben. Nun aber kam die Idee, daraus etwas mehr zu machen. Ich vergrößerte die Einsätze und Risiken, ohne sich dagegen richtig abzusichern.

Und das war falsch. Zeitweise hatte ich 10 Kontrakte in beide Richtungen offen und kaum eine Absicherung, da sie teuer ist und den Gewinn hätte schmälern lassen.

Das Geschäft wurde volatil. Ich verdiente mal sehr viel aber es gab auch den ersten Verlustmonat- September. Jetzt hätte ich das Geschäft entweder umdrehen sollen, das heisst Optionen kaufen oder es völlig beenden. Ich machte aber weiter. OK, fast zwei Drittel des Jahresgewinns waren über Nacht weg.

Wenn ich darüber noch mal nachdenke, dann stelle ich fest, dass die einzige Sache, die ich hätte anders machen sollen, war die Absicherung und hohe Gewinnerwartung. Jetzt gehe ich grundsätzlich nicht ins Bett, ohne dass die Puts komplett gegen gesichert sind. Das gibt einem feeien Kopf und den braucht man am meisten. Denn alles andere ergibt sich von alleine.

Also kein 1 Mio Projekt aber vielleich ein 100 Riesen Projekt. :-) Wir werden sehen.

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Nach dem Hexensabbat Sep. 2009- Resümee

Zuerst für alle Interessierten: DAX Settlementpreis für die Septemberoptionen beträgt 5735,87.

Nun ist es soweit. Kurz nach 13:00 Uhr hörten die DAX-Optionen in meinem Depot auf, zu existieren. Ein bedauernswerter Anblick, wenn die Quotes pünktlich um 13:00 Uhr aus dem Eurex-Fronend verschwinden. Mit deutscher Perfektion, keine Sekunde zu spät. Seit fast 10 Jahren betreibe ich das Optionsgeschäft, mit unterschiedlichem Erfolg aber stets mit großer Freude. Und ich habe mit Sicherheit weniger verloren als gewonnen.

Das Optionsgeschäft ist theoretisch in jeder Marktlage profitabel, faktisch funktioniert es am besten, wenn die Vola zurückgeht, die Märkte werden berechenbar und die Optionen billiger. Erstaunlich, man kann den Markt kaum überlisten,  bestenfalls mit halten und verdienen, wenn Er es will.

So wie in der vergangenen Periode, die implizite Volatilität sank auf 26%, die Handelsspanne lag unter 400 Punkten und ich habe zu ersten Mal seit ein paar Monaten einen deutlichen Gewinn gemacht.

Folgende Geschäfte wurden getätigt:

ODAX:

Kauf Call 5300, Kauf Put 5300

Verkauf 2 Call 5600, Rückkauf eines Calls mit Verlust und Verkauf zweier Calls 5700 und 5850.  Rückkauf des 5700 mit Gewinn, Verkauf des Bul Spreads heute Mittag mi7 200 Punktne Gewinn.

Verkauf Put 5000, Rückkauf mit Gewinn, Verkauf 5150, Rückkauf mit Gewinn, Verkauf  2 5250 Puts . Alle Puts liefen heute wertlos aus.

Effektiv habe ich ca. 700 Euro nach Gebühren verdient.

 

Darüber hinaus handelte ich Covered Calls. gegen Commerzbank und EON. Hier war es etwas komplizierter zugegangen. Da die CBK stark gestiegen ist, kaufte ich die Calls zu den Strikes 5,6, und höher zurück, verkaufte dann Optionen zu anderen Basispreisen und unterschiedlichen Verfällen und aufgeteilt zwischen Calls und Puts. Im Moment bin ich in CBK  Dez. Call 6,4 und EOA ( EON) Mar. Call 28 short  investiert. Beide Positionen sind gedeckt. Darüber hinaus bin ich in diversen ungedeckten Calls und Puts auf beide Basiswerte short.

Es fällt generell auf, dass der Optimismus sehr stark gestiegen ist. Alle Calls Serien haben erstaulich viel Zeitwert, auch die tief im Geld liegenden

Unten sehen Sie es anhand der EUREX-Aufstellung der Optionspreise ( von heute morgen).

www.eurexchange.com

Eurex

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Hexensabbat September 2009

Nun ist es wieder soweit. Am kommenden Freitag verfallen an der  Deutschen Terminbörse Eurex wieder die Aktien-, Indexoptionen und Futures. Deswegen wird der Tag auch der große Verfall genannt, weil dreifach.

Ich bin, wie die Insider wissen mehr oder weniger im Optionsmarkt aktiv,  mache aber keine spektakulären Aktionen wie das Projekt 1 Mio mehr. Für mich ist das Optionsgeschäft eine sinnvolle Investmentstrategie, die meine Aktienpositionen absichert und auch deren Ausbau unterstützt.

