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Nach dem Hexensabbat Sep. 2009- Resümee

Zuerst für alle Interessierten: DAX Settlementpreis für die Septemberoptionen beträgt 5735,87.

Nun ist es soweit. Kurz nach 13:00 Uhr hörten die DAX-Optionen in meinem Depot auf, zu existieren. Ein bedauernswerter Anblick, wenn die Quotes pünktlich um 13:00 Uhr aus dem Eurex-Fronend verschwinden. Mit deutscher Perfektion, keine Sekunde zu spät. Seit fast 10 Jahren betreibe ich das Optionsgeschäft, mit unterschiedlichem Erfolg aber stets mit großer Freude. Und ich habe mit Sicherheit weniger verloren als gewonnen.

Das Optionsgeschäft ist theoretisch in jeder Marktlage profitabel, faktisch funktioniert es am besten, wenn die Vola zurückgeht, die Märkte werden berechenbar und die Optionen billiger. Erstaunlich, man kann den Markt kaum überlisten,  bestenfalls mit halten und verdienen, wenn Er es will.

So wie in der vergangenen Periode, die implizite Volatilität sank auf 26%, die Handelsspanne lag unter 400 Punkten und ich habe zu ersten Mal seit ein paar Monaten einen deutlichen Gewinn gemacht.

Folgende Geschäfte wurden getätigt:

ODAX:

Kauf Call 5300, Kauf Put 5300

Verkauf 2 Call 5600, Rückkauf eines Calls mit Verlust und Verkauf zweier Calls 5700 und 5850.  Rückkauf des 5700 mit Gewinn, Verkauf des Bul Spreads heute Mittag mi7 200 Punktne Gewinn.

Verkauf Put 5000, Rückkauf mit Gewinn, Verkauf 5150, Rückkauf mit Gewinn, Verkauf  2 5250 Puts . Alle Puts liefen heute wertlos aus.

Effektiv habe ich ca. 700 Euro nach Gebühren verdient.

 

Darüber hinaus handelte ich Covered Calls. gegen Commerzbank und EON. Hier war es etwas komplizierter zugegangen. Da die CBK stark gestiegen ist, kaufte ich die Calls zu den Strikes 5,6, und höher zurück, verkaufte dann Optionen zu anderen Basispreisen und unterschiedlichen Verfällen und aufgeteilt zwischen Calls und Puts. Im Moment bin ich in CBK  Dez. Call 6,4 und EOA ( EON) Mar. Call 28 short  investiert. Beide Positionen sind gedeckt. Darüber hinaus bin ich in diversen ungedeckten Calls und Puts auf beide Basiswerte short.

Es fällt generell auf, dass der Optimismus sehr stark gestiegen ist. Alle Calls Serien haben erstaulich viel Zeitwert, auch die tief im Geld liegenden

Unten sehen Sie es anhand der EUREX-Aufstellung der Optionspreise ( von heute morgen).

www.eurexchange.com

Eurex

Eingetragen unter:DAX, Eurex, Optionen, Performace, Research, Stillhaltergeschäfte, Volatilität

Hexensabbat September 2009

Nun ist es wieder soweit. Am kommenden Freitag verfallen an der  Deutschen Terminbörse Eurex wieder die Aktien-, Indexoptionen und Futures. Deswegen wird der Tag auch der große Verfall genannt, weil dreifach.

Ich bin, wie die Insider wissen mehr oder weniger im Optionsmarkt aktiv,  mache aber keine spektakulären Aktionen wie das Projekt 1 Mio mehr. Für mich ist das Optionsgeschäft eine sinnvolle Investmentstrategie, die meine Aktienpositionen absichert und auch deren Ausbau unterstützt.

Im Moment habe ich Commerzbankaktien und etwa doppelt soviele Kaufoptionen. Darüber hinaus EON, und Puts und Calls auf diese Aktie.

Und natürlich ODAX- die DAXoptionen, die am lukrativsten sind, weil ein Punkt bereits einen Euro bringt.

Gerade in der letzten Woche vor dem Varfall machen die Optionen Freude- mit jeder Stunde werden die Shortpositionen billiger. Der Zeitwertverfall beginnt sich bemerkbar zu machen.  Zwar zucken die Preise noch, wenn der DAX mal in die eine mal in die andere Richtung ausreisst, bleibt er jedoch danach wieder stehen, dann fallen die Optionsprämien sofort.

