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Die nervenzerrende Ruhe

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Ruhe vor dem Sturm oder doch der Beginn einer Zwischen Rallye in einer Baisse oder doch das Ende der Baisse? An die letzte Variante glaube ich am wenigestens. Eher an die zweite. Nun erst einmal Fakten. Mit dem heutigen Schlusskurs im DAX ist der Rückgang seit Montag minimal korrigiert worden im Fibonnacci Sinne. Ein weiterer Anstieg auf über 6920 würde die Shortwelle völlig aufheben und das charttechnische Bild in den Stand von letzter Woche zurückversetzen. Das heisst, es gelten dann wieder die alten Marken: 7040, 7250 und 7450. Ein Rückgang unter 6600 bedeutet einen schnellen Test des Tiefs von 6380. Das witzigste dabei ist die schnell abnehmende Volatilität, was mich als Stillhalter natürlich freut. Was erwarte ich persönlich? Naja, sobald die Shortis sich von ihren Positionen verabschiedet haben, könnte es wieder runter gehen. Die Stochastik (slow) ist erneut im negativen Bereich und der MACD auf Monatsbasis zeigt eindeutig einen langfristigen Bruch. Nun später wissen wir es alle… 

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Normalkorrektur

Mit dem heutigen Sturz unter 6719 ist die seit 23.01 steigende DAX-Flanke normalkorrigiert worden. Erst ein Kursrückgang unter 6600 auf Tagesschlussbasis bedeutet für mich die Fortsetzung der Korrektur bis auf die alten Tiefs , möglich auch darunter. Ansonsten könnte spätestens übermorgen wieder in Richtung 7000 gehen. Aber was solls, ich bin kein Prophet und bei Tagesänderungen von 4% ist theoretisch alles drin. Bei Gold sehe ich gegenwärtig kein Ende der Korrektur, beim Bund sieht es nach einem kleinen Rückzieher aus, was auch aufgrund der Antikorrelation meine Erwartungshaltung zum DAX bestätigen würde. Bei EUR/USD könnte eine Erholung bevorstehen.

Einen interessanten Artikel habe ich bei www.godmode-trader.ch zum Thema Baisse gefunden. Es deckt sich zum Teil mit meinen Analysen. Die Rede ist u.a. von einer Bärenmarktrallye , in der wir uns jetzt befinden.  Strategisch „cautious“, der Bärenmarkt dauert an.  Taktisch optimistisch, eine Bärenmarktrallye hat begonnen.  Zitiert wird eine Studie von Morgan Stanley.

„These are not for everyone, of course, and the danger is that if you buy into it you don’t get out in time. That is why we play this mostly through our tactical asset  allocation …“

Nachzulesen unter

http://www.godmode-trader.ch/news/?ida=777080 . Nun es nur eine Einschätzung. Andere sind viel pessimistischer…

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Am 1.02. schrieb ich:

Für kommenden Tage erwarte ich einen langsamen Rückgang auf maximal 6600. Es kann aber weiter hoch gehen.Dann wäre die nächsten Marken 7255 und 7459. Die typischen Indikatoren deuten auf eine leicht überkaufte Marktverfassung hin, was jedoch nichts schlimmes bedeuten muss.

Die Prognose scheint eingetreten zu sein. Der DAX pendelt sich im Bereich 7040-7900. An einen heftigen Absturz wie vor zwei Wochen glaube ich nicht. Dafür fehlen schlicht die schlechten nachrichten.

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DAX und Turtle

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Über die legändere Turtle Gruppe ist viel gesagt und geschrieben worden. Das trendorientierte Handeln ist nicht genug zu loben. Fernab vom hektischen Treiben ohne ständig auf die Charts zu glotzen gehen Sie nur selten eine Position ein, die dann manchmal über Wochen offen bleibt. Danach wird sie geschlossen einem simplen Regelwerk folgend.

Durch Zufall kaufte ich ein gutes Buch zu diesem Thema

„Die Strategien der Turtle Trader “ von Curtis M. Faith, einem der besten Turtle Trader. Das Buch ist anspruchsvoll und ich muss sagen trotz anfänglicher Skepsis hat es mich völlg mitgenommen. 

Ich habe die Turtle Regeln etwas genauer unter die Lupe genommen und und mit einfachem Regelwerk, die Treffsicherheit eines quasi-Turtle-Systems für den DAX  untersucht.

Ich betrachtete historische Kurse seit Novmeber 1996( 1. Telekom-Gang !) bis Jan. 2008 und setzte zwei folgende Regeln fest.

1. Regel

Entry: Kaufe zum Schluss wenn das 15 Tage Maximum überschritten wurde.

Exit: Verkaufe zum Schluss, wenn das 15 Tage Minimum unterschritten wurde.

2. Regel gleich der ersten wenn Kauf mit Verkauf  und Maximum mit Minimum vertauscht werden.

Kein Stopp Loss!

in diese Ausführung ist die Methode durchaus einsetztbar, wenn man zum Beispiel CFDs handelt. Und sie funktioniert offenbar für die Longseite sehr gut und für die Shortseite nur zeitweise gut. Wie in den angehängten Equity-Charts ersichtlich versagt dieses simple Regelwerk seit langem für die Verkaufstrades.

Interessant ist es trotzdem, wie man mit einer einfachen Regel ohn Stopp langfristig eine Rendite erwirtschaften kann.

Ich entwickle seit einigen Jahren Trading Systeme, die jedoch meist komplizierter sind und bei denen die Positionen nur wenige Tagen offen bleiben. Hier dagegen ist man oft über Wochen investiert. In den nächsten Tagen werde ich mehr Details eines solchen Systems präsentieren.