Im Moment habe ich Commerzbankaktien und etwa doppelt soviele Kaufoptionen. Darüber hinaus EON, und Puts und Calls auf diese Aktie.

Und natürlich ODAX- die DAXoptionen, die am lukrativsten sind, weil ein Punkt bereits einen Euro bringt.

Gerade in der letzten Woche vor dem Varfall machen die Optionen Freude- mit jeder Stunde werden die Shortpositionen billiger. Der Zeitwertverfall beginnt sich bemerkbar zu machen.  Zwar zucken die Preise noch, wenn der DAX mal in die eine mal in die andere Richtung ausreisst, bleibt er jedoch danach wieder stehen, dann fallen die Optionsprämien sofort.

Im Moment bin ich long in 5300 Straddle, gecoverd mit 5600 und 5850 Calls sowie 5250 Puts. Im Endeffekt werde ich gutes Geld gemacht haben, wenn der DAX etwa zwischen 5500-5850 am Freitag um 13:00 Uhr steht.

Die historische Vola ist in der vergangenen Periode weiter zurückgegangen. Sie steht im Moment bei 21%.

Wie der Chart unten zeigt  (mit freundlicher Genehmigung von www.tradesignalonline.com), nähert sich die historische Volatilität der unteren Begrenzung ihres langfristigen Trends.

Immer wenn sie in der neuen Vergangenheit daran gestossen hat,  waren die DAX-Notierungen bereits stark am Fallen.

Stehen wir also auch jetzt nur wenige Wochen vor einem Crash?

DAX-Vola

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Siemens und warum Stillhaltergeschäfte gefährlich sind

Sie sind nicht nur manchmal gefährlich, sondern immer. Derjenige der Optionen verkauft, ohne sie zu besitzen und so ins Bett geht, lebt gefährlich. Theoretish an jedem nächsten Tag kann er insolvent werden. Nein es ist nicht meine übertriebene Risikoaversion sondern eine statistische Tatsache. Ich muss es mir immer wieder verinnerlichen. Früher habe ich Indexoptionen verkauft und sie nur halbwegs abgesichert. Das war zwar teuer aber vom Crash abgesehen hielt sich die Gefahr in Grenzen. Große Eröffnungslücken hat es selten gegeben.

Anders  wenn man Aktienoptionen handelt. Ich tue es seit einigen Monaten als Teil meiner Investmentstrategie. Ich kaufe Aktien und verkaufe Calls, manchmal auch Puts und manchmal kaufe ich Puts. Und ich dachte, geringeres Risiko einzugehen. Vergebens!

Die Schwankungen bei Aktien sind erheblich größer als bei Indizies. Zwar wiegt eine Aktienoption weniger als eine DAX-Option, dennoch kann es eine Aktie morgen in beide Richtungen so weit reissen, dass Du plötzlich die Position egal mit welchem Verlust schließen musst. Und Du bist draussen.

Schaut Euch mal die Siemens Aktie an ( mit freundlicher Genehmigung von tradesignalonline.com)
Sie_1

Noch sieht es harmlos aus. Die Aktie korrigiert auch hohem Niveau. Ich gehe vom Rückgang auf 53 € aus.

Nun scrolle ich zurück, um herauszufinden, ob die Aktie zu Gaps neigt. Gaps sind nämlich für einen Stillhalter tödlich, es sei denn er sichert sich entsprechend ab. Dann wird aber das Geschäft schnell teuer und unprofitabel.

Und was fand ich heraus? Das Gegenteil dessen was ich erwartet hatte. Die Aktie bewegt sich extrem oft mit Eröffnungslücken nach oben und nach unten. Im Prinzip bei jeder Marktverfassung weiss man nie, ob die Aktie morgen früh nicht gleich 5 € mehr oder 9 € weniger kostet.

Sie_2

Hier die größten Gaps der letzten Jahre:

1. 25.01.2006  2,6 €

2. 16.06.2006 1,8 €

3. 25.01.2007 2,7 €

4. 19.09.2007 2,4 €

5. 17.03.2008 -7,7 €

6. 30.01.2008 3,5 €

Seit Jan. 2009 ist der Kurs etwas ruhiger geworden. Gaps sind kleiner geworden. Aber die der letzten Jahre hätten gereicht, um die Gewinne der ruhigeren Phasen voll aufzufressen.

Fazit: Auch eine so spiessige Aktie wie Siemens mit extrem hoher Liquidität und größtenteils im Streubesitz kann extreme Bewegungen aufweisen.  Leerverkäufe unabgesichrter Calls und Puts machen deshalb wenig Sinn. Der Aktienpresi reagiert sehr empfindlich auf Nachrichten aller Art und neigt auch zu sehr großen Handelsspannen. Am 14.01.2009 fiel die Aktie im Laufe des Tages um 6,2 € was 13% entsprach.