Im Moment bin ich long in 5300 Straddle, gecoverd mit 5600 und 5850 Calls sowie 5250 Puts. Im Endeffekt werde ich gutes Geld gemacht haben, wenn der DAX etwa zwischen 5500-5850 am Freitag um 13:00 Uhr steht.

Die historische Vola ist in der vergangenen Periode weiter zurückgegangen. Sie steht im Moment bei 21%.

Wie der Chart unten zeigt  (mit freundlicher Genehmigung von www.tradesignalonline.com), nähert sich die historische Volatilität der unteren Begrenzung ihres langfristigen Trends.

Immer wenn sie in der neuen Vergangenheit daran gestossen hat,  waren die DAX-Notierungen bereits stark am Fallen.

Stehen wir also auch jetzt nur wenige Wochen vor einem Crash?

DAX-Vola

Eingetragen unter:DAX, Eurex, Hexensabbat, Optionen, Projekte, Stillhaltergeschäfte, Volatilität

DAX-Signale bald als Börsenbrief

Nun ist es soweit. Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase will ich meinen Signalgeber dem Reality-Check unterziehen.
Zur Geschichte, die Idee, einen trendfolgenden Indikator zu entwickeln, ist weder neu noch besonders originell. Ich hatte sie Anfang 2002. Vorausgegangen waren Jahre, in denen ich Erfahrungen in diversen Märkten sammelte und viel über Risikomanagement, Handelssysteme und Marktmodelle lernte.

Ich fütterte meine Excel-Tabellen mit historischen Daten und probierte unendlich viele Entry- und Exit- Varianten. Immer wieder war ich mir sicher, das richtige Modell gefunden zu haben und warf es am nächsten Tag erneut über’s Bord. Es ist sehr schwierig, mit Tagesschlussdaten, realistische Szenarien durchzutesten, weil man am Ende des Tages doch nicht weiss, wie sich der Index untertägig verhalten hat, ich sehe nur Hoch, Tief Eröffnung und Schlusskurs. Man kann mittlerweile günstig auch die Intradaykurse aus den letzten Jahren herunterladen, aber das war mir doch zu umständlich. Inzwischen ist das Einstiegs- und Ausstiegssystem relativ unabhängig vom Intradayverlauf und ich habe keine Lust, noch mehr historische Tests zu fahren.

Nachdem das Regelwerk nun festgestanden hatte, versuchte ich es immer wieder zu testen. Zeitweise verdiente ich einen schönes Geld damit, insbesondere in den Jahren 2003-2005. Danach hatte ich schlicht keine Zeit und später auch gab es immer wieder Phasen, wo ich beruflich oder familiär zu ausgelastet war und nur vorübergehend oder gar nicht das System anwendete.

Nun publiziere ich in diesem Blog und im Trading Blog seit einiger Zeit regelmäßig die DAX-Signale. Und man sieht, sie sind gut. Aber ich gebe zu, mir fehlt oft die Disziplin, es regelmäßig zu posten. Letzten Endes frage ich mich, warum ich es überhaput noch tue. Mn glaubt mir eher nicht, da ich meist erst abends berichte.

Deshalb entschied ich mich, die Empfehlungen des DAX-Systems als Börsenbrief zu veröffentlichen. Voraussichtlich ab August werde ich es zuerst im Blog tun, ab September dann als kostenlosen E-Mail Service an die Abonnenten versenden.

Der Brief, für den ich noch keinen Namen habe (Dr. Gohla Invest DAX-Signale o.ä.), wird mit folgendem Inhalt erscheinen:
1. Jeden Abend nach 22:00 Uhr bzw. bis 9:00 Uhr erscheint die Einschätzung für den kommenden Tag und eine eventuelle Handlungsempfehlung.
2. Am nächsten Tag sobald ein Signal generiert bzw eine Position aufgebaut wird, erfolgt ein zeitnahes Update.
3. Sobald eine Position beendet wird, erfolgt ebenfall ein Update. Dies kann entweder beim Unterschreiten der Stopp-Loss Marke geschehen oder wenn die charttechnische Tageskonstellation die Glattstellung um 17:30 Uhr indiziert. Im zweiten Fall kommt die Empfehlung zwischen 17:15 – 17:30 Uhr.