Wenn jemand das oben genannte oder ein anderes Buch zu diesem Thema sucht, ist man beim folgenden Link richtig
Turtle Trading

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DAX volatil

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Sogar in Godmode-Trader.ch (http://www.godmode-trader.ch/news/?ida=769951) wird ein ähnliches Szenario für DAX gezeichnet: volatil, und bis 7370 steigend. Wenn es aber alle wissen, dann kann es doch nicht stimmen, oder…? Nun eine andere Information haben wir Analysten nicht. Deshalb bleibt uns die Pseudoinformation halt übrig…

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Skepsis ist gut!

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Ich bin kein systematischer kognitiver Finanzanalyst. Übrigens der von mir sehr geschätzter Joachim Goldberg von cognitrend.de hat in einem Bloomberg-Beitrag zwischen den Jahren 2007 von einem sehr guten Jahr 2008 gesprochen. Für den DAX sind Taxen von über 9000 genannt worden. Na ja, alles ist noch drin. ..

Gegenwärtig spricht, wie ich schon geschrieben habe einiges für die Fortsetzung der Minihausse:

- Zurückhaltung der Teilnehmer.

- Das vorübergehende Ausbleiben schlechter Nachrichten

- Gute Unternehmensnachrichten.

- Resistenz gegen schlechte Nachrichten wie etwa die Einzelhandelszahlen 2007

- Zinssenkungen in den USA- hier mag man zwar über den volkswirtschaftlichen Nutzen einer solche Massnahme-“ In die Inflation Geld pumpen“ aber die Außenwirkung auf die Aktuere der Finanzmärkte dürfte zumindest nicht negativ sein.

Mein Kaufsignal wurde heute beendet mit einem Verlust von 145 Punkten. Gleichzeitig wurde jedoch kein Short eröffnet. Das stimmt ebenfalls positiv ein.

ICh bin inzwischen auf einer Siche nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Dabei stieß ich auf die alte gute Telekom. Mit dieser Aktie verbinde ich Gutes und Schlechtes. Nei gut war nicht die erste Emmission sondern kurzfristige Zockereien, als die Aktie noch über 20 € kostete. Schlecht war der Einstieg in die dritte Tranche und diverse Covered Call Geschäfte.

Nun scheint die Telekom auf dem Weg auf die mehrfach erfolglos getesteten Widerstände in der Gegend von 17,00 € zu sein. Andererseits dürfte ein eventueller Rückgang kaum unter 12 ausfallen.

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Stop bei 6300 !

Tatsächlich, das Longsignal vom Freitag bleibt aufrecht. Ich aktualiserte meinen Indikator und traute den eigenen Augen nicht. Der Kauf hatte einen Stopp Loss also Exit bei fast 6300. Deshalb ist es auch  nicht ausgestoppt worden. Für morgen verschiebt sich diese marke auf 6550. Die Kurse sind natürlich ungefähr. Die genauen Werte gebe ich nicht bekannt…

Auf jeden Fall liegt ein Long vor mit folgenden Korrekturniveaus 7046, 7250 und 7450.

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Der ewige Optimist ist meiner Meinung

Den Heiko Thieme habe ich oft in den Medien gesehen. Ich schätze ihn sehr und habe immer seinen Optimismus bewundert. In kritischsten Marktlagen riet er ausgerechnet zum Kauf.

Um so erstaner bin ich, wennich mir seine Seite anschaue. www.HeikoThieme.com.

Er glaubt offenbar so wie ich seit Monaten an die aufkommende Baisse. Bereits im Dezember 2007 prognostizierte er das Ende der Hausse.

Zitatanfang

 News 22.01.2008
22. Januar 2008 – Globale Aktienbaisse

Aus logistischen und technischen Gründen konnte mein Marktkommender seit Dezember nicht erscheinen. Ab Februar sollte dieses Problem behoben sein. Ich bitte um Verständnis.

Dies ist der bei weitem schwächste Jahresbeginn an den Weltbörsen in über 100 Jahren! In den ersten drei Wochen machten die Papierverluste über sechs Billionen US-Dollar aus. An etlichen Boersenplätzen überschreitet inzwischen der Indexrückgang seit den Höchstständen vom vergangenen Jahr die 20 Prozentmarke und erfüllt damit die Definition einer Baisse. In Japan, nach USA und China die drittgrößte Wirtschaft der Welt, ist der Nikkei Index bereits über 30 Prozent gefallen. Es gibt kein Land mehr, dass sich diesem globalen Verkaufsdruck entziehen kann, egal wie stabil die einzelnen Länder sind. Panik und nicht mehr Rationalität bestimmen den Börsenalltag. Rezessionssorgen, stark gefallenes Verbrauchervertrauen und Inflationsangst dominieren zur Zeit. Massive Leerverkäufe von einigen Hedge-Fonds schüren dabei den Verkaufsdruck auf dem Börsenparkett.

Der DAX ist erst seit Wochenbeginn von der Verkaufswelle erfasst worden. Zu Jahresbeginn scheiterte der nochmalige Versuch eines neuen Rekordhochs. Die 6000 Marke wird noch diese Woche getestet werden. Zum Verkaufen ist es jetzt meist zu spät. Dennoch besteht kein Grund zur Panik. Die Vergangenheit hat immer gezeigt, dass solche emotionell getriebenen Verkaufswellen eine einzigartige Kaufgelegenheit offerieren. Dazu gehören allerdings Mut und Disziplin.

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