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DAX-Signale bald als Börsenbrief

Nun ist es soweit. Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase will ich meinen Signalgeber dem Reality-Check unterziehen.
Zur Geschichte, die Idee, einen trendfolgenden Indikator zu entwickeln, ist weder neu noch besonders originell. Ich hatte sie Anfang 2002. Vorausgegangen waren Jahre, in denen ich Erfahrungen in diversen Märkten sammelte und viel über Risikomanagement, Handelssysteme und Marktmodelle lernte.

Ich fütterte meine Excel-Tabellen mit historischen Daten und probierte unendlich viele Entry- und Exit- Varianten. Immer wieder war ich mir sicher, das richtige Modell gefunden zu haben und warf es am nächsten Tag erneut über’s Bord. Es ist sehr schwierig, mit Tagesschlussdaten, realistische Szenarien durchzutesten, weil man am Ende des Tages doch nicht weiss, wie sich der Index untertägig verhalten hat, ich sehe nur Hoch, Tief Eröffnung und Schlusskurs. Man kann mittlerweile günstig auch die Intradaykurse aus den letzten Jahren herunterladen, aber das war mir doch zu umständlich. Inzwischen ist das Einstiegs- und Ausstiegssystem relativ unabhängig vom Intradayverlauf und ich habe keine Lust, noch mehr historische Tests zu fahren.

Nachdem das Regelwerk nun festgestanden hatte, versuchte ich es immer wieder zu testen. Zeitweise verdiente ich einen schönes Geld damit, insbesondere in den Jahren 2003-2005. Danach hatte ich schlicht keine Zeit und später auch gab es immer wieder Phasen, wo ich beruflich oder familiär zu ausgelastet war und nur vorübergehend oder gar nicht das System anwendete.

Nun publiziere ich in diesem Blog und im Trading Blog seit einiger Zeit regelmäßig die DAX-Signale. Und man sieht, sie sind gut. Aber ich gebe zu, mir fehlt oft die Disziplin, es regelmäßig zu posten. Letzten Endes frage ich mich, warum ich es überhaput noch tue. Mn glaubt mir eher nicht, da ich meist erst abends berichte.

Deshalb entschied ich mich, die Empfehlungen des DAX-Systems als Börsenbrief zu veröffentlichen. Voraussichtlich ab August werde ich es zuerst im Blog tun, ab September dann als kostenlosen E-Mail Service an die Abonnenten versenden.

Der Brief, für den ich noch keinen Namen habe (Dr. Gohla Invest DAX-Signale o.ä.), wird mit folgendem Inhalt erscheinen:
1. Jeden Abend nach 22:00 Uhr bzw. bis 9:00 Uhr erscheint die Einschätzung für den kommenden Tag und eine eventuelle Handlungsempfehlung.
2. Am nächsten Tag sobald ein Signal generiert bzw eine Position aufgebaut wird, erfolgt ein zeitnahes Update.
3. Sobald eine Position beendet wird, erfolgt ebenfall ein Update. Dies kann entweder beim Unterschreiten der Stopp-Loss Marke geschehen oder wenn die charttechnische Tageskonstellation die Glattstellung um 17:30 Uhr indiziert. Im zweiten Fall kommt die Empfehlung zwischen 17:15 – 17:30 Uhr.

Über den Erfolg des Signalgebers brauche ich nicht viel Neues zu sagen- das System schlägt den Markt und erwirtschaftet eine positive Rendite und zwar in vielen Marktlagen. Natürlich ist das keine Garantie, dass es in der Zukunft ebenfalls funktioniert. Wenn ich eine signifikante Veränderung des Marktumfelds feststelle, dann muss ich halt am Regelwerk etwas drehen, um weiter Geld zu verdienen.

Im letzten Jahr gab es, wie Sie wissen, den 1 Million Brief, den ich bis November versendete. Danach setzte ich es aus.
Erstens ist das Optionsgeschäft in Deutschland doch nur wenigen Privatanlegern geläufig. Die meisten anderen setzen dann lieber ihr Geld in Zertifikaten an. Ein weiterer Grund für das Aussetzen des 1 Mio Projekts war die sprunghaft gestiegene Volatilität. Diese blieb dann bis November permanent über der aus den Optionspreisen abgeleiteten impliziten Volatilität.
Ich habe das Geschäft zwar wie im Blog geschrieben im März wieder aufgenommen und verdiene damit mittlerweile Geld. Einen Brief daraus zu machen, wäre mir doch zu umständlich. Das Projektziel von damals – eine Million in weniger als 10 Jahren ist nur zu dann erreichen, wenn man entweder viel Kapital hat (ab 100.000) oder man geht viel zu hohe Risiken ein, was jeden Monat mit Totalverlust enden kann.