Über den Erfolg des Signalgebers brauche ich nicht viel Neues zu sagen- das System schlägt den Markt und erwirtschaftet eine positive Rendite und zwar in vielen Marktlagen. Natürlich ist das keine Garantie, dass es in der Zukunft ebenfalls funktioniert. Wenn ich eine signifikante Veränderung des Marktumfelds feststelle, dann muss ich halt am Regelwerk etwas drehen, um weiter Geld zu verdienen.

Im letzten Jahr gab es, wie Sie wissen, den 1 Million Brief, den ich bis November versendete. Danach setzte ich es aus.
Erstens ist das Optionsgeschäft in Deutschland doch nur wenigen Privatanlegern geläufig. Die meisten anderen setzen dann lieber ihr Geld in Zertifikaten an. Ein weiterer Grund für das Aussetzen des 1 Mio Projekts war die sprunghaft gestiegene Volatilität. Diese blieb dann bis November permanent über der aus den Optionspreisen abgeleiteten impliziten Volatilität.
Ich habe das Geschäft zwar wie im Blog geschrieben im März wieder aufgenommen und verdiene damit mittlerweile Geld. Einen Brief daraus zu machen, wäre mir doch zu umständlich. Das Projektziel von damals – eine Million in weniger als 10 Jahren ist nur zu dann erreichen, wenn man entweder viel Kapital hat (ab 100.000) oder man geht viel zu hohe Risiken ein, was jeden Monat mit Totalverlust enden kann.

Zur Zeit betreibe ich meine Optionsgeschäfte als Kombination aus Aktien, short Calls und Puts (short und long). Und wie gesagt ich fahre damit gut.

Die DAX-Signale sind aber sozusagen mein Lebenswerk oder zumindest das Ergebnis einer Lebensperiode. Diesen Abschnitt will nun beenden

Nach meinem Urlaub gibt es mehr Infos. Interessenten und künftige Abonnenten können natürlich per E-Mail ihr Interesse mitteilen. Die zuletzt registrierten Teilnehmer am 1 Mio Projekt werden von mir separat angeschrieben.
Der Brief wird erst einmal bis Ende des Jahres kostenlos bleiben. Später je nach Interesse werden wir sehen, ob ich dafür eine Gebühr nehmen werde.

Eingetragen unter:Börse small talk, Börsenbrief, DAX, Handelssystem, Intraday Trading, Million, Optionen, Positionstrading, Prognosen, Projekte, Stillhaltergeschäfte, Volatilität

Veroptionieren eines Aktiendepots Teil 1

Meine Optionsgeschäfte entwickeln sich wieder mal gut. Das ist nicht nur ein Zeichen für den sich stets vollziehenden Lernprozess. Ich habe in der Tat einiges aus der 2008 Krise gelernt. Die erstaunlichste Erkenntnis war, dass trotz der enormen Kursbewegungen ich in den meisten Fällen die Positionen doch im Gewinn hätte schliessen könne. Dass dies nicht geschah, hatte einen ganz simplen Grund. Es war
die eigene Risikobereitschaft, die im falschen Verhältnis zum Kapital stand. Ich merkte immer, dass ich Einschlafprobleme hatte, sobald ich das gesamte Positionsrisiko zu sehr erweiterte. Mein Unterbewustsein hat mir also die richtigen Tipps gegeben. Ich hab es aber zu oft ignoriert.

Die Rechnung ist einfach. Wenn ich eine DAX Kaufoption weit aus dem Geld verkaufe, dann gehe ich eine Marginverpflichtung von ca. 1500 € ein. Das ist nicht viel wenn ich 20.000 € Kapital als Polster halte. Auch für den Fall, dass die Position gegen mich läuft und die Option plötzlich 500 Punkte im Geld ist, verlöre ich zuerst 2000 € und würde wahrscheinlich 2 Optionen zum höheren Basispreis verkaufen. Die Margin steht dann bei 2800 und damit kann ich ebenfalls stressfrei leben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr steigt, sinkt, ich werde wohl die Prämie behalten und das Gesamtgeschäft mit einem Gewinn schliessen.

Wenn ich aber immer noch mit 20.000 plötzlich 10 Kontrakte verkaufe , dann sieht es ganz anders aus. Man kann leicht ausrechnen, was pasiert, wenn die Position auf einmal 500 Punkte im Geld steht. Die Margin dehnt sich auf 20.000 aus und ich kann sicher sein, dass mein Broker für die sofortige Positionsschliessung sorgen wird.

Mit Puts geht es ähnlich, wobei hier hat man den Vorteil, dass der Index nicht auf unter Null fallen kann, was eine natürliche Grenze für die Verluste bedeutet. :-)

Das vernünftige Risikomanagement ist also 90% des Erfolgs im Optionshandel.
Es gibt aber andere Gründe, die für meine bessere Laune sorgen. Es ist wieder mal die zurückgehende Volatilität. Die implizite sowie historische Vola stehen zur Zeit bei 28%, Tendenz fallend. Man kann also mit gutem Gewissen Optionen verkaufen, und vom wertlosen Verfall der Optionsprämie am Ende  der Ausübungsperiode ausgehen.

Ich habe mit diversen Modellen die Vola geschätzt. Zuleutzt fand ich auf der Seite http://www.vandermart.com/ eine interessante Formel, die ich nun in mein Excel Regelwerk einbettete. Das Ergbnis ist in allen Fällen fast gleich.
Die Volatilität steigt leicht  seit vier  Wochen an, ist aber immer noch in einem Bereich, der einen ruhigen Markt impliziert.

Ich vermeide dennoch den Verkauf der riskanten ( und sehr profitablen) nackten DAX-Optionen. Vielmehr kaufe ich Aktien und veroptioniere sie nach meinem Muster cut collar.

Schliesslich wie der A. Kostolany sagte:
„Ein gut veroptioniertes Depot bringt mindestens 20% im Jahr.“

Im zweiten Teil schreibe ich etwas mehr über dieses Veroptionieren eines Aktiendepots.

Eingetragen unter:Aktien, Optionen, Volatilität

Reflexionen zum „dreifachen“ Hexensabbat am 19.06.2009

Und schon wieder ein halbes Jahr vorüber. Seit die Optionsgeschäfte ein signifikanter Teil meines Lebens geworden sind, dauert ein Monat nicht vom ersten zum 31 sondern vom Verfallstag zum nächsten Verfallstag. Ich denke oft danei an die vielen Emotionen, die mich an diesem Tag schon mal begleitet haben. Früher spekulierte ich in der Tat auf eine bestimmte Kursentwicklung an dem Tag und ging von steigender Vola aus. Oder ich fürchtete diesen Tag wie der Teufel das Weihwasser und machte alle Positionen glatt viele Tage vorher.

Inzwischen sehe ich den Tod der Optionen mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Nun es gibt doch den nächsten Monat und danach wieder einen.

Eine Besonderheit ist der sog. dreifacher Hexensabbat. An diesem Tag verfallen die meisten Indexoptionen und – Futures, Aktienoptionen und mittlerweile die wenig beachteten Stock Futures. Strenggenommen müsste der kommende Freitag ein vierfacher Sabbat heissen.

Erlebt habe ich viele Launen des Marktes an diesem Tag. Hohe Schwankungen im Vorfeld und keine an diesem Tag. Oder oft umgekehrt, besonders vor ein paar Jahren- da sorgte oft der Verfallstag selbst für Überraschungen und die relevanten Indizies wurden oft in letzter Minute über bzw. unter eine Marke getrieben.

Die DAX-Optionen laufen zum Beispiel um 13:00 Uhr aus. Dann beginnt die Schlussauktion, die allerdings keine feste Zeitspanne andauert. Zwischen 1-5 Minuten können es werden und dann steht der Abrechnungspreis fest. Mit diesem werden ausgeübte Optionen bewertet.