Zur Zeit betreibe ich meine Optionsgeschäfte als Kombination aus Aktien, short Calls und Puts (short und long). Und wie gesagt ich fahre damit gut.

Die DAX-Signale sind aber sozusagen mein Lebenswerk oder zumindest das Ergebnis einer Lebensperiode. Diesen Abschnitt will nun beenden

Nach meinem Urlaub gibt es mehr Infos. Interessenten und künftige Abonnenten können natürlich per E-Mail ihr Interesse mitteilen. Die zuletzt registrierten Teilnehmer am 1 Mio Projekt werden von mir separat angeschrieben.
Der Brief wird erst einmal bis Ende des Jahres kostenlos bleiben. Später je nach Interesse werden wir sehen, ob ich dafür eine Gebühr nehmen werde.

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Untergangsstimmung an den Börsen und mein Indikator

untergang

Nach den sehr schwachen Vorgaben aus den USA lautet die Indikation für den Handelsstart am Montagmorgen 4774. Das sagt uns aber nicht viel aus. Der asiatische Markt kann die Stimmung allerdings nur noch verschlechtern. Sie wird zum Handelsbeginn vielleicht so schlecht, dass es wieder kurzfristig aufwärts gehen könnte :-) .

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Projekt 1 Mio – Neustart

Nach längerer Pause und unzähligen Tests nehme ich meine Aktivitäten im Rahmen des Projekts 1 Mio wiederauf. Heute habe ich die ersten Geschäfte getätigt. Details folgen im Trading Blog unter http://adriangohla.blogspot.com/.

Die Grundlage des Projekts sind nach wie vor Stillhaltergeschäfte. Ich verkaufe und kaufe DAX-Optionen an der Deutschen Terminbörse EUREX und zeige, dass man damit regelmäßige Einnahmen erzielen kann.

Ich habe meine Absicherungsstrategie etwas verändert und an die Realitäten meines privaten Lebens angepasst. Es ist illusorisch, an die Möglichkeit der ständigen Überwachung der Positionen zu glauben. Im letzten Jahr war es fast die Regel, dass heftige Kursbewegungen immer an den Tagen geschahen, wo ich nur schlecht agieren konnte, von der Tatsache abgesehen, dass diese Schwankungen im letzten Jahr ausgesprochen häufig vorkamen

Mit anderen Worten will ich mir den Stress ersparen, aus allen meist abgelegenen Ecken der Welt Gespräche mit meinem Broker führen zu müssen.

Das Geschäft soll ruhig dennoch erfolgreich ablaufen. Das hat natürlich seinen Preis. Ich  habe umfangreiche Testsimulationen mit Spreads gefahren und habe mich für eine recht kapitalschonenede Variante entschieden, in der der Kapitaleinsatz (Margin) im Verlaufe des Projekts gesteigert werden kann. Eine nicht-steigende Volatilität also nicht-nervöse Märkte sind die Grundlage für den Erfolg des Projekts. Über Volatilität weiss man, dass diese einfacher zu prognostizieren als die Aktienkurse ist und dass sie in Clustern über mehrere Monate hoch bleiben kann. Wir befinden uns in einem solchen Cluster. die Zeit zwischen den Clustern ist die beste für den Stillhalterhandel.

Was ist mein Ziel? Daran hat sich nicht viel geändert. 1 Mio in wenigen Jahren. Rein rechnerisch sollte dies idealerweise innerhalb der kommenden zehn Jahre geschehen.

Ihr sieht, durch die Ereignisse der letzten Monate bin ich bescheidener und realistischer geworden. Die Börse wird nie lagnweilig und wird sicherlich auch in den kommenden Jahren einige Überraschungen bieten. Deshalb kann es durchaus sein, dass das riskierte Kapital künftig kleiner wird oder halt größer, wenn das Markumfeld es zulässt.

Über die Geschäfte werde ich zuerst in dem Trading Blog http://adriangohla.blogspot.com/ berichten. In diesem Blog bleibt es bei allgemeinen Kommentaren und Performanceberichten.

Der Stillhalterbrief wird vorerst ruhen. Erst wenn das Projekt richtig „angelaufen “ ist, werde ich das Reporting auf registrierte Empfänger beschränken.

Über E-Mails und Kommentare im Blog werde ich mich weiterhin freuen. :-)

Und noch eins- die Abgeltungsteuer.  Eigentlich müsste das Projekt nicht 1 Million sondern 750.000 € heissen, da ich alle Einnahmen ab heute versteuern muss. Aber daran wird es auch nicht scheitern.

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