Dazu fällt mir eine Anegdote ein. Einmal habe ich auch bis zum Schluss auf offenen leerverkauften DAX-Kaufoptionen gesessen und wollte sie nicht glatt stellen, sondern wartete, bis sie wertlos verfallen. Dabei war der Basispreis sehr eng an den Marktpreis gesetzt. Ich wollte sie eventuell  mit den CFDs hedgen. Am Freitag sass ich tatsächlich bis 13:00 Uhr vor dem Bildschrim und schaute wie der Index mal stieg mal wieder fiel unter diese Marke. Jedesmal bedeutet es plus oder minus 400 €. Der Reiz war deshalb groß, doch nicht den „richtigen “ Ausstieg zu verpassen.

Kurz vor 13:00 stand der DAX unter dem Basispreis und ich war glücklich, als um 13:00 die Optionen minimal aus dem Preis waren. Das würde heissen, ich werde nicht ausgeübt und kann die ganze Prämie behalten.

Ich ging in die Kantine und als ich 30 Minuten später zurückkam, erlebte ich ein blaues Wunder, der DAX war kurz nach 13:00 in wenigen Sekunden doch noch fast 30 Punkte über dem Basispreis gestiegen und ich wurde mit Verlust ausgeübt.

So zahlte ich für eine Gier und Unkenntnis der Spielregeln.

Diesmal könnte es auch so kommen. Der Markt ist volatil und nicht  weit von 5000. Die Volatilität ist gestiegen auf 34% ( von 27%) und die Börsianer verunsichert. Im Moment zeigt mein Indikator immer noch nach unten ( Stopp Marke nachgezogen auf 4907). Spätestens morgen Abend ist das meiste gelaufen und die aus demGeld Optionen werden anfangen zu sterben. Zwischen den Börsianern kommt es dann langsam zum stillen Konsens über den Schlusspreis.

Bis dann aber  können wir gespannt sein.

Eingetragen unter:DAX, Eurex, Finanzen, Börsen, Trading, Hexensabbat, Volatilität

Kleiner Verfall Januar 2009

Der Abrechnungspreis des DAX ist 4457. Ansonsten verlief der kleine Verfall relativ ruhig. Die Volatilität ging zuerst zurück, um am Nachmittag wieder etwas anzuziehen, um zumindest pro forma die fatalen Unternehmenszahlen aus der Bankenbranche  abzubilden.

Eine turbulente Woche geht damit zu Ende. Wie von mir am noch am letzten Sonntag erwartet durchbrach der Deutsche Aktienindex die 4431 Marke und machte sich auf den Weg auf die alten Tiefs vom 2008 in der Gegend von 4000. Es besteht zur Zeit ein gewisses Erholungspotenzial, welches für einen Anstieg des DAX bis auf maximal 4700 reichen könnte. Man sollte beachten, dass die hohe Vola auch für ungewöhnlich große Ausschläge nach oben sorgen kann.

Wo stehen wir im Deutschen Markt am 20.02.2009, dem Tag des Febraur Verfalls. Ich meine die Extremwerte.

Nach oben ist es meist einfacher, die Zielmarke abzuschätzen.  Der Normalfall wäre die 5150-Grenze. Das extrem bullische Szenario beinhaltet sogar die 6000 Marke. Aber ich habe die historischen Kurse schon öfter ausgewertet. Demnach kommt es fast immer zu einer Abweichung von weniger als 700 Punkte nach oben innerhalb von 22 Handelstagen. Sehr selten kann diese Abweichung sogar 1000 betragen. Aber das war es dann schon. Nach unten gibt es zwar auch einen Durchschnitswert bei etwa 800 Punkten.  Hier bitte jedoch um Vorsicht, es kommt immer wieder vor, dass der DAX sich innerhalb von 22 Tagen um 2000 Punkte nach unten bewegen kann. In den letzten 13 Jahren kam es ein paar Mal vor.

Eingetragen unter:DAX, Eurex, Volatilität

Untergangsstimmung an den Börsen und mein Indikator

untergang

Nach den sehr schwachen Vorgaben aus den USA lautet die Indikation für den Handelsstart am Montagmorgen 4774. Das sagt uns aber nicht viel aus. Der asiatische Markt kann die Stimmung allerdings nur noch verschlechtern. Sie wird zum Handelsbeginn vielleicht so schlecht, dass es wieder kurzfristig aufwärts gehen könnte :-) .